Ergebnis 1 bis 6 von 6

Brandschutz bei WDVS

Diskutiere Brandschutz bei WDVS im Forum Spezialthema: Wind- und Luftdicht auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Zirndorf
    Beruf
    Wachhund
    Beiträge
    6

    Frage Brandschutz bei WDVS

    Ist es bei der Installation eines WDVS in einem EFH noch notwendig bei Fenster- und Türstürzen einen Brandschutz in Form von Mineralwolle Streifen anzubringen?

    Wie kann man ggf. feststellen, ob bei einem installierten und verputzten WDVS im Bereich der Stürze die Mineralwolle Streifen angebracht wurden ?

    Danke und Gruß

    Onella
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Brandschutz bei WDVS

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    Hallo Onella

    normalerweise, wenn die WDVS-Platten stärker als 10cm sind, müssen Mineralwolle Streifen angebracht werden. Alles in der WDVS-Zulassung geregelt.

    Nachdem Fassade verputzt ist, kann man nicht feststellen, ob diese Brandschutz-Streifen angebracht wurden oder nicht.

    Hast keine Baubilder gemacht?

    Grüßle
    bto
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    63825 Sommerkahl-Vormwald
    Beruf
    Bautechniker, selbstständ
    Beiträge
    379
    Servus,

    feststellen kann man nachträglich schon, was eingebaut wurde.
    Dazu muß man aber leider eine Bohrung vornehmen, dann sieht man, was am Bohrer hängt, wenn man durch die Putzschicht ist.
    Am Besten von unten bohren.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    haera
    Gast

    Böse never ending story

    natürlich muß die Mineralwolle-Lamelle oberhalb der Gebäudeöffnungen bei einer Dämmstoffdicke > 100 mm angebracht werden, um die Brandschutzklasse B 1 zu erreichen. Davon kann bei Gebäuden geringer Höhe vertragsrechtlich nur abgesehen werden, wenn ausdrücklich eine von der üblichen Beschaffenheit nach unten abweichende, schlechtere Art der Ausführung (B 2) ausdrücklich zwischen AG und AN vereinbart wurden. Die übliche Beschaffenheit ist bei WDVS halt nun mal "schwerentflammbar". Erst letzte Woche hat das LG Bayreuth einen Architekten zur Zahlungvon über 42.000,00 Euro verurteilt, weil das WDVS durch und durch fehlerhaft war - auch in diesem Punkt! http://www.haera.de/pageID_864783.html
    Übrigens - der Tip vom Markus ist gut mit dem Loch bohren. 6 mm und eine Häkelnadel genügen bereits, wenn man dan der richtigen Stelle bohrt
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Zirndorf
    Beruf
    Wachhund
    Beiträge
    6

    Häkelnadel

    Zitat Zitat von haera
    natürlich muß die Mineralwolle-Lamelle oberhalb der Gebäudeöffnungen bei einer Dämmstoffdicke > 100 mm angebracht werden, um die Brandschutzklasse B 1 zu erreichen. Davon kann bei Gebäuden geringer Höhe vertragsrechtlich nur abgesehen werden, wenn ausdrücklich eine von der üblichen Beschaffenheit nach unten abweichende, schlechtere Art der Ausführung (B 2) ausdrücklich zwischen AG und AN vereinbart wurden. Die übliche Beschaffenheit ist bei WDVS halt nun mal "schwerentflammbar". Erst letzte Woche hat das LG Bayreuth einen Architekten zur Zahlungvon über 42.000,00 Euro verurteilt, weil das WDVS durch und durch fehlerhaft war - auch in diesem Punkt! http://www.haera.de/pageID_864783.html
    Übrigens - der Tip vom Markus ist gut mit dem Loch bohren. 6 mm und eine Häkelnadel genügen bereits, wenn man dan der richtigen Stelle bohrt
    Werde mal die Nadel setzen bin gespannt auf das Ergebnis.

    Danke

    Gruß Onella
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    haera
    Gast

    Cool

    Na dan mal los, aber nicht von unten bohren, wenn Du Rolläden hast. Nimm am besten eine Türe oder ein Fenster ohne Rolläden und dann bohren, ich würde sagen so 19 cm von der unterkante nach oben und 29 cm links oder rechts von der Gebäudeöffnung, dann weisst Du auch gleich, ob der Verarbeiter das richtige Massband verwendet hat

    Und noch ein kleiner Tip: wenn die Fassade bei Streulicht so richtig schön wellig aussieht und Du glaubts, die Plattenstöße erkennen zu können, dann passt auch etwas mit der Verklebung nicht. Oder einfach ein2 m Richtscheit hinhalten...

    Bin gespannt auf die Bohrprobe.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. WDVS zulassungskonform?
    Von bauworsch im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 23.04.2008, 04:59
  2. WDVS auf bereits vorh. WDVS?
    Von KarinK im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 04.08.2007, 00:29
  3. WDVS im Sockelbereich
    Von jimmi im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 30.09.2005, 12:27
  4. WDVS bei Grenzbebauung/Wärmebrücke
    Von Spaltsucher im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 22.10.2004, 08:12
  5. Brandschutz bei WDVS
    Von DA im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 24.03.2003, 08:47