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Kaminisolierung, mal ja, mal nicht?!

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  1. #1

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    Kaminisolierung, mal ja, mal nicht?!

    Hallo!

    Wir bauen mit BT Reihenendhaus, gegenüber Doppelhäuser mit fast identischem Grundriss. Als ich heute meine Runde über den Bau drehte fiel mir auf, dass die heute bei uns im Keller und Erdgeschoss die Kamine gemauert haben. Links ein recht breiter Kamin für den irgendwann mal geplanten Kaminofen und rechts ein kleiner Kamin für das LAS der Gas-Brennwerttherme.

    Die Kamine verlaufen bei uns und bei dem Doppelhaus entlang der Treppenhausmauerung. Hoffentlich ist die "Zeichnung" gut genug.
    Der Kamin ist etwas da wo das X ist.

    -------------+
    |
    |
    X
    ------
    |
    |
    ------
    |
    |
    -------------+

    Die Nachbarn planen eine Erdwärmeheizung insofern wird deren Kamin im Gegensatz zu unserem zunächst keine Funktion haben.

    Die Häuser haben eine Dachterasse. Bei den Nachbarn geht der Kamin durch das Dach, bei uns kommt er draussen am Rand der Dachterasse aus.
    Und bei den Nachbarn verlaufen neben dem Kamin noch Warm- und Kaltwasserleitungen und wahrscheinlich auch Heizung.

    Hat jemand eine Idee, warum bei der Doppelhaushälfte mit gelber Mineralwolle zu den Wänden hin isoliert wird und bei unserem Reihenendhaus der Kamin ohne alles an die Wand gemauert wurde?

    Der Grund muss trivial sein aber ich glaube/hoffe nicht, dass es die paar Cents
    für die gesparte Mineralwolle sind.

    Matthias
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  2. Kaminisolierung, mal ja, mal nicht?!

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    die Mantelsteine der Kamine unterliegen infolge von Heizwärme und der hinterlfütung einer ausdehnung im Betrieb ... "auf" gut deutsch die Steine des Kamines sind Spannungen ausgesetzt ... um diese Spannungen rissefrei von den anderen Wänden zu trennen wir Mineralwolle eingebaut ... "plus" die Eckfugen beim Verputzen werden elatisch getrennt (!) ... "macht" man des nicht gibt´s Risse und zwar an jeder Mantelsteinfug plus in den Ecken und wenn´s blöd kommt dann auch aussen an den Mauerwerken an denen der Kamin anliegt (!)
    .
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  4. #3

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    Vielleicht zu kleiner Deckendurchbruch? Die Decke war als erste da? Mineralwolle hat nicht mehr gepasst?
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    das 1te. Bild hab ich verpasst anzusehn ... daher "volle" Zustimmung mit Tomasz bzgl. der Deckenaussparung (!)
    .
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  6. #5
    Themenstarter

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    Reaktion BT

    Ich hab' mal nachgefragt.

    Der BT verbaut die Kamine immer ohne Isolierung, dies sei auch kein Problem, weil das "Kammersteine" sind. Probleme gäbe es wenn durch den Kamin noch ein "Blechrohr" verliefe, was bei uns nicht der Fall sei.

    Mit der Mineralwolle beim Nachbarn sollen lediglich die Geräusche der Wasserleitungen in dem Schacht gedämpft werden. Er baut die immer in schallgedämmte "Kästen" ein.

    Das leuchtet mir ein, der LAS-Kamin mit dem von Aussenluft umströmten Abgas-Kunststoffrohr drinnen, wird ja keine grosse Aufheizung erfahren. Dafür braucht's wohl keine Isolierung.

    Ob der nicht isoliert verbaute "heisse" Kamin für den Holzofen, Risse erzeugen wird werd ich wohl abwarten müssen.

    Ich habe mich ein wenig umgehört und es gab in der Vergangenheit keine Problem mit Rissbildungen um den Kamin.

    Wie sagt man es hat halt ein G'schmäckle :Roll
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  7. #6

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    Servus,
    es geht nicht um "Isolierung" des Kamines, wärmetechnisch.
    Die Miwo ist als Bewegungsfuge gedacht! Den Kamin knirsch in die Ecke zu mauern ist nicht fachgerecht. (siehe auch Thalhammers Beitrag).
    So, wenn der Kamin für einen Holzofen gebaut ist, wird es eventuell noch interessanter.
    Hat der Kamin innen ein vom Mantelstein getrenntes Zugrohr, dann ist es soweit gut. Teilweise werden aber für Öfen Kamine verbaut, bei denen es keine separaten Zugrohre gibt. Wenn dann der Kamin "arbeitet", die genannten Risse bekommt, ist es mit der Dichtigkeit des Kaminzuges vorbei. Dann wird es sogar "brenzlig", CO riecht man nicht,
    Also Vorsicht und das Ganze bitte nochmal prüfen!
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    da gibt´s nix nochmal zu prüfen ... die Ausführung taugt nix und sie taugt gleich dreimal nix wenn der Kamin herkömmlich vermauert wurde wie "hier" (!)
    .
    die Aussage des BU gleicht der Aussage "hamma imma schon so gemacht" ... "nur" des haben die dann schon immer verkehrt gemacht (!)
    .
    NOCHMAL das Mauerwerk soll (muss) vom Kamin getrennt werden das erreicht man hinsichtlich Brandschutz "NUR" mit ner Mineralwolle ... des weiteren gehört der Putz zwischen Kamin und Mauerwerk elastisch abgetrennt "ansonsten" gibt´s Risse ... "des" schreibt jetzt jemand der sich vor keinen BU Gequacke beeinflussen lässt (!)
    .
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  10. #8

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    Wurde der Schornsteinfeger schon befragt? ohne ihn geht nix
    und dann macht euch mal schlau, ob nicht der Schornstein (auch da wo die Miwo ist) eigentlich rauchdicht verputzt hätte sein müssen, oder zumindest ein volle Fuge erforderlich ist.
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