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Strecke Regenfallrohr

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  1. #1

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    Böse Strecke Regenfallrohr

    Folgende Situation:
    DHH mit beheizbarem Keller; Außenwand (Kalksandstein) mit KMB Schicht gegen nicht drückendes Wasser behandelt; es wurde auch ein Gittergewebe eingearbeitet; ganz außen Styrodur Perimeterdämmung; reiner "märkischer" Sandboden, der das Wasser wohl gut versickern lässt (keine wasserführenden Schichten) Wasser von Dachentwässerung soll in eine mit Kies ca. 3,5 vom Haus entfernte Sickerpackung (mit Kies gefüllt und Vlies "umhüllt) geleitet werden. Vom Ende Regenfallrohre soll ein gelber gerillter Schlauch (ohne Löcher) (sorry, kenne aber nicht die Fachbezeichnung) das Wasser in die Sickerpackung weiterleiten. Der Schlauch ist auf der Giebelseite im Abstand von ca. 1,5 Metern im Boden verlegt.
    Folgende Probleme:
    Übergang zwischen Regenfallrohr (100 mm) und gerilltem Schlauch ist trotz bereits erfolgter Nacharbeit (andere, kleinere schwarze Kunsstoffmuffe) immer noch deutlich undicht. Nimmt da mein Bauunternehmer die falsche Muffe ? Ist dies öfter ein Problem ?
    Da bereits verlegter Schlauch wegen erneutem "Aufbuddeln" für Hausanschlüsse durchtrennt wurde (sieh auch Foto) wurden danach die zwei Enden irgendwie wie miteinander verbunden. Gibt es dafür auch richtige / leckagefrei Muffen?

    Meine Sorge:
    Durch Undichtigkeiten wird die im Boden befindliche Außenwand unnötig einer "Wasserlast" ausgesetzt. Im Bereich wo der Schlauch wieder zusammengeflickt wurde liegen auch gerade die Durchbrüche für die Hausanschlüsse.Bin ich da zu empfindlich , oder gibt es Verbindungen (Rohr zu Schlauch und Schlauch zu Schlauch) die eventuell nur "tröpfeln" , oder gar ganz dicht sind. Ich sehe auf andern baustellen, immer das man sich in der Übergangsphase sichtlich bemüht mit z.B. diesem gelben SChlauch das Wasser weit weg vom haus zu leiten. Bei mir läufts gerade jetzt mit jedem Schauer gleich vor der Perimeterdämmung in den Boden.

    Ach letzte Frage: habe gehört, dass das Regenfallrohr (wohl Titanzink) nicht ins Erdreich ragen darf (Korrosion?). An der besagten Stelle auf dem Foto wir nämlich noch ca. 1 m fSand ür die Terasse angefüllt.

    Sorry, wenn diese Fragen/Sorgen manchem vielleicht zu simpel erscheinen, aber ich dachte auch das solche Sachen keine Probleme/Fragen aufwerfen sollten, aber die Realität ist manchmal anders.

    Vielen Dank für Hinweise


    Upss
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  2. Strecke Regenfallrohr

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    5,056
    Den " gelben Schlauch " kenne ich nur als Drainrohr. Sieht alles " bescheiden " und gebastelt aus und ist für diesen Zweck nicht vorgesehen. Das Regenfallrohr muß " in " und nicht " auf " das weiterführende Rohr geführt werden. So wird das nie dicht.

    Warum keine übliche und seit Jahrzehnten erprobte Lösung: Standrohr, in das das von oben kommende Regenfallrohr eingeführt wird, und dann weiter im Erdreich mit druckfesten, geschlossenen Rohren mit Bögen und Muffen weiter zum Versickerungsschacht vom Haus weg.
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  4. #3
    Gast_
    Gast
    Zitat Zitat von Upss
    nicht drückendes Wasser

    reiner "märkischer" Sandboden, der das Wasser wohl gut versickern lässt (keine wasserführenden Schichten) Wasser von Dachentwässerung soll in eine mit Kies ca. 3,5 vom Haus entfernte Sickerpackung (mit Kies gefüllt und Vlies "umhüllt) geleitet werden.
    Upss
    Haben Sie ein Bodengutachten?
    Das hört sich sehr nach 'Verkäuferlobpreisung' des Grundstücks an.
    Ganz Brandenburg ist ein einziger Sandkasten. Und in dem Sand fließt das Wasser mit nichten gut ab. Der ist nämlich schluffig. Also so fein, daß er das Wasser aufstaut.
    Außerdem können die ersten Grundwasserschichten schon 1,5 m unter der Oberfläche vorkommen bzw. schwanken diese lustig je nach Jahreszeit.
    Gibt es bei Ihnen im Ort noch Entwässerungsgräben?

    Wie bauen denn die Nachbarn: alle ohne Keller oder doch einige mit weisser Wanne?

    Bei Ihrem Abdichtungs- und Versickerungskonzept wäre ich sehr vorsichtig. Das taugt höchstens bis Ende Garantiezeit.
    Holen Sie sich fachkundige Infos vor Ort.

    Gruß
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  5. #4
    Themenstarter

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    Unglücklich Übergang Standrohr / KG Rohr ?

    Erstmal vielen Dank für die Antworten !
    Jetzt wurde der gelbe Drainageschlauch (ungelocht) gegen KG Rohr ausgetauscht.
    Fast logisch , dass sich nun die Frage nach dem richtigen Übergang vom Standrohr des Regenfallrohres auf das KG Rohr stellt. Auf Nachfrage beim Baumarkt, hieß es lapidar, dass es da keine speziellen Übergänge gibt. Jetzt sehe ich aber folgende Gefahr: Da der Übergang vom Standroht in das KG Rohr unterhalb des zukünftigen Erdniveaus sein wird, kann doch Sand in den Ringspalt zwischen Standrohr und KG Rohr gelangen und dann weiter im KG Rohr bis zur Sickerpackung geschwemmt werden. BIn der Meinung, dass Sand in der Sickerpackung wie im KG Rohr nichts zu suchen hat. Also per Plastiktüte Ringspalt gegen eindringenden Sand abdichten ? Muß ehrlich sagen, dass hört sich für mich nicht so fachmännisch an
    Auf der einen Traufenseite (dort wo KG Rohr weit aus dem Boden gezogen ist) wird noch ca. 1 m Sand aufgeschüttet und verdichtet für Terasse.


    Wäre super, wenn ich hierzu HInweise erhalten könnte.

    Gruß

    Upss
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    5,056
    Wenn´s denn kein Fake sein sollte: Im internet nachlesen unter: KG Rohr. Dort z.B Marley mit Bildern für Hobbybastler.
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