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  1. #1
    Avatar von heinz
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    Wasser im Keller - mir reicht's

    Mir reicht's!
    4 mal innerhalb eines Jahres Wasser in meinem Keller


    --- oder gibt's da vielleicht doch eine Lösung ?? ---

    Erst einmal die Voraussetzungen, die Randbedingungen und das Problem.

    Haus Baujahr 1970,
    Lage im Eferdinger Becken (Donau)
    Schotterboden
    Streifenfumdament
    Bitumengetränkte "Dachpappe" als Feuchtigkeitssperre
    Kelleraussenmauern: Betonsteine gefüllt mit Beton (Qualität undbekannt)
    Kellerinnenmauern (tragend und nicht-tragend) aus Ziegel
    2 Stockwerke

    Das Problem:
    Über das letzte Hochwasser will ich mich nicht beklagen.
    Ein Jahrhundertereignis bei dem das Grundwasser durch den Kellerschacht (50cm unter
    Geländeoberkante) und durch die Kellerfenster (aus Eisen mit Lüftungsschlitzen) in den Keller eingedrungen ist.
    Das Risiko eines berstenden Kellerbodens nahm ich in Kauf um die Heinzungsanlage vor allem aber den Öltank zu schützen und habe gepumpt.

    Die 5cm dicken (dünnen) Betonbodenplatten sind erwartungsgemäß gebrochen.

    Der hohe Grundwasserspiegel hat den Keller danach noch mehrmals in einen See verwandelt.

    Das gabs auch schon früher aber nun will ich was tun. Mir reicht's!


    Druckwasserdicht werde ich den Keller wohl nicht mehr bekommen, folgende Lösung wäre für mich aber gangbar.

    1) Kellerboden und alle nicht-tragenden Wände raus
    2) nachgraben, sodaß Platz für eine Platte entsteht (15cm)
    3) neuer Kellerboden Oberkante 2cm unter OberKante Steifenfundament
    4) Kellerboden im Streifenfundament mit "Steckeisen" verankert (um Auftriebskräfte auf Haus abzuleiten)
    5) das aus der Fuge zwischen Striefenfundament und Kellerboden austretende Wasser würde ich in einer Rinne rund um den Kellerboden (ca 5 x 5cm) auffangen und in einen Pumpenschacht ableiten.
    6) Statik muss natürlich von einem Statiker

    7) Abdichtung zwischen Bodenplatte und Streifenfundament - gibts da wass?
    Ich will ja nicht das Fundament unterspühlen
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  2. Wasser im Keller - mir reicht's

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  3. #2
    MAB
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    Gute Ideen, aber.....

    ... ganz ausgereift sieht es nicht aus. Wie hoch ist denn der niedrigste und der höchste Grundwasserstand relativ zur jetzigen Sohle?

    Oder andersrum: was nutzt die Rinne, wenn der Grundwasserstand 1 m über Sohle liegt? Soll dann die Pumpe die gesamte Donau absenken?

    Wie ist der Keller überhaupt genutzt?

    Es gibt schon Möglichkeiten, nur sind die doch etwas komplexer. Wissen muß man zuerst, WAS man eigentlich machen kann, und WOFÜR es nutzen soll.
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von heinz
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    vielen dank für den beitrag zu diesem thema


    der höchste grundwasserstand war ca 1,5m über kellerboden

    der niedrigststand 2m oder mehr darunter

    natürlich senke ich die donau nicht ab, da ich ja nur das durch die anschlußfugen des kellerbodens durchdringende wasser abpumpen würde (das waren bei 1,5m und gebrochenem kellerboden schätzungsweise 2m3 je Stunde und hat dort bereits funktioniert)
    1) im neuen fall wäre das (hoffentlich) etwas weniger und die vielen niveauunterschiede würden wegfallen, sodass in keinem raum das wasser grossflächig stehen bliebe.
    2) die maueren stünden nicht im "see" und würden nicht soviel wasser aufnehmen, da die rinne vom niveau her tiefer liegen müsste als der unterste ziegelstein der mauern

    ausgereift oder nicht - desshalb bin ich im diskussionsforum

    ja und wenn es noch andere möglichkeiten gibt bin ich natürlich für jede information dankbar!
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  5. #4
    MAB
    Gast

    Viel weiter bringt das auch nicht

    Aber grubndsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

    1:
    Eine weiße Wanne innerhalb des vorhandenen Kellers errichten. Kommt natürlich drauf an, obn tragende Wände im Weg sind.

    2.
    Innenabdichtung mit Bitumenschweißbahn. Darauf Auflast gem. hydrostatischen Druck plus Sicherheitszuschlag.
    An den Wänden 2 m hochziehen, und wieder den Druck abfangen. zum Beispiel mit einer Abmauerung oder auch mit mechansicher Befestigung.

    Dann ist der Keller auch dauerhaft trocken. Nur, selbermachen kann man beides nicht.

    Man kann natürlich auch die Fuge zwischen Wand und Sohle verpressen. Mit etwas Glück hält das auch. Tja, und denn eben den Rest abpumpen. Falls das überhaupt erlaubt ist.
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von heinz
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    wieso nicht erlaubt?
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  7. #6
    MAB
    Gast

    Gesetze und Verordnungen

    Je mnach gemeinde ist es nicht erlaubt, Grundwasser abzupumpen. Oder es ist nicht erlaubt, das Wasser in die Kanalisation zu führen. Oder es ist nicht mal erlaubt, damit den Rasen zu sprengen (nein, damit ist kein Dynamit gemeint ).

    Ich weiß nicht, welche Gesetze in Ihrer Gemeinde gelten.
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  8. #7
    Themenstarter
    Avatar von heinz
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    Danke MAB
    das kann ich klären,
    es wird ja noch nicht morgen gebaut.....
    im übrigen würde ich damit rechnen, dass mit meiner konstruktion und eventueller abdichtung der fugen nur mehr wenig wasser anfällt. (200l je stunde bei einem grundwasserstand 10cm über kellerboden sollte das maximum sein


    übrigens das mit der weissen wanne im keller scheint mir einerseits aufwendig, wegen der tragenden mauern im kellerinneren
    andererseits stehen bei dieser konstruktion die inneren tragenden mauern im wasser

    Geändert von heinz (15.01.2003 um 22:31 Uhr)
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  9. #8
    MAB
    Gast

    Das meinte ich ja

    "Weiße Wanne" ist je nach lage der Mauern innen so gut wie Unmöglich. Allerdings kommt es drauf an, woraus das Mauerwerk besteht. Normalerweise macht Wasser z.B. KS nix aus.

    200 l Wasser / h sind aber schon eine Menge Holz..... Irgendwie sträube ich mich natürlich auch gegen so einen Kompromiß. Ist ja auch verständlich.

    Andererseits sind richtige Verpressungen (nicht die von den umherziehenden Gauklern) auch nicht gerade billig.

    Ach so, ganz wichtig. Ja nicht auf Abdichtungen von innen wie z.B. Verkieselungen oder Vergelungen reinfallen. Das ist Bauernfängerei bei drückendem Wasser.
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  11. #9
    Themenstarter
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    Dass es offensichtlich nicht nur "wenn und aber" gibt bin ich natürlich schon ein wenig bestärkt - wie gesagt gebaut wird noch nicht -

    Das Dichtbekommen des Kellers von innen ist nicht so trivial, das ist selbst für einen technisch versierten Bauleien erkennbar, und ohne Vorlage eines Konzepts zum Abdichten und einer Dichtheitsgarantie (schriftlich) würde ich ohnehin so einen Auftrag nicht vergeben. Und darauf würde wohl kaum eine rechtschaffene Firma eingehen.
    Und der Preis - ich dachte auch schon ans Zuschütten - nur die Ziegelmauern bleiben im Wasser - nicht gut


    Zur anfallenden Wassermenge hab ich mir nocheinmal überlegt, dass diese bei 10cm wohl noch bedeutend geringer sein müsste.
    Wie gesagt, ich hatte noch nie Probleme mit dem Abpumpen....

    Mit meiner angedachten Methode könnte ich ja noch zusätzlich versuche durch Verpressen die Fugen dicht zubekommen und der Rest fliest ab.......

    Übrigens noch eine Frage was ist KS
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  12. #10
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Kalksandstein.

    Gruß, Markus
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