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  1. #1

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    Trasszement auf Bitumen Isolieranstrich

    hallo.

    ich bin neu hier! also erstmal guten tag
    hab auch gleich mal eine frage...
    und zwar mache ich gerade meine terasse neu.
    ich habe eine gegossene betonplatte. darauf möchte ich polygonalplatten mit trasszement verlegen.
    wollte nun vorher die betonplatte mit nem isolieranstrich aus bitumen "versiegeln".

    muss ich vorher eigentlich unbedingt den isolieranstrich aufbringen? und wenn ja hält der trasszement für das verlegen ohne weiteres auf dem bitumenanstrich??

    im vorraus danke und mfg
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  2. Trasszement auf Bitumen Isolieranstrich

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  3. #2

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    Das gibt nix.
    Weder die Platten noch die Fugen sind Wasserdicht. Wasser wird in die Konstruktion eindringen sich auf der Bodenplatte aufstauen, in kavernenförmigen Hohlräumen sammeln und den Belag nach Frost und Regen stark beschädigen. Wenn, dann braucht man eine untere Entwässerungsebene, die muss dann aber auch Gefälle zu einer Entwässerungsmöglichkeit haben...
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  4. #3

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    Gehn wir mal davon aus, dass deine Terasse nicht überdacht ist. Zuerst solltest du auf deine Betonplatte, falls nicht schon vorhanden, ein vernünftiges Gefälle bekommen, sodass das Wasser in die gewünschte Richtung ablaufen kann. Erst danach kommt die Abdichtung dran. Kenn mich zwar mit Bitumenanstrich nicht aus, aber ich glaube nicht, dass dieser als einzige Abdichtung genügt. Also vernünftige Abdichtung drauf, evtl. Schweißbahn.
    Und nachdem es ja länger halten und schön aussehen soll, ein paar Euros mehr investieren und 'ne Drainmatte einbauen. An Stelle des Trassmörtels nimmst du Einkornmörtel. Viel Spaß mit deinem neuen Belag. Ob du das alleine hinbekommst... hmm...
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  5. #4

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    Wenn so abgedichtet wird gilt die DIN 18195 - 5/ Flachdachrichtlinie und da gibt es natürlich keinen Bitumenanstrich als zulässigen Abdichtungsstoff. Bei Bahnen die nicht vermeidbaren Pfützenbildung durch die Naht/ Fügetechnik nicht vergessen. Unter die Drainmatte muss auch noch zwingend eine Trennschicht / Gleitschicht. Zu finden in den Vorgaben der Drainmattenhersteller. Das Gefälle muss dann auch ausreichend sein um keinen Wasserstand in der Drainmatte zuzulassen.Gleiches gilt auch für die Entwässerung der dann unteren Entwässerungsebene. Ansonsten wird der Einkorn- oder Monokornmörtel deutlich größere Mengen Calciumhydroxid ausspülen als normaler Estrich. Der mag nämlich gar keine Wasserstände und erst recht keine Wasserbewegungen in Querrichtung.
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