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Rückstauebene und Zisternennachspeisung

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  1. #1

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    Rückstauebene und Zisternennachspeisung

    Hallo zusammen,

    da ich in den üblichen Quellen dazu bisher keine detaillierteren Infos gefunden habe, habe ich folgende Fragen.
    Bei OldBo http://www.bosy-online.de/Regenwassernutzung.htm heißt es:
    Das Rohrende des Trinkwassersystems muß sich dabei mindestens 2 cm oberhalb der Kante des Einlauftrichters ins Regenwassersystem befinden, wobei auf eine rückstaufreie Leitungsführung im drucklosen Teil zu achten ist. Grundsätzlich muß sich der freie Auslauf oberhalb der Rückstauebene, nie aber im Speicher selbst befinden.
    Dies ist im Kontext einer Nachspeisung direkt in die Zisterne geschrieben, was ja bei den üblichen Hauswasserwerken nicht der Fall ist. Wir verhält es sich dort? Mir wurde von meinem Planer erklärt, dass so ein HWW auch unter der Rückstauebene sitzen könne. Also muss es ja eine technische Einrichtung geben, die dies dort absichert, da der Zulauf der Saugdruckpumpe von der Zisterne auf den Nachspeisebehälter umgeschaltet wird. Da sehe ich also nur das 3/2-Wegeventil.

    1. Ist dem so?
    2. Falls ja, dann sollte es doch auch im Fall der Nachspeisung in die Zisterne möglich und zulässig sein, dies mit einem Rückschlagventil oder zusätzlichem Magnetventil zu erreichen, wenn die Nachspeiseeinrochtung nicht über der Rückstauebene (Strassenniveau) sitzen kann?
    3. Selbst wenn ich diese Absicherung gegen Rückstau der Nachspeisung erreiche, fällt mir auf, dass die Technikleitung vom Haus zur Zisterne incl. Wanddurchbruch noch tiefer, also klar unter der Rückstauebene liegt. Dies dürfte bei fast allen Anlagen und Häusern der Fall sein.
    Wo und wodurch soll hier die Absicherung gegen Rückstau erfolgen?

    Danke und Gruss
    Seev
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  2. Rückstauebene und Zisternennachspeisung

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Nachspeisung erfolgt nicht in den Zulauf zum Hauswasserwerk sondern rückstaufrei in den Zulauf zur Zisterne.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Verständnisproblem ...: in welchem Fall erfolgt die Nachspeisung so??
    bei einem üblichen HWW? Die mir bekannten HWW speisen in einen kleinen Behälter im HWW nach.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    entweder wir reden völlig aneinander vorbei oder du hast das Gesamtsystem nicht verstanden.

    • ich kenne kein HWW, in dem eine Nachspeisung in einen Behälter im/am HWW erfolgt.
    • bei vielen HWW gibt es auf der Druckseite einen Druckkessel (quasi ein MAG), der mit der Druckseite der Pumpe hydraulisch verbunden ist.
    • dies hat aber nix mit einer Nachspeisung zu tun sondern dient nur dazu, den verbraucherseitigen Druck halbwegs konstant zu halten und das Schaltspiel der Pumpe zu dämpfen.
    • Nachspeisung ist drucklos mit vorgeschriebenem freien Auslauf, deshalb wäre Einspeisung auf Druckseite auch widersinnig/nicht möglich
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  6. #5
    kappradl
    Gast
    Was hat das Hauswasserwerk mit der Nachspeisung zu tun.
    Gibts ein Bild dazu?
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, wir haben es hier mit einer Konstruktion zu tun:
    • die nicht nur absolut verboten ist
    • sondern bei der die oft auch nur theoretische Gefahr einer Kontamination des Trinkwassernetzes sehr, sehr konkret ist
    • bzw. noch konkreter: bei der es fast schon Zufall wäre, wenn das Regenwasser nicht ab und zu mal ins Trinkwassernetz gedrückt wird



    Wie Vorredner: Skizze, Foto, Fließschema ...
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  8. #7

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    ich kenne kein HWW, in dem eine Nachspeisung in einen Behälter im/am HWW erfolgt
    Doch, die gibt es hier. Die Nachspeisung erfolgt durch einen Überlaufbehälter an der Seite des Gerätes. Trinkwasserleitung und Regenwasser kommen nicht direkt mit einander in Kontakt.

    Gruß,
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  9. #8
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von zettos Beitrag anzeigen
    Doch, die gibt es hier. Die Nachspeisung erfolgt durch einen Überlaufbehälter an der Seite des Gerätes. Trinkwasserleitung und Regenwasser kommen nicht direkt mit einander in Kontakt.

    Gruß,
    Wie schützt dieses HWW den Keller vor Überflutung, wenn es unterhalb der Rückstauebene montiert ist? Der Zulauf des Trinkwassers muss ja offen (drucklos) sein.
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  10. #9

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    Darauf bezog sich meine Antwort auch nicht, sondern auf die Fragen nach HWW mit Behälter für Nachspeisefunktion. Korrekte Installation natürlich immer vorausgesetzt.
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  11. #10
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    So, ich habs mir mal angeschaut.
    • Zuerst einmal: dies ist kein "übliches Hauswasserwerk", eher ein "unübliches"
    • Dann: ja, dieses HWW verfügt über eine Nachspeiseeinrichtung, eigener Behälter, vermutlich saugseitig der Pumpen, Details aus Unterlagen aber nicht erkennbar
    • Nachspeisung würde ich das aber nicht nennen, eher "Alternativ-Wasservorlage"
    • Rückstauschutz: siehe Einbauanleitung, Seite 19, bei Einbau unter RSE muss Notüberlauf des HWW über Hebeanlage entwässert werden.


    Dürfte nicht ganz billig sein. RW-Nutzung rechnet sich finanziell ja sowieso so gut wie nie, ist eher ein interessantes Hobby.
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  12. #11

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    Rückstauschutz: siehe Einbauanleitung, Seite 19, bei Einbau unter RSE muss Notüberlauf des HWW über Hebeanlage entwässert werden.
    Frage: Hilft hier evtl. auch eine Rückstausicherung ala Kessel Staufix in der Abwasserleitung?
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  13. #12
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  14. #13
    kappradl
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Einbauanleitung, Seite 19, bei Einbau unter RSE muss Notüberlauf des HWW über Hebeanlage entwässert werden.
    Damit ist aber wohl die Rückstauebene zur Hausentwässerung gemeint.
    Wenn der Wasserspiegel der Zisterne über der Montagehöhe des HWW liegt (sofern das zulässig ist), entwässert sich im Zweifel die Zisterne über den Notüberlauf in den Abwasserkanal oder die Hebeanlage.
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  16. #14
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    es gibt keinen Grund, hier Dinge alternativ zu diskutieren die dort eindeutig beschrieben sind.

    Es geht darum, dass sichergestellt sein muss, dass bei einem Rückstau im öffentlichen Abwasserkanal rein physikalisch gesehen keine Verbindung zwischen der Scheiße und dem Kaffewasser entstehen kann. Ich hoffe das war deutlich genug.

    Also:
    • das Teilchen mag seine Berechtigung haben und es steckt sicher einiges an Gehirnschmalz/Aufwand drin
    • das wird seinen Preis haben
    • das Teilchen verfügt über einige Prüfungen, die einen Anbau an die Trinkwasseranlage erlauben
    • die haben nur Gültigkeit, wenn man sich strikt an die Einbauanleitung hält
    • das Teilchen und seine Einbauverhältnisse sind komplex, nix für Heimwerker, und ich behaupte mal auch nix für "ungeübte" Installateure
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  17. #15

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    Ganz versteh ich das Problem nicht, man muß halt sicherstellen dass die freie Nachfüllspeisung über der Rückstauebene liegt. Das ist selbst bei meinem Haus in Hanglage (von Straße weg) kein Problem. Dann wird die Nachfüllung eben bis knapp unter die Decke gezogen.
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