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Treppenhaus als Raum nutzen

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  1. #1

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    Treppenhaus als Raum nutzen

    Guten Tag zusammen.

    So, mein erster Beitrag, nachdem wir uns zumindest schonmal beim Thema Neubau oder Sanierung entschlossen haben: Wir sanieren, und zwar das Haus der Schwiegereltern. Nun will ich keine Bilder hochladen, daher beschreibe ich, was wir vorhaben.

    Bei dem Haus handelt es sich um ein ZFH Baujahr 1981. Zwei Vollgeschosse und ein ausgebauter Dachboden mit 50cm Drempel, volle Unterkellerung. In die Sanierung wird das gesamte Haus einbezogen (ist ja auch sinnig), um die geht es hier aber nicht. Es geht mehr um die Raumaufteilung und den geplanten Anbau.

    Das Haus hat einen rechteckigen Grundriss (13,50m x 8,50m). Steht man auf dem Bürgersteig vor dem Haus, schaut man auf eine der längeren Seiten. Der Eingang befindet sich an der breiten Seite ganz links, das Treppenhaus nimmt etwa die Hälfte der linken Hauswand ein und hat die Maße 3,50m Länge x 3m Breite. Das Treppenhaus geht bis unters Dach, jede Etage wird durch eine Tür auf der rechten Seite erschlossen (je eine Empore pro Etage und eine auf halber Höhe des Stockwerks). Betritt man die Wohnungen, befindet sich rechts die Gästetoilette (teilt sich also eine Wand mit dem Treppenhaus). Nun soll das Haus in Zukunft eher etwas mittiger erschlossen werden. Wir hätten gern einen Anbau, in dem sich das neue Treppenhaus befindet und die neue Gästetoilette. Der Eingang soll über die ehemalige Gästetoilette erfolgen, das ehemalige Treppenhaus soll als zusätzlicher Raum genutzt werden. Nun haben aber die einzelnen Geschoßdecken (da Treppenhaus) an genau dieser Stelle ein Loch, durch das die Treppe führt. Meine Fragen:

    1. Kann dieses Loch so verschlossen werden, dass ein begehbarer und belastbarer Boden entsteht?
    2. Das neue Treppenhaus soll ja auch den Keller begehbar machen: Kann die Kellerwand an dieser Stelle ohne Weiteres geöffnet und anschließend wieder dicht verschlossen werden?

    Es ist mir klar, dass all das einen Haufen Arbeit bedeutet, es ist aber die wahrscheinlich einzige Möglichkeit.
    Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

    MfG
    Umbauer
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  2. Treppenhaus als Raum nutzen

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  3. #2

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    damit gehst du am besten zu einem versierten planer und zu einem tragwerksplaner, die dir deine ideen in eine planstudie umsetzen und dir einen kostenrahmen dazu ansagen.
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  4. #3

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    Technisch machbar ist das alles.
    Ob Du es bezahlen willst, kannst Du entscheiden, wenn Dir die vsl. Kosten bekannt sind.
    Diese hängen sehr stark von den Details der konkreten Situation ab.

    Weg dazu siehe Rolf!

    Und ob es überhaupt baurechtlich zulässig ist, ist ne andere (fast noch wichtigere) Frage.
    Klärt aber auch besagter Planer.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Baurechtlich zulässig ist hier (fast) alles, es handelt sich um Altbestand und es gibt keinen Bebauungsplan. Nach Auskunft der Gemeinde "orientierend an der Nachbarbebauung". Der Nachbar hat sein Häusle in 2010 komplett sanieren lassen inkl. Anbau, Bebauungsfenster o.ä. gibt es nicht. Ein Fachwort wurde mir auch schon zugeflüstert: Hourdis-Platte. Sollte technisch also machbar sein.

    Hm, zur Bezahlbarkeit des Anbaus haben wir uns bisher noch keine näheren Gedanken gemacht. Was wir vorhaben, steht ja grob in meinem Eingangspost. Dafür stehen uns insgesamt ca. 130T€ zur Verfügung. Die energetische Sanierung wird wird ca. 50-60T€ kosten, da können wir viel in Eigenleistung machen bzw. greifen auf befreundete Unternehmer zurück (Dachdecker, Dämmprofi, Elektriker, Gas-Wasser-Sch...). Wenn man innen gleich noch ein bissl aufhübscht (Sanitäre Anlagen, Fliesen etc.) und dafür mal so 10T€ abrechnet blieben also Minimum 60T€ für den Anbau und den Umbau des Treppenhauses. Es ist klar, dass es keine pauschale Antwort auf die Kostenfrage gibt, aber ich denke, wir kommen hin. Oder verschätze ich mich da so grob?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Umbauer Beitrag anzeigen
    Oder verschätze ich mich da so grob?
    wenn deine zahlen am ende so passen, wie du sie dir jetzt so vorstellst, dann ist das wie ein sechser im lotto. kostenschätzung und kostenberechnung geht nur anhand einer planung.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Also die Sanierung ist ziemlich exakt durchgerechnet. Nicht Centgenau, aber die Preise für das Material lassen sich beim Großhandel ganz genau ermitteln und die Arbeitsstunden, naja, da fließen hauptsächlich meine, die meines Vaters, Schwiegervaters, eines Freundes und meines Dachdeckers (und Dämmprofis) ein, der es für eine Bierkiste macht (ungefähr, jedenfalls ;-) ). Ich hab eher noch großzügig gerechnet, der reine Materialpreis beläuft sich auf ca. 35T€.

    Nur beim Anbau bin ich mir nicht sicher, da spielen wir noch mit einigen Ideen. Z.B. gibt es auch noch die Option eines Holztreppenhauses mit selbsttragender Stahlbetontreppe. Oder wir setzen das neue Treppenhaus direkt vor das alte, verschließen die Treppenlöcher, versetzen die Außenwand damit der entstehende Raum etwas größer wird etc., etc., etc.
    Das würde uns rein kostentechnisch zumindest das Freilegen der Kellerwand ersparen, um einen neuen Zugang zu schaffen.

    Ich denke, wir werden mit einem Planer (auch ein guter Freund) die einzelnen Varianten durchrechnen und uns dann für die wirtschaftlichste entscheiden (das heißt nicht billigste!).

    Aber Stichwort Holztreppenhaus: Könnte mir jemand einen konkreten und guten Profi dafür nennen (soweit das hier erlaubt ist, ohne Werbung darzustellen)? Vielleicht jemand mit eigenen Erfahrungen?
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