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Kosten für eine komplette Kernsanierung

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  1. #1

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    Kosten für eine komplette Kernsanierung

    Hallo,

    meine Freundin und ich befassen uns erst seit kurzem mit dem Thema Hauskauf.

    Konkret können wir noch nicht sagen, ob wir neu bauen oder sanieren möchten.

    Derzeit wird in unserer Stadt ein sanierungsbedürftiges Haus angeboten. Bei dem Zustand wird sicher alles bis auf die Grundmauern erneut werden müssen.

    Ich weiß das man keinen Betrag X festlegen kann, wie teuer eine Sanierung wird, aber gibt es bei einer Vollsanierung zumindest einen Richtwert/qm² den man ansetzen kann?

    Unsere Ansprüche sind dahingehend nicht hoch, dass wir weder exklusive Ausstattung oder kostenintensive Spielerein verbauen müssen.

    Ich verklinke mal das Angebot damit man sich zumindest ein grobes Bild machen kann: http://www.ardey-immobilien.de/de/an....html?N01:q374

    Schon mal danke für eure Hilfe.
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  2. Kosten für eine komplette Kernsanierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Baufuchs
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    Preis für das abbruchreife Haus 106.000 €.
    Grundstück nicht enthalten, da Erbpacht.

    Da wird ja wirklich ein Dummer gesucht.

    Lass mal einen Sachverständigen den Wert des Hauses ermitteln, bevor du über Sanierungskosten nachdenkst.

    Der Anbieter hat ja selbst erkannt, dass ein Abriss nötig sein kann. Die Abrisskosten von 20.000 € dürften passen.

    Dann hättest du für 106.000 + 20.000 € ein leeres Grundstück, was dir aber nicht gehört, weil Erbpacht.
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  4. #3

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    Hallo!
    Ich denke so eindimensional wie Baufuchs darf man es nicht sehen.
    Bekannte von mir haben vor 16 Jahren etwas ähnliches gemacht.
    Ein Rechenbeispiel anhand des Hauses in Dortmund :
    Preis 106.000 Euro, mit Verhandeln sagen wir mal 100.000 Euro
    Abrisskosten 20.000 Euro
    Ergibt zusammen 120.000 Euro

    Bleibt das Problem mit der Erbpacht :
    Kann man mit dem Eigentümer eine Festsetzung der Erbpacht auf sagen wir 50 Jahre in Höhe von
    1000 Euro / Jahre erreichen zahlt man 50.000 an Erbpacht.
    Ergibt zusammen mit den oben stehenden Kosten eine Summe von 170.000 Euro.
    Jetzt die grosse Frage : Was kostet ein vergleichbares Grundstück in der Lage ?
    Kostet es weniger ? Dann Finger weg .
    Kostet es wie bei meinen Bekannten deutlich mehr , z.B. 240.000 Euro, dann sieht die Sache schon anders
    aus.
    Man darf ja nicht vergessen: Dieses Grundstück ist schon angeschlossen, das Darlehen für das Grundstück ist auch nicht umsonst.
    Klar , man hinterlässt seinen Kindern kein Haus mit eigenem Grundstück als Erbe, aber man lebt ja schliesslich um selber
    zu wohnen , nicht um seine Kinder nach dem Tod glücklich zu machen.
    Gruss
    Jochen
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    wenn ein erbpachtvertrag übernommen werden soll ist das ganze widersinnig . da es für maximal 35 jahre laufen würde .

    und wenn ein neuer vertrag abgeschlossen werden soll/kann ist die 126 000€ altlast auch widersinnig

    http://wirtschaft.t-online.de/erbpac...42547742/index
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  6. #5

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    Eine Festschreibung der monatl.Erbpacht ist sehr wohl möglich, die Gefahr einer grossen Steigerung somit ausgeschlossen.
    Dazu kommt: Wie lange zahle ich ein an einem Grundstück für 230.000 ab ? 30 Jahre lang über 10.000 Euro / Jahr ?
    Ein kleiner Unterschied zu einer möglichen Erbpacht.
    Und ein grosser Unterschied was Kreditwürdigkeit oder mögliche Urlaube oder andere Anschaffungen angeht.
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  7. #6
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von toastie0405 Beitrag anzeigen
    Was kostet ein vergleichbares Grundstück in der Lage ?
    BORIS meint 270 €/m².
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  8. #7

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    Wären 315.900 Euro .
    Sagen wir mal 300.000 Euro.
    Ist ne schöne Summe die man da (ohne das neue Haus ) zurückzahlen muss.
    Da stellt sich dann doch die Frage ob eine festgeschriebene Erbpacht nicht besser wäre.
    Klar, die Kinder ärgern sich vielleicht später, nix Traumgrundstück geerbt, aber dafür lebt man ja auch nicht.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von toastie0405 Beitrag anzeigen
    Ist ne schöne Summe die man da (ohne das neue Haus ) zurückzahlen muss.
    Da stellt sich dann doch die Frage ob eine festgeschriebene Erbpacht nicht besser wäre.
    Klar, die Kinder ärgern sich vielleicht später, nix Traumgrundstück geerbt, aber dafür lebt man ja auch nicht.
    Dann kann ich mir aber auch gleich ein Haus mieten und hab mit den ganzen Instandhaltungsinvestitionen nix am Hut. Machen wir mal die Rechnung weiter: 120 TEUR für´s Haus und Abriss plus 250 TEUR für einen Neubau = 370TEUR für ein Haus auf einem Grundstück, was einem nicht gehört. Der Wertverlust der Immobilie könnte bei unsgünstiger Finanzierung schnell größer sein, als die Restschludabtragung. Am Ende des Lebens habe ich dann als dauerhaften Wert... NIX. Weil mir das Grundstück nicht gehört und ich viel Geld investiert habe. Für 350 TEUR kann ich lange zur Miete wohnen!!!
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    Man kann es doch drehen und wenden wie man will.

    Man zahlt 106.000.- € für eine abbruchreife Bude, nur um an das Erbpachtgrundstück zu kommen.
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  11. #10
    kappradl
    Gast
    Eigentlich wurde oben auch nach den Sanierungskosten gefragt.

    + Kosten Wunschhaus in der Größe.
    - Rohbaukosten
    + Entkernung
    + Sanierung der Grundsubstanz (z.B. Keller)
    ------------------------------------------------
    = Keine Ahnung, sorry
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  12. #11

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    Falls Du die Bude wirklich abreißen willst kannst Du Dich bei mir melden. Hatte für ein ähnliches Haus fast gleichen Baujahres Angebote eingeholt und der billigste hätte es für 15.000 gemacht. Alles weg, incl. Garage und Keller und komplettes Grundstück freigeräumt. Ist ein recht großer Anbieter der in der Nähe von Dortmund sitzt.

    Wobei wir uns für die Sanierung entschieden haben. :-)

    Schönen Gruß
    Julia
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  13. #12

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    Kosten Sanierung ist denke ich schwer aus der Ferne einzuschätzen. Das hängt ja stark davon ab was alles gemacht werden muss/soll, ob der Wohnraum noch erweitert werden soll, in welche Richtung die Heizung gehen soll, usw.

    Wenn man es vernünftig macht kommen aber meiner Meinung nach schnell 150.000 Euro zusammen. Bei Wohnraumerweiterung auch schnell noch mehr. Spreche da aus Erfahrung... ;-)

    Julia
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  14. #13
    Baufuchs
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    z.Zt. in Arbeit:

    Sanierung und Erweiterung Zechenhaus (DHH) in Bochum.
    Neue Böden neue Elektrik neue Bäder neue Heizung. (Heizkörper Altbau/FB Heizung neuer Anbau)
    Neuer Dachstuhl inkl. Dämmung/Neue Dachgauben
    Neue Fenster/Rollladen/Haustür
    Außendämmung WDVS 20cm
    Anbau 2-geschossig Flachdach zur Wohnraumerweiterung
    Solaranlage WW

    ca. 200.000.- €
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Gute Auflistung von Baufuchs. Wenn der Keller feucht ist kommt evtl. noch Ausschachtung und Abdichtung dazu.
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  17. #15

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    wer bei dieser nachkriegshütte über kernsanierung
    auf erbpachtgrundstück nachdenkt, dem ist nicht mehr zu helfen....
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