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KWL und ausgebauter Spitzboden

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  1. #1

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    KWL und ausgebauter Spitzboden

    Hallo,

    wir wollen mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung bauen und stehen aktuell zwischen mehreren Varianten. Wir bauen ohne Keller, mit EG, OG mit ca. 1,50 Drempel und gedämmten, teilweise ausgebauten Spitboden. Der ausgebaute Teil soll ein normaler Nutzraum (Büro, Gästezimmer, Hobbyraum etc.) sein, der andere eine Abstellkammer als Kellerersatz.

    Normale Vorgehensweise bei unserem Bauunternehmer ist die Aufstellung im Technikraum im EG und nur eine Istallationsebene in der Decke zwischen EG+OG. Im EG dann sowohl Zu- als auch Abluft von "oben", im OG Zuluft aus dem Boden und Ablufträume von "oben".

    a. Wir haben jetzt alternativ nach einer Aufstellung im nicht ausgbauten (aber gedämmten) Bereich im Spitzboden gefragt. Dies wäre grundsätzlich mögich, aber aufwendiger aufgrund der Dachschrägen. Die Rohre gingen vom Gerät wohl immer erst nach oben und müssten dann runtergeführt werden, was durch die Schrägen sehr viel Platz im Raum nehmen würde. Klingt logisch und müssen wir abwegen. Wahrscheinlich kommt sie normal ins EG!?

    b. Unsicher sind wir uns aber beim ausgebauten Teil des Spitbodens. Dieser ist aktuell nicht angeschlossen an die KWL. Wir haben eine "echte" und "offene" Treppe ins DG. Wie schließt man so einen Raum an? Garnicht um nicht eine weitere Installationsebene zu haben (Kosten) oder sollte er angeschlossen werden? Falls ja mit Zuluft oder Abluft?
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  2. KWL und ausgebauter Spitzboden

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  3. #2

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    "Sie" kann ohne weiteres auch im Spitzboden stehen, zumal gedämmt. Hat aber ein paar Konsequenzen, die bedacht werden sollten.
    - Wie und wo findet die Verteilung statt und wie sieht die Verrohrung generell aus? Das braucht ggf. auch ganz schön Platz.
    - Wo sitzen Aussen- und Fortluftöffnungen am Gebäude, bei Spitzboden oder sonst? -> Beeinträchtigung durch Umfeld, Dachdurchführung eher schwierig ...?
    - wie kann ggf. eine Vorwärmung der Luft realisiert werden? Erdwärmetauscher entfallen (meistens), wenn das Gerät nach oben kommt.
    - es ist ein Kondensatablauf nötig. (Wie) kann der nach unten geführt werden?
    - ...?

    Gruss
    Seev
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja, Spitzboden hat einige Nachteile und nur einen Vorteil (mehr Platz im HAR/HWR).
    Wir werden sie nach unten stellen.
    Dann wird es aber noch schwerer den Spitzboden-Wohnraum anzuschließen. Mein ihr man kann ihn ohne lassen oder doch noch eine Zu- oder Abluft planen mit Mehrkosten?
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  5. #4

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    Ich baue auch mit einer KWL, die auf dem Dachboden aufgestellt werden soll. Mein Dachboden soll aber nur als Abstellplatz genutzt werden, so dass mit dem Platz ruhig etwas großzügiger umgegangen werden kann.

    Der Großteil der Rohre wird unter dem Estrich verlegt. Die Frischluft wird unter dem Dachüberstand angesogen und die verbrauchte Luft wird über dem Dach ausgeblasen. Die Vorwärmung wird mit einem Sole-Erdwärmetauscher erledigt. Das anfallenden Kondenswasser wird über die Abflussbelüftung entsorgt.

    Einziger Nachteil: Für die Be- und Entlüftung des EG muss ein Schacht durch das OG geführt werden.
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  6. #5

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    Ich würde den Spitzboden (wieder) anschliessen. Welche Art der Verrohrung soll es werden? Wo ist das Problem?

    @mastehr: wie kommt der SEWT aufs Dach?
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  8. #6

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    Entweder habe ich die Frage zum SEWT nicht verstanden oder sie ist zu einfach:

    In meinem Fall werden einfach zwei gedämmte Leitungen von unten auf den Dachboden geführt.
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  9. #7

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    o.k., klar, kein Problem, wenn rechtzeitig geplant. Kannte nur noch keinen, der das auch tatsächlich gemacht hatte. Verbreiteter sind ja auch Luft-EWT, da ist es etwas schwieriger.
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