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Flachdach nach Flachdachrichtlinie Dämmen

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  1. #1
    marky2780
    Gast

    Flachdach nach Flachdachrichtlinie Dämmen

    Hallo Zusammen,

    wir bauen zur zeit ein EFH mit angrenzender Garage.
    Da die Garage auf Kellerhöhe ist und die Betondecke direkt mit dem Haus verbunden ist,
    muss laut Aussage unseres Architekten diese nach der Flachdachrichtline gedämmt werden.
    Nun habe wir aber folgendes Problem. Siehe hierzu Skizze. Laut Architekten wird hier aber dann ein Aufbau von ca. 18cm benötigt. der Estrich im Innenbereich hat aber 13,5 cm .
    Mein Frage wäre hierzu, kann man hier nicht die gleiche Höhe erreichen? Oder + 1cm.
    Wir hätten denn gerne die gleiche Ebenene zwischen Innenbereich und Terrassenbereich.
    Ist es zwingend erforderlich das Kiesbett 4cm und die Platten 4 cm zu machen. Muss die laut Flachdachrichtlinie so eingehalten werden. Kann man die Dämmung auch auf 6cm reduzieren, durch ein besseres Dämmmaterial?.

    Wie würdet Ihr den Aufbau machen?

    Mir ist es halt wichtig eine gleiche Ebene zu erhalten, sonnt hätte ich ja nach Außen zur Terrasse eine Tritt nach oben.

    Ich würde mich sehr freuen hierzu von eine Bauexperten eine antwort zu erhalten und bedanke mich dafür schon mal im Voraus.

    Gruß

    Marky2780
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  2. Flachdach nach Flachdachrichtlinie Dämmen

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  3. #2

    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Saarland
    Beruf
    architekt
    Beiträge
    4,217
    Wie würdet Ihr den Aufbau machen?
    höher - mit einer stufe innen vorm fenster
    oder decke mit versatz ab fensterrahmen 25cm tiefer.
    um die abdichtungshöhen zu erreichen muss der fensterrahmen und dessen abdichtung eben auf ein bestimmtes niveau.
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  4. #3
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von marky2780 Beitrag anzeigen
    Wie würdet Ihr den Aufbau machen?
    Wie sepp schon geschrieben hat: Entweder Stufe innen oder Versatz in der Rohdecke.
    Der Dachaufbau auf der Garage scheint mir eher noch knapp bemessen, denn 80 mm Dämmung ist nicht gerade viel (trotz WLG 024), und das erforderliche Gefälle ist überhaupt nicht berücksichtigt.

    Nebenei:
    Zitat Zitat von marky2780 Beitrag anzeigen
    Da die Garage auf Kellerhöhe ist und die Betondecke direkt mit dem Haus verbunden ist, muss laut Aussage unseres Architekten diese nach der Flachdachrichtline gedämmt werden.
    Naja... also die Abdichtung incl. Entwässerung, Gefälle etc. muss bei jedem Flachdach nach Flachdachrichtlinie ausgeführt werden, ganz egal, ob es mit einer Decke im Haus verbunden ist oder nicht. Und für die Dämmung ist die EnEV massgebend.
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  5. #4

    Registriert seit
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    Beruf
    Dachdecker- u. Klempnermeister
    Beiträge
    896
    hallo marky,

    wie bereits erwähnt wurde, ist der Gesamtaufbau in der Höhe, eher zu knapp bemessen.
    Jede Lage hat Nähte, welche natürlich das Doppelte in der Stärke bringen.
    Bei Eckausbildungen der Abdichtung kommt natürlich auch noch was dazu.

    Eine Schutzmatte/Vlies für die Abdichtung habt Ihr auch nicht vorgesehen.
    Die "Dicke der Kiesschicht" kann so dünn wie möglich gewählt werden. Allerdings brauchst Du mindestes 3 bis 4 cm, um die Unebenheiten der Abdichtung auszugleichen.
    Platten gabs mal mit einer Mindeststärke von 2,5 cm. Mußt Dich halt mal schlau machen.

    mfg
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  6. #5

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    das detail sollte man insgesamt betrachten. mich macht die innen- und außendämmung stutzig. gibt das eine garage unter dem wohnbereich?

    aussen wäre die alternative mit einem umkehrdach zu untersuchen. dabei kann das gefälle vernachlässigt werden. das muss jedoch im detail genau untersucht werden.

    die dachdichtung wird schwierig. im rohbau sind die voraussetzungen für einen fachgerechten anschluss vergeigt. wenn es noch möglich ist einen höhenversatz in der decke vorsehen und die decke über der garage mit einem isokorb am wohnhaus anhängen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    ähh??

    Moin,

    sorry, wer plant denn so einen Sch..ß? Archi stammt aus einer Zeit, in der es noch keine Isokörbe gab?

    @ Rolf, Dämmung oben wie unten braucht´s, damit die Wärmebrücke zur Garage "optimiert" wird (grausam dieses Wort in diesem Zusammenhang).

    PUR mit WLG 0,024 W/mK wäre das momentan relativ günstigste, was an WD einsetzbar wäre.
    Wenn jetzt die Decke einen Höhenversatz hätte, dann würde sich vermutlich zusätzlich der Austritt verbreitern, da die Senkrechte, wenn die Flachdachrichtlinie für den Bereich der Anschlusshöhen an der Tür eingehalten werden soll, ebenfalls gedämmt werden müsste.

    Vielleicht sollte der Planer einen Blick in die gelben Seiten werfen.

    Grüße

    stefan ibold
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