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  1. #1

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    Kehlsparrendach = Binderdach?

    Hallo,
    als Laie komme ich mit den ganzen Bezeichnungen der Dacharten durcheinander, ich hoffe, Ihr könnt mir helfen:

    Nach der Baubeschreibung sollen wir ein Pfetten- oder Kehlsparrendach bekommen. In der Statik ist jetzt die Rede von einem "ausgebautem Binderdach" bzw. einem "Satteldach aus Studiobindern". Bei der Berechnung der Lastannahmen sind u. a. "Binder" und "Kehlbalken" mit ihren jeweiligen kN/m2 angegeben.

    Ich bin trotz intensiven Googelns nicht sicher, ob das nun alles dasselbe ist. Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass Binderdächer eine preiswertete (= minderwertigere?) Lösung darstellen. Liege ich falsch? Ist ein Kehlsparrendach und ein Binderdach dasselbe??
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  2. Kehlsparrendach = Binderdach?

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  3. #2
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    Niemand da, der mich schnell mal aufklären könnte?
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Man sollte wissen wie das Dach genutzt werden soll. Es gibt verschiedene Arten von Pfettendächern, die Sogenannten Sparrendächer und Binderdächer sowie viele andere.
    Ein Binderdach ist nicht unbedingt minderwertiger. Es schränkt aber die Nutzbarkeit des Spitzbodens und der Abseiten ein. Wer auf Bodenraum und Abseiten verzichten kann, der ist mit den verhältnismäßig günstigen Binderdächern sicherlich gut bedient. Wer alle Teile des Dches richtig nutzen möchte ist mit einem Pfettendach besser bedient, zahlt aber mehr. Ein Kehlbalkendach ist ein häufig genommener Kompromiß
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  5. #4
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    Hallo Flocke,

    danke für Deine Antwort.

    Wenn also im Vertrag ein "Pfetten- oder Kehlsparrendach" (genauso steht es bei uns drin, der Unternehmer könnte also zwischen diesen ZWEI Varianten wählen) vereinbart wurde, dann wird ein (Studio-)Binderdach dem also nicht 100%ig gerecht, weil nicht genausogut nutzbar im Spitzboden? Sollte ich hier auf vertragskonforme Ausführung "pochen"?

    Wodurch wird denn die Nutzbarkeit beim Binderdach eingeschränkt? Der Dachboden soll als Stauraum genutzt werden, allerdings weiß man nie, was später mal gewünscht ist.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Nachtrag: Es wird definitiv ein STUDIO-Binderdach. Diese sind doch ausbaufähig, oder?
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  7. #6
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von DanielBu Beitrag anzeigen
    STUDIO-Binderdach
    Nie gehört
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  8. #7
    Avatar von Flocke
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    Bei einem Studio Binderdachist der Wohnraum normal ausbaubar. Die Binderkonstruktion ist so gestalltet, das die nötige Festigkeit über Streben im Spitzboden und Aussteifungen in den Abseiten(Drempelbereich) erreicht wird.
    Im Spitzboden kann man allenfalls über Laufbohlen über die Gurte laufen. Als Lager nur sehr bedingt nutzbar und nicht als Wohnraum.
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  9. #8
    ManfredH
    Gast
    Also ein Binderdach mit amputierten Bindern? bzw. ein Binderdach, das gerne ein Pfettendach wäre?
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  10. #9
    Avatar von Flocke
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    Ersteres. Die Studio Binder haben keinen durchlaufenden Untergurt wie der klassische Binder.
    Google. Hier sind mittlerweile auch Binder zu sehen, bei denen sogar der Spitzboden nutzbar wäre.
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  11. #10
    ManfredH
    Gast
    Danke .... wieder was dazugelernt :-)
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    War der kürzeste Weg es auf die schnelle zu verdeutlichen.
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  13. #12
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    Danke für Eure Beiträge. Leider ist der Kern meiner Frage, für meinen speziellen Fall, leider noch nicht beantwortet (glaube ich):

    Ist denn nun das Studiobinderdach einem Pfetten- oder Kehlsparrendach (so im Vertrag) GLEICHWERTIG anzusehen? Oder darf ich bei der Formulierung von einem "zimmermannsmäßigem" Dachstuhl ausgehen?
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  14. #13

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    No.Antwort vom 11.5 auch nicht schlecht. Wieso nicht ausbaubar?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Flocke
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    @1973rd: Die Aussage habe ich später entschärft. Wir hben eine Weile Studiobinder verbaut. Der Spitzbodenbereich war bei diesen Bindern von streben und einem Stiel durchzugen imo nicht ausbaubar. Bei der Google Bildersuche habe ich auchgesehen das es die Studiobinder wohl auch schon ohne diese Streben gibt.

    Ich würde das Binderdach nicht mit einer Zimmermannsmäßiggen Konstruktion gleichsetzen. Binder sind ingenieursholzbau und oft die Kostengünstigste Variante. Von der Gebrauchstauglichkeit her, stehen die Binderdächer den andren in nichts nach. Bei späteren Änderungen, wie z.B. dem einbau einer Gaube, wird das vorhaben allerdings schon etwas aufwendiger. Hie ist aus meiner Sicht das Pfettendach die bessere Wahl
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  17. #15

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    ...wobei ich ein Sparrendach auch sehr symphatisch finde. Da kommt man dann ganz ohne Stützen/ tragende Wände aus, auf der idR die Mittelpfetten aufliegen. Nachteilig allerdings wenn einem der Sinn nach größeren Auswechselungen steht.....
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