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Holzterrasse - Fragen zum Gefälle

Diskutiere Holzterrasse - Fragen zum Gefälle im Forum Außenanlagen auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Holzterrasse - Fragen zum Gefälle

    Hallo!

    Mir ist da auch nach vielem Lesen immer noch etwas unklar, was die Verlegerichtung einer Holzterrasse angeht.

    Unsere geplante Terrasse wird ca. 10mx4m groß und geht obendrein ums Eck, aber das ist erst das zweite Problem. Die 4m sind die Tiefe, also weg vom Haus. Eigentlich möchten wir gerne Rillen haben, die Holzart ist noch nicht entschieden. Jetzt soll man ja vom Haus weg ein Gefälle einbauen, damit das Regenwasser abfließen kann. Gleichzeitig wird aber wegen der Rutschgefahr längs der Rillen und aus optischen Gründen empfohlen, die Rillen parallel zum Haus zu verlegen. Naja, aber das geht doch dann gar nicht ohne Widerspruch...?!

    Welcher Kompromiss bzw. welche Lösung ist dann am besten?
    1) Gefälle vom Haus weg, Rillen parallel zum Haus --> Läuft das Wasser dann genug ab?
    2) Gefälle parallel zum Haus, Rillen ebenfalls --> "schiefe" Terrasse (bei 2% also 20cm Niveauunterschied) und Wasser nicht wirklich weg vom Haus
    3) Gefälle vom Haus weg, Rillen quer zum Haus --> Rutschgefahr beim Austritt auf die Terrasse?
    4) Gefälle zweiseitig einbauen, also die Terrasse wie ein ganz flaches Satteldach bauen, Rillen entsprechend parallel zum Haus --> Optik?
    5) glatte Terrassendielen --> noch mehr Rutschgefahr?

    Wenn ihr einen Rat habt... Danke!
    Christiane
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  2. Holzterrasse - Fragen zum Gefälle

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Ich verlege am liebsten parallel zu Haus, weil es am bsten aussieht. Bei Holzterrassen verlege ich immer mit Gefälle. Die 20 cm sind da aber deutlich übertrieben, es reicht gerade so, das das Wasser noch abfließt und nicht stehen bleibt.
    Die Hölzer, meist Bankirai, sind derart robust, das Ihnen Wasser nicht viel anhaben kann.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Ich verlege am liebsten parallel zu Haus, weil es am bsten aussieht. Bei Holzterrassen verlege ich immer mit Gefälle.
    Hi und danke für die Antwort. In welche Richtung zeigt das Gefälle dann? Weg vom Haus, also senkrecht zum Haus? Aber dann fließt das Wasser ja nicht entlang der Rillen ab, sondern bleibt stehen? Oder in Richtung der Rillen, also Gefälle parallel zum Haus?
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Immer in Richtung der Rillen. Sonst müßte das Holz schon fast senkrecht stehen. Die Fläche etwas windschief ausbilden, so das man am Haus einen geraden Anschluß hat.
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  6. #5

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    Bei mir habe ich glatte Dielen ohne Gefälle verlegen lassen. Für Verlegung mit Gefälle war mir wg. komplexer Geometrie der Fläche keine Lösung eingefallen, die gut ausgesehen hätte. Terrasse liegt seit 1 Jahr, bisher keine Probleme.
    Wenns regnet, dann werden die Bretter sowieso nass und wenns abtrocknen kann, dann trocknet es auch so gut und schnell ab. "Aufstau" oder nenneswerte Pfützen gibt es nicht, das Wasser läuft bei mir zwischen den Dielen durch in den Untergrund. Rutschig sind die Bretter auch in nassem Zustand nicht, ausserdem läuft man ja im Regen eher selten drauf rum.
    Argumente für die glatte Lösung waren für mich, dass es eben keine Rillen gibt, in denen sich feiner Dreck festsetzen kann, dass glatte Flächen leichter zu streichen/ölen sind und dass man ggf. glatte Flächen auch mal an/abschleifen kann, falls die Oberfläche irgendwann zu sehr degradiert.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    Für Verlegung mit Gefälle war mir wg. komplexer Geometrie der Fläche keine Lösung eingefallen,
    hättste mal einen gefragt , der sowas schonmal gemacht hat



    Argumente für die glatte Lösung waren für mich,
    dass man sich viel besser den steiss blauhauen kann




    wieso rillen paralell zum haus besser aussieht , erschliesst sich mir nicht ganz .

    es sieht anders aus , halt paralell und nicht rechtwinklig ...


    wenn man es richtig anstellt ist terrasse um die ecke auch kein problem , und 0,8 - 1% gefälle sollte es schon sein 1,5 ist noch besser .
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  8. #7

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    hättste mal einen gefragt , der sowas schonmal gemacht hat .
    Hab' ich: die gruseligsten Vorschläge kamen von den Galabauern.
    Zur Ehrenrettung Deiner Zunft muss ich aber sagen, dass auch der Vorschlag der gefällelosen Verlegung vom Galabauer kam.

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    dass man sich viel besser den steiss blauhauen kann
    Ich weiss ja nicht, welches Material Du Deinen Kunden einbaust. Ich jedenfalls kann auf meiner Terasse auch im Regen spazierengehen, ohne dabei auszurutschen. Ist nämlich gar nicht besonders rutschig!

    Im übrigen finde ich, dass Du den Beweis für Deine Behauptung schuldig geblieben bist, dass nasse Dielen mit Rillen weniger rutschig sind als glatte Dielen. Ich jedenfalls sehe keinen Automatismus, wieso das so sein sollte, wir befinden uns schliesslich nicht im Geschwindigkeitsbereich des Aquaplaning. Mein Vorschlag an den Threadstarter wäre demnach, sich mal ein Musterbrett zu besorgen (eine Seite mit Rillen, die andere glatt), beide Seiten nass zu machen und selbst den Rutschtest zu machen.
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    genau solche versuche sind was fürn a....

    ein musterbrett das mal eben nassgemacht wird .....



    das problem des rutschigen holzes ist nicht aquaplaning .

    das heisst biofilm.

    und ein glattes gefälleloses brett + feuchtigkeit + zeit => viel biofilm

    gerilltes brett mit gefälle + feuchtigket + zeit => wesentlich weniger biofilm - weil wasserweweilzeit wesentlich kürzer , die kämme noch deutlich früher trocken ......


    und glaube mir , mit biofilm kenne ich mich aus .
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  10. #9

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    und glaube mir , mit biofilm kenne ich mich aus .
    Glaub' ich Dir, auch wenn ich die Details gar nicht so genau wissen möchte

    Man könnte auch andersherum argumentieren:
    gerilltes Brett => in den Rillen kann sich super Biomaterial sammeln für schönen frischen Biofilm, die Rillen trocknen auch nicht so gut raus => beste Voraussetzungen für guten Wuchs

    glattes Brett => wenig Möglichkeiten, dass sich Feuchtigkeit und Schmutz sammeln können => schlechte Ausgangsvoraussetzungen für Wachstum => weniger Biofilm

    Hast Du einen Nachweis Dafür, dass Deine Argumentation richtiger ist als mein Vorschlag?
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    warum soll ich , dummer gärtner , dich klug machen ??

    es ist so , wie ich geschrieben habe

    wenn du aus deiner überheblichen unwissenheit die falsche entscheidung getroffen hast , - pech - ich werde nicht wider besseres wissen deine fehler gesundbeten
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  12. #11
    Avatar von Lukas
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    Naja, was war denn, bevor der Riffelkram erfunden wurde? Ich bin sicher schon über mehr ungeriffelte Terrassen als über geriffelte gelaufen und das in beiden Fällen unfallfrei.

    Ich hab was gegen diese extragefrästen Dreckecken, aus denen man den Dreck auch nicht so einfach rausfegen kann. Da wo Dreck liegt, ist aber auch die Trocknung stark behindert und es kann gammeln.
    Eine ungeriffelte Terrasse, die Zeit hat nen Biofilm anzulegen, hätte man wohl nicht bauen müssen oder nur mit Reinigungsvertrag verkaufen dürfen.

    Wobei der Füsiker sicher ausrechnen könnte, ob es sich nun auf dem geriffelten Biofilm weniger gefährlich rutscht, wenns rutscht, als auf dem ungeriffelten.

    Ich halte die Diskussion für akademisch und würde lieber den Biodings von der ungeriffelten Terrasse schrubben.

    Gruß Lukas
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  13. #12

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    warum soll ich , dummer gärtner , dich klug machen ??
    Ich habe weder Aussagen über Deine Intelligenz gemacht noch von Dir verlangt, mich aufzuschlauen!

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    es ist so , wie ich geschrieben habe
    Deine Behauptung wird nicht dadurch bewiesen, dass Du sie wiederholst!

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    wenn du aus deiner überheblichen unwissenheit die falsche entscheidung getroffen hast , - pech - ich werde nicht wider besseres wissen deine fehler gesundbeten
    Was ist daran überheblich, wenn ich Deine Argumentation hinterfrage? Mich haben Deine Aussagen bisher einfach nicht überzeugt. Im Übrigen bin ich mit meiner Entscheidung bis jetzt sehr zufrieden und ich erwarte von Dir weder Bestätigung noch Gesundbeten.

    Ich würde mir wünschen, dass der Threadstarter aus dieser Diskussion mitnimmt, dass es zum Thema wohl mehr als eine Meinung gibt und dass er nach dem Hören der Argumente in die Lage versetzt wird, sich seine eigene Meinung zu bilden.
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  14. #13

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    Sorry, aber Gefälle hier ist meiner Ansicht nach völliger Humbug. Die infrage kommenden Hölzer werden im Aussenbereich mit ausreichend Fugen verlegt, sodass Wasser leicht ablaufen kann. Ich würde eher Gedanken darüber verschwenden, wohin das Wasser UNTER der Terrasse hinläuft.

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    warum soll ich , dummer gärtner , dich klug machen ??

    es ist so , wie ich geschrieben habe

    wenn du aus deiner überheblichen unwissenheit die falsche entscheidung getroffen hast , - pech - ich werde nicht wider besseres wissen deine fehler gesundbeten
    Er will wohl Kohle sehen... und das für so eine einseitige, unvollständige "Beratung".
    Sein „Biofilm“ bildet sich auch auf Steinoberflächen, sogar auf den Zähnen!

    Also schrubben und pflegen ist auf jeden Fall angesagt.

    Und zur Rutscherei gibt es Untersuchungen, die dem geriffelten Holz unter Berücksichtigung des auf Terrassen üblicherweise getragenen Schuhwerks, barfuß, Socken, etc. KEINE Vorteile bescheinigen.

    Gruß
    Moritz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Flocke
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    Ich denke hier kommt nun das theoretische geplenkel zum tragen. klar bildet sich auch auf anderen Oberflchen ein Biofilm. Wer mir aber erzählen will das er auf Zähnen läuft.......
    Holzoberflächen werden sehr schnell extrem rutschig und da helfen die Riffeln in der Oberfläche tatsächlich. Die pro und contrapunkte kenne ich zur genüge, da ich inzwischen mehrere tausend qm Holzterrassen gebaut habe. Natürlich gibt es Gründe gegen die Riffelung, aber keine gegen das Gefälle. Bei zunehmender Länge der Terrasse bleibt das Wasser in der Riffelung stehen, wenn kein Gefälle vorhanden ist. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich Fugen zwischen den Dielen habe. Die gängigen Terrassenhölzer werden von Feuchtigkeit wenig beeindruckt, die Flechten und Moose aber finden das prima und zu viel schrubberei stellt die Fasern auf und macht die Oberflächen unansehnlich. Glatte Beläge sind da etwas toleranter, sind aber meistens relativ dünn.
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  17. #15
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Bei zunehmender Länge der Terrasse bleibt das Wasser in der Riffelung stehen, wenn kein Gefälle vorhanden ist.
    Vielleicht sollte endlich mal jemand die quergeriffelten Terrassendielen erfinden, dann wäre auch das Problem mit dem Höhenunterschied gelöst
    (ode gibts die etwa schon?)
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