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  1. #1

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    ...und sie atmen doch... ("Lehmwände")

    ... die Wände und Decken, zumindest wenn sie aus Lehm sind bzw. mit Lehmputz verputzt sind, und zumindest atmen sie aus.

    Spiegel-Artikel

    Ich weiß, nur ein Artikel, noch nicht wirklich repräsentativ, aber evtl. interessant für Bauherren die sich mit dem Gedanken an Lehmputz tragen
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  2. ...und sie atmen doch... ("Lehmwände")

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  3. #2
    Avatar von Lukas
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    Wir werden alle sterben!!!

    Meine Fresse, ist schon wieder Sommerloch?

    Gruß Lukas
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  4. #3

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    Ich wartete schon drauf, dass dieses seit den 60er bekannte Problem, nun wiederholt in Spiegel reißerisch aufgemotzte Thema hier im Forum erscheint.

    Die Bauherren sollen den Artikel tunlichst nicht lesen. In Gegenden, in denen der Lehm messbar strahlt, strahlt alles. Franken gehört da zzgl. dem Vogtland definitiv dazu.

    /ironie
    Dass die Strahlung schädlich wissen wir ja. Dort leben nur degenierierte Menschen mit geringer Lebenserwartung, welche mit signifikant höherem Prozentsatz an Krebs sterben.
    /ironie off
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  5. #4

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  6. #5

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    Da kann ich nur noch sagen: ABSCHALTEN !
    (die Lehmhäuser natürlich)

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    der "Radonkonzentration in der Bodenluft" sind bei uns idR ja nur Leute ausgesetzt, die sowieso schon tot sind.
    Nichtsdestotrotz ist Radon im Moment statistisch eines der "großen" Risiken, denen Menschen unfreiwillig ausgesetzt sind.
    Wir jammern auf hohem bis sehr hohem Niveau. Trotzdem ist es in der teilweise aberwitzig geführten Risikodiskussion wichtig, die Risiken vergleichend zu bewerten.
    Und da ist auch Thoron natürlich ein wesentlicher von vielen Punkten.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von KATMat Beitrag anzeigen
    der "Radonkonzentration in der Bodenluft" sind bei uns idR ja nur Leute ausgesetzt, die sowieso schon tot sind.
    Nö.
    Radon bringt als Gas die Eigenschaft mit, den Boden zu verlassen. An unverbauter Außenluft ist das unproblematisch, da es durch Luftbewegungen ausreichend schnell ausreichend stark verdünnt wird.
    Bei Einsickern in Gebäude sieht das anders aus. Hier kann es zu Ansammlungen kommen.

    Zitat Zitat von KATMat Beitrag anzeigen
    Nichtsdestotrotz ist Radon im Moment statistisch eines der "großen" Risiken, denen Menschen unfreiwillig ausgesetzt sind.
    Wir jammern auf hohem bis sehr hohem Niveau. Trotzdem ist es in der teilweise aberwitzig geführten Risikodiskussion wichtig, die Risiken vergleichend zu bewerten.
    Da stimme ich Dir zu. Nur das hier eine Überbewertung erfolgt. Diese führt halt zu panischen Reaktionen.

    Zitat Zitat von KATMat Beitrag anzeigen
    Und da ist auch Thoron natürlich ein wesentlicher von vielen Punkten.
    Nö.

    Thoron zerfällt mit einer Halbwertszeit von 55 sek. über Polonium zur Blei 212(?) Dieses hat eine Halbwertszeit von 10 h und kann damit vom Menschen aufgenommen werden. Ein Zerfall im Körper ist unschön. Der weitere dann zügig von statten gehende Zerfall ebenfalls.

    Gegen das Thoron ist kein Kraut gewachsen. Gegen die stabileren Nachfolgeisotope hilft schlicht nur LÜFTEN. Hierfür werden in belasteten Gebieten extra erhöhte Luftwechselraten gefahren.

    Gegen diese natürlichen Quellen hilft nur: Die Raumluftqualität auf Außenluftqualität bringen und wenn das nicht reicht: wegziehen.


    Die Lösungen sind den Planern in diesen Gegenden schon ewig bekannt. Dass es durch oftmals ungeplant immer luftdichter ausgeführte Bauten prekärer wird, ist klar.
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  9. #8
    ManfredH
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    In Gegenden, in denen der Lehm messbar strahlt, strahlt alles. Franken gehört da zzgl. dem Vogtland definitiv dazu.
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  10. #9
    Avatar von Lukas
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    http://www.badbrambach.de/bad-brambach/startseite/
    Herzlich willkommen im Sächischen Staatsbad Bad Brambach, dem Bad mit der stärksten Radonquelle der Welt!
    Es gibt sogar Leute, die trinken das Wasser auf ärztliche Empfehlung. Meine Mutter gehörte vor sehr vielen Jahren auch dazu. Nun ist sie 71 und hat noch keinen Krebs (GsD!).

    Gibts denn auch nur eine belastbare Statistik über die angeblichen Gefahren?

    Gruß Lukas
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Gibts denn auch nur eine belastbare Statistik über die angeblichen Gefahren?
    Da es ein definiertes Krankheitsbild gibt, gibt s sicherliach auch ne Statistik.
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Ein weiteres Problem besteht darin, daß die fachgerechte Bedienung von Messgeräten und die richtige Interpretation oft schwerer ist als man denkt. Wie viele Kunden rannten schon kreischend und verzweifelt über Ihre Baustelle, weil der Herr Ingnieur mit der Thermpgrafie überfordert war.
    Natürlich bin ich kein Freund von radioaktiven Isotopen, aber auch hier herrscht ein gewisses Maß an Panikmache
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  13. #12

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    Zitat Zitat von ManfredH Beitrag anzeigen
    Die Dosis macht das Gift.

    Die flüchtigen radioaktiven Isotope wandern definitiv in auch vorher nicht strahlende Baustoffe ein und sorgen so im Laufe der Zeit für eine Kontamination. In den belasteten Gebieten liegt bei allen in Gebäuden verbauten Baustoffen messbare Strahlung vor. Die Frage ist nur: Schadet es?

    Wie ich unten schon schrub: In den Regionen sind Alle degeneriert und sterben frühzeitig an diversen Krebsarten. Also isses ganz schlimm. Die Gebiete müssen zügiger freigezogen werden, als es die Landflucht momentan vermag!
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  14. #13
    Avatar von Flocke
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    Sieht es in diesen Regionen wirklich so düster aus?
    Ich kenne nur in Hamburg die alte Bille Siedlung die auf Kontaminierten Boden gebaut wurde. Hier wurde großflächig der Boden getauscht, für einige sicher zu spät.
    Sind diese Isotope denn in jeder Region im Lehm, oder eben nur in diesen auserwählten Landschaften?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Sieht es in diesen Regionen wirklich so düster aus?
    [...]
    Sind diese Isotope denn in jeder Region im Lehm, oder eben nur in diesen auserwählten Landschaften?
    Es sieht nicht düster aus. Das sind normale Belastungen, mit denen die dort siedelnden Menschen schon seit mehr als Tausend Jahren (Zeitpunkt der Besiedlung) klar kommen. Jetzt können wir es messen und die Panikfraktion bewertet es nun, angestachelt von den Medien (, über).

    Die Isotope befinden sich grundsätzlich in jedem Lehm. Thorium ist ein relativ häufiges Element in der Erdkruste. Meist liegt die Konzentration und die damit einhergehende Strahlung aber unterhalb des natürlichen Umgebungsrauschen. Erst wenn eine ausreichende Anreicherung vorhanden ist, und es sozusagen "Sammelfallen" für die Zerfallsprodukte gibt (geschlossene Räume), hebt sich das Stralhungsniveau vom Hintergrund ab. Gerade in Senken und tiefliegenden Räumen können sich so bei fehlendem Luftaustausch durchaus bedenkliche Konzentrationen ansammeln.

    Das alles ist aber weninger schlimm, wenn durch geplante Maßnahmen einer Konzentration entgegen gewirkt wird. Landstriche in Dtl. deswegen freiziehen zu wollen, ist übertrieben.
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  17. #15

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    Ich überlege, ob ich mir einen Kellerraum mit Lehm auskleiden soll?! Erstmal probeweise um festzustellen, ob und wie das Material zu handhaben ist.

    Hat da jemand Erfahrung mit?
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