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Unterschiedliche Dämmungsvarianten

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  1. #1

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    Unterschiedliche Dämmungsvarianten

    Ich habe hier zwei unterschiedliche Angebote für den Aufbau des Daches unseres im Bau befindlichen EFM.

    Bei beiden Varianten ist eine Aufsparrendämmung (WLG 045 von Pavatex oder Homatherm) mit 60 bzw. 100mm vorgesehen.
    Ein Anbieter verzichtet auf eine Unterspannbahn, der andere meint er empfiehlt immer, diese trotzdem/sicherheitshalber anzubringen, falls es einmal zu einem Wassereintritt kommt. Die Platten seien zwar wasserabweisend behandelt, aber so sei man immer auf der sicheren Seite, auch wenn mal irgendwo, aus welchen Gründen auch immer, Wasser eintreten sollte.

    Ist das tatsächlich erforderlich bzw. ratsam oder kann man sich die ca. 1000 EUR getrost sparen bzw. besser investieren z.B. um von 60mm auf 100mm aufzustocken?

    Aufpreis von 60 auf 100mm würde (egal ob von Pavatex oder Homatherm) ca. 1200 EUR (Netto) für die gesamte Dachfläche kosten.

    Eine weitere Alternative wäre 100 mm Linitherm PAL N+F WLG026 mit einem Aufpreis von ca. 3000 EUR (Brutto).

    Die letzte Geschossdecke soll mit 200mm Rockwool WLG035 zum Spitzboden hin isoliert werden.


    Da wir nicht in Richtung Passiv- oder Superniedrigenergiehaus gehen wollen frage ich mich nun ob sich die entsprechenden Aufpreise wirklich lohnen oder die 60mm Variante "ausreichend" ist.


    Was meint ihr?

    Gruß
    Deadmoon666
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  2. Unterschiedliche Dämmungsvarianten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast
    Hab ich das richtig verstanden? da ist ein unausgebauter Spitzboden und von außen kommen die xxx-Platten druff?

    Falls ja,
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja der Spitzboden soll lediglich als Lagerfläche taugen. Ein Ausbau oder gar eine Beheizung sind nicht vorgesehen.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Dann würd ich weder das Eine noch das andere machen, weil dafür ist der Sch.. zu teuer.

    Dachneigung?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    blos ned zvui infos .. und ja keinen schnitt o.ä. ..
    sonst könntest ja auch deine planer fragen, weil die die baulichen
    randbedingungen kennen .. aber das wär langweilig

    ach ja .. wenn dir langweilig ist, kannst ja in dieser rubrik die
    (oben angepinnten) abgesoffenen-spitzböden-themen studieren.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Dachneigung 38°
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  8. #7
    Themenstarter

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    1,5 geschossig, Kniestock 1m, 9x10m Außenmaße.
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast
    Dann schau Dir bloß mal die Verarbeitungsrichtlinien von xxx bei Verwendung als Unterdach an. Dann hat sich die Frage nach Dämmung schon eindrucksvoll erledigt
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  10. #9
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    Ist da eine Unterspannbahn von hausaus vorgeschrieben oder was meinst du?
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  11. #10

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    Hallo
    soll das Dach ohnehin erneuert werden und brauchst du die Höhe im Dachboden ????
    sonst wäre es wesentlich einfacher nur den fußboden zu dämmen.
    Ich habe bei uns gerade Fassaden-Stegträger 60x 240 mm von Steico (oder anderen firmen) alle 83,3 cm auf den boden gestellt, darauf 18 mm OSB Platten mit nut und feder geschraubt.
    den hohlraum blase ich komplett mit zellulose aus.
    Kann man natürlich in einer beliebigen dämmstärke machen, statt stegträger auch kvh oder kreuzlage aus kanthölzern.
    kann man im prinzip auch problemlos selber machen bis aufs einblasen-wenn man die maschine nicht hat.
    U-wert zellulose 0,40- also auch besser als die aufdachvariante.
    vorteil ist, dass sämtliche materialien jederzeit wiederverwendet werden können.
    Das ganze geht natürlich auch auf den vorhandenen dachsparren-
    dann irgendeine aufdachplatte, dwd etc auf die zusätzlichen träger befestigen, je nach dachneigung eine günstige unterspannbahn und dann wie üblich weiterarbeiten.
    Zellulose ist sehr günstig, gute U-werte, fugenfreie dämmung etc
    Vielleicht auch mal die variante kalkulieren lassen.
    Bei z.b. www.u-wert.net kannst du den entsprechenden U-Wert jeweisl ausrechnen u. gegenüberstellen.
    ich kann dir bilder vom dachboden in der bauphase mailen, dann siehst du wie ich es gemacht habe.

    gruß von andreas
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hier mal ein Querschnitt:

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  13. #12

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    Hallo
    bei dem querschnitt würde ich auf jeden fall nur den boden innen dämmen- ansonsten müßte man ja auch die drempelwände dämmen, damit das ganze sinn macht.
    dürfte zudem wesentlich günstiger sein u schneller gehen, wetterunabhängig, jederzeit rückbaubar bei einem dachausbau, bei dem dann der dachaufbau eh wieder geändert werden müßte.
    gruß
    andreas
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Themenstarter

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    Ok. dass die OG-Decke mit 200mm Rockwool gedämmt wird hatte ich ja bereits erwähnt, allerdings hatte ich deswegen zusätzlich an eine Aufsparrendämmung mittels Holzfaserplatten gedacht, da ich neben dem Wärmeschutz ja auch einen sommerlichen Hitzeschutz haben möchte, insbesondere deswegen weil die Schlafräume ja im OG liegen und aufgrund des 1,5 geschossigen Aufbaues ja die Dachschrägen hier somit unmittelbaren Einfluss auf das Raumklima haben. Daher meine Überlegung mit der 60mm Aufsparren- und der zusätzlichen 200mm Zwischensparrendämmung.

    Dürfte hier bei einer Aufstockung von 60mm auf 100mm eine deutliche Verbesserung, insbesondere was den sommerlichen Hitzeschutz betrifft, feststellbar sein oder sind die gut 1000 EUR hier unsinnig angelegt?

    Ist eine zusätzliche Unterspannbahn bei Aufsparrendämmungen mittels Holzfaserplatten nun erforderlich/ratsam oder übertriebene Vorsicht? Die Holzfaserplatten sollten doch aufgrund ihrer wasserunempfindlichen Beschichtung und der Hinterlüftung durch die Lattung keine Probleme machen falls doch durch einen kaputten Ziegel mal Wasser eindringen sollte?!


    Gruß
    Deadmoon666
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Deadmoon666 Beitrag anzeigen
    Ok. dass die OG-Decke mit 200mm Rockwool gedämmt wird hatte ich ja bereits erwähnt, allerdings hatte ich deswegen zusätzlich an eine Aufsparrendämmung mittels Holzfaserplatten gedacht, da ich neben dem Wärmeschutz ja auch einen sommerlichen Hitzeschutz haben möchte, insbesondere deswegen weil die Schlafräume ja im OG liegen und aufgrund des 1,5 geschossigen Aufbaues ja die Dachschrägen hier somit unmittelbaren Einfluss auf das Raumklima haben. Daher meine Überlegung mit der 60mm Aufsparren- und der zusätzlichen 200mm Zwischensparrendämmung.

    Dürfte hier bei einer Aufstockung von 60mm auf 100mm eine deutliche Verbesserung, insbesondere was den sommerlichen Hitzeschutz betrifft, feststellbar sein oder sind die gut 1000 EUR hier unsinnig angelegt?

    Ist eine zusätzliche Unterspannbahn bei Aufsparrendämmungen mittels Holzfaserplatten nun erforderlich/ratsam oder übertriebene Vorsicht? Die Holzfaserplatten sollten doch aufgrund ihrer wasserunempfindlichen Beschichtung und der Hinterlüftung durch die Lattung keine Probleme machen falls doch durch einen kaputten Ziegel mal Wasser eindringen sollte?!


    Gruß
    Deadmoon666
    Die Pavath... von Pava... kann laut Hersteller 3 Monate frei bewittert werden. Eine Unterspannbahn ist erst nötig, wenn das Dach sehr flach ist (genaue Daten müßte man nachlesen).

    Gruß
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