Werbepartner

Ergebnis 1 bis 13 von 13

Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt!

Diskutiere Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt! im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141

    Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt!

    Hallo liebe Experten,

    morgen soll die erste Steinreihe auf unsere Bodenpatte (und natürlich auch die folgenden).
    Daher wären Zeitnahe Antworten, ob der Mörtel korrekt & geeignet ist sehr hilfreich.

    Gebaut werden soll mit perlitverfülltem Ziegel T8 in 36cm Stärke.
    Auf dem Grundstück lagert inzwischen der Mörtel und wir fragen uns, ob das der richtige ist.
    Ich meine schon mal was von Mörtel gelesen zu haben der generell zu leicht zerbröselt und dass der LM21 nichts für unter die erste Steinreihe ist?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
    Benutzertitelzusatz
    Bauunternehmer
    Beiträge
    13,416
    unter die erste Schicht gehört min. Mörtelgruppe IIa ... LM 21 kann man für die Stossfugen
    nehmen.

    ich hab mal geschrieben warum / weshalb / weswegen ... weiß aber nimmer
    genau in welchen Beitrag entweder in dem:


    http://www.baumurks.de/schluesselloch-poroton-t9-01.htm

    oder in dem:

    http://www.baumurks.de/schluesselloc...em-bericht.htm
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Hallo Josef,

    d.h. der Mörtel taugt nichts, oder?
    Oder ist er fürs Mauerwerk ok, aber nicht für die erste Fuge?

    Mir schwirrt von den Angaben auf den verlinkten Seiten etwas der Kopf.


    Was für Mörtel ist geeignet? Dieser: "Wärmedämm-Mörtel ist nur LM36 mit einem harten Zuschlagstoff wie Blähton"?
    Wir müssen das ja schnellstmöglich dem Bauunternehmer mitteilen, wenn er den Mörtel nicht bzw. anderen verwenden soll.

    Außerdem lagern Säcke mit "Mauer- und Putzmörtel 5.903.1" mit Druckfestigkeit m2,5 und Haftscherfestigkeit 0,15 auch auf dem Grundstück.

    Kannst Du uns dazu was sagen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Hat sich erledigt...es kommt noch entsprechender Mörtel....der LM21 ist nur für Stoßfugen gedacht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Königstein
    Beruf
    Bauingenieur
    Beiträge
    37
    In den einschlägigen Vorschriften steht MG III Herr Thalhammer !
    Wenn ansonsten alles paßt würde ich den Unternehmer mit MG IIa aber auch am Leben lassen. Wenn ich mir Ihre Baustellenfotos so anschaue, hätte ich ohnehin keine Bedenken bei Ihrer Ausführung.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Liebe Experten,

    der aktuelle Stand: Für die erste Steinreihe als ausgleichende Fuge drunter wurde der "Mauer- und Putzmörtel 5.903.1" mit Druckfestigkeit M2,5 und Haftscherfestigkeit 0,15 N/mm2 genommen. Römische Ziffern haben wir nicht auf den Säcken gesichtet. Ist der Mörtel für den Zweck (2 Vollgeschosse) ok + tragfägig genug?

    Andere Frage: Wir haben vereinzelt Stoßfugen mit bis zu gut 2,5cm Breite, die mit dem LM21 vermörtelt sind. Ist das noch tolerierbar?

    Vielen Dank für Eure Anworten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
    Benutzertitelzusatz
    Bauunternehmer
    Beiträge
    13,416
    In den einschlägigen Vorschriften steht MG III Herr Thalhammer !
    Wenn ansonsten alles paßt würde ich den Unternehmer mit MG IIa
    aber auch am Leben lassen.
    einschlägige Vorschriften ... naja wenn´s einschlägt werden die halt wieder mal
    geändert ... ich hab noch einen Ordner da empfiehlt der Ziegelhersteller als 1.Schicht
    unter den Planziegel Leichtmörtel der Gruppe LM 21 bzw. LM 36 zu verwenden.

    Jahre später als die Schäden da waren hat man den in Normalmörtel abgeändert
    mit welchen heute noch die Mörtelmauerwerke erstellt werden.

    und mittlerweile gibt´s Ziegelhersteller die bei Planziegel MG III haben wollen
    ... sind das die genannten einschlägigen Vorschriften ?

    um was geht´s denn da eigentlich ? ... doch nur um die Druckfestigkeit der verschiedenen
    Mörtelarten darum war der LM21 bzw. LM 36 ungeeignet ... aber es gibt auch bei der
    Mörtelgruppe II Unterschiede in der Druckfestigkeit ... wir verwenden ausschließlich MG IIa
    Frischmörtel ... dagegen sind die reinen Sack- und Silomörtel nur MG II ... die auch nur in etwa
    die Hälfte der Druckfestigkeit des MG IIa bringen (!)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
    Benutzertitelzusatz
    Bauunternehmer
    Beiträge
    13,416
    der aktuelle Stand: Für die erste Steinreihe als ausgleichende Fuge drunter wurde der
    "Mauer- und Putzmörtel 5.903.1" mit Druckfestigkeit M2,5 und Haftscherfestigkeit 0,15 N/mm2 genommen.
    siehe mein Beitrag vorher ... die Sackware bei Ihnen ist nur Mörtelgruppe II mit 2,5 N/mm²
    denn würde ich persönlich nicht haben wollen ... zumal ich nicht weiß mit was der angerührt wurde (!)

    Andere Frage: Wir haben vereinzelt Stoßfugen mit bis zu gut 2,5cm Breite, die mit dem LM21
    vermörtelt sind. Ist das noch tolerierbar?
    mein Standardspruch dazu ... lt. der veralteten DIN ist das zulässig
    da die Fugen bestimmt vollflächig geschlossen wurden ?

    geistig ist soll eine Verarbeitung Mist weil:

    - der LM nur eine Wärmeleitgruppe von 0,18 hat (!)
    - dadurch unterschiedliche Spannung unter dem Putz herrschen (!)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Es wird seit Montag gemauert.
    Was nun? Baustopp und Rückbau?
    Worauf auf welche offiziellen Richtlinien kann man sich dabei berufen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Avatar von coroner
    Registriert seit
    12.2009
    Ort
    Ulm/Deutschland
    Beruf
    IT Consultant
    Benutzertitelzusatz
    Baulaie
    Beiträge
    1,908
    Schau in die Verarbeitungsrichtlinien des Steinherstellers... da könnte z.B. Mörtelgruppe III
    stehen... so wie hier, auf Seite 4 ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Der Mitarbeiter vom Steinehersteller (W...) hat lt. aktueller Info den Mörtel als "als absolut tauglich und völlig in Ordnung" bezeichnet...das widerspricht aber den Verarbeitungsrichtlinien mit der Angabe Mörtel MGIII.
    Sollen wir uns das schriftlich geben lassen oder ist das im Falle eines später auftretenden Mangels/Schadens nichts wert? Gewährleistung von Architekt/Baufirma ist ja nur 5 Jahre.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  14. #12
    Avatar von coroner
    Registriert seit
    12.2009
    Ort
    Ulm/Deutschland
    Beruf
    IT Consultant
    Benutzertitelzusatz
    Baulaie
    Beiträge
    1,908
    Eine zuverlässige Aussage dazu kann sicherlich dein Statikus treffen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. #13
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Franken
    Beruf
    selbst & ständig
    Beiträge
    141
    Der "Statikus" ist von der Baufirma (Rohbau) beauftragt.


    Mal eine laienhafte Rechnung:

    "die Fugendruckfestigkeit bei M2,5 liegt bei 2,5N / mm2 = 250gr/mm2
    Die Steine haben eine Fläche von 86400mm2, was bedeutet, dass ein Stein 21,6 Tonnen Gewicht tragen müßte, bis die Druckfestigkeit der Fuge nachgibt.
    Der T8 hat druckfestigkeitsklasse 6, 6N/mm2 = 600gr/mm2 = 51,8 Tonnen bis er zerbröselt.
    Wie schwer wird das Haus denn? Ich glaube nicht, dass 21 Tonnen pro Stein zusammen kommen."

    Demnach müsste der Mörtel rein rechnerisch ok sein, oder?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen