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Zirkulationspumpe an das WW-Programm anpassen

Diskutiere Zirkulationspumpe an das WW-Programm anpassen im Forum Heizung 2 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Zirkulationspumpe an das WW-Programm anpassen

    Hallo zusammen,

    ich habe an meinem Warmwasserspeicher eine Zirkulationspumpe mit einer manuellen Zeitschaltur.

    Ich habe in meinem WW-Programm der Heizungsanlage bestimmte Zeiten belegt, an denen das Warmwasser bereitstehen soll.

    Nun frage ich mich mich in wie fern diese Zeiten auf die Zeiten der manuellen Zeitschaltuhr der Zirkulationspumpe abgestimmt werden werden sollen, um optimle Leistung zu liefern?

    Pumpe bereits kurz vor Zeitprogramm in Betrieb nehmen und kurze Zeit nch Ablauf des Programms ausschalten, oder wie sollte die Abhängigkeit am besten auf einander abgestimmt werden?

    Besten Dank und Beste Grüße
    Christoph
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  2. Zirkulationspumpe an das WW-Programm anpassen

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  3. #2

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    Da kommt es auf ein paar Minuten früher oder später nicht an. Eine "optimale" Strategie wird es auch kaum geben, da man nie weiß, auf welcher Temp. der Speicherinhalt ist, wie warm das Wasser in der WW- und Zirkleitung usw.
    Ich würde die Zirk. aktivieren nachdem die Therme mit der WW Erzeugung begonnen hat, und abschalten nachdem die WW-Erzeugung abgeschlossen ist. Das weitere Schalten hängt dann von der Nutzung ab.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    was meinst Du mit dem weiteren Nutzen.

    Ich nutze nur zwei Zeitpunkte für die WW-Aufbereitung, also nur zwei Zeitpunkte für die Pumpe. Die Desinfektion läuft genau am Ende des WW-Programms, also um 22 Uhr an einem der Wochentage. Etwa bis 22.15 Uhr soll die Pumpe laufen.

    Etwas anderes habe ich da an der Therme nicht eingestellt.

    Aber danke schon Mal für Deinen Tip. Habe die Zeitpunkte angepasst.

    Beste Grüße
    Christoph
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Chris G Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,

    was meinst Du mit dem weiteren Nutzen.
    Nicht "Nutzen" sondern "Nutzung". Ich meinte damit also die Nutzung während der WW-Zeit(en). Wird während der WW Zeit ständig auch WW benötigt, dann ist eine Zirkulation nicht erforderlich. Wird während dieser Zeit eher weniger WW benötigt, dann könnte man die Zirkulation auch pulsen, also zyklisch aktivieren.

    Bei der WW Erzeugung muss man halt Hygiene- und Komfortansprüche, sowie Ansprüche an die Energieeinsparung unter einen Hut bringen. Da gibt es leider keine pauschalen Empfehlungen, da in jeder Familie die Nutzung anders ist.

    Deswegen schalte ich bei mir die Zirkulation bedarfsgerecht und die WW-Erzeugung selbst in 2 Blöcken pro Tag, wobei die Zeiten am Wochenende anders sind als an den normalen Arbeitstagen. Diese Variante hat sich in meinem Fall nach mehreren Jahren Optimierung als optimal herauskristallisiert. Oder anders gesagt, diese Strategie passt auf unseren Anwendungsfall.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Nicht "Nutzen" sondern "Nutzung". Ich meinte damit also die Nutzung während der WW-Zeit(en). Wird während der WW Zeit ständig auch WW benötigt, dann ist eine Zirkulation nicht erforderlich. Wird während dieser Zeit eher weniger WW benötigt, dann könnte man die Zirkulation auch pulsen, also zyklisch aktivieren.
    Hallo Ralf,

    also bei uns ist es so, dass ich das Warmwasser an die Anwesenheitszeiten angepasst habe. Das Wasser wird jedoch nur wenig gebrauch. Es kann sein, dass geduscht/ gebadet wird, das passiert aber zumeist nur Morgens. Heisst es, dass wenn das Warmwasser nicht durchgehend gebraucht wird, sondern nur in diesen Zeiträumen ab und an, das da die Pumpe nicht durchlaufen muss? Was meinst Du dann mit zyklisch? Halbe Std Lauf, Halbe nicht, usw. in diesem Zeitraum?

    Beste Grüße
    Christoph
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Chris G Beitrag anzeigen
    Heisst es, dass wenn das Warmwasser nicht durchgehend gebraucht wird, sondern nur in diesen Zeiträumen ab und an, das da die Pumpe nicht durchlaufen muss? Was meinst Du dann mit zyklisch? Halbe Std Lauf, Halbe nicht, usw. in diesem Zeitraum?
    Das ist auch eine Frage des gewünschten Komfort. Bei gut gedämmten Rohren verliert das Wasser darin kaum an Temperatur, und selbst wenn mal etwas mehr Zeit zwischen 2 Zapfvorgängen verstreicht, dann reden wir von vielleicht 2,3,4 oder von mir aus auch 5K. Wird die Zirk.pumpe zyklisch aktiviert, also beispielsweise alle 30 Minuten für sagen wir mal 5 Minuten (je nach Pumpe, Leitungslänge usw.), dann kann in den 25 Minuten das Wasser kaum auskühlen. Der Komfort wäre also (je nach Ansprüchen) vielleicht schon ausreichend. Sollte ich dann gegen Ende der Ruhezeit (sagen wir mal 20 Minuten nachdem der Zirkulationspuls abgeschlossen ist) Wasser zapfen, dann ist es halt 2 oder 3K kälter als sonst. Für die Praxis hat das in meinen Augen keine Bedeutung.

    Das muss jeder für sich ausprobieren, denn jede Anlage verhält sich etwas anders, und jede Person hat auch andere Ansprüche.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    mal eine andere Frage: auf einer Website hatte ich gelesen, dass die Zirkulationspumpe 16 Stunden laufen sollte um das Legionellenrisiko nicht höher werden zu lassen. War zumindest eines der Faktoren, die geprüft werden sollten. Meine läuft selbst ohne Zyklen keine 16 Stunden. Mit den Zyklen wäre es noch weniger...
    Ist da was dran?

    Beste Grüße
    Christoph
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  9. #8

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    Die DVGW Empfehlung W553 spricht von max. 8h Unterbrechung der Zirkulation.

    Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir in Deinem Fall von einer Kleinanlage reden.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    ich kann an der Zeitschaltuhr der Zirkulationspumpe nur 15 Minuten als kürzesten Zeitraum einstellen.

    Ich habe nun im ersten Anwesenheitszeitraum 3 Pumpenläufe mit je einer Stunde und Pausen von 30 Minuten dazwischen.
    Für den zweiten Zeitraum habe ich 4 Pumpenläufe von einer Stunde und den letzten Zeitraum mit einer Stunde und 15 Minuten. Auch getrennt wieder durch Pausen von 30 Minuten.

    Sind die Pausen von 30 Minuten zu groß und sind die Zeiten der Pumpenläufe von jeweils einer Stunde zu kurz? Wie kann ich dies rausfinden?

    Beste Grüße
    Christoph
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  11. #10

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    Ich glaube nicht, dass die Pausen zu groß sind. Das hängt halt von Deinem Leitungssystem ab und wie schnell das Wasser dort auskühlen kann. Laufzeiten von 1h zwischen den Pausen sind in meinen Augen eher zu lang als zu kurz.

    Das musst DU probieren, testen, und dann sehen, ob das Deinem Komfortanspruch entgegen kommt.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
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    So eigentlich gehört es hierhin

    Hallo Ralf,

    ich habe jetzt 15-Minuten-Intervalle mit 30-Minuten-Pausen als Programm eingestellt.

    EDIT:

    wie ist generell mit der WW-Regelung der Therme umzugehen?
    Wenn maximal um 20 Uhr jemand badet/ duscht, muss WW auch bis 22 Uhr durchlaufen, nur um sicherzustellen, dass man sich um 22 Uhr noch die Zähne putzen bzw. Waschen kann?

    Beste Grüße
    Christoph
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  13. #12

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    Nein.
    Ich hab den Eindruck, Du hast das System des Warmwasserspeichers nicht ganz verstanden.
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  14. #13
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    Hallo Julius,

    ich glaube schon, nur ich weiss eben nicht, wenn die Heizung zum letzten Mal um 20 Uhr für die richtige Temperatur sorgt, ob in den darauffolgenden zwei Stunden der Absenkphase die Temperatur noch ausreichend lange vom Speicher gehalten wird und nicht auf Absenktemperatur oder 3 Grad darunter fällt...

    Beste Grüße
    Christoph
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  16. #14

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    Bei einem gut gedämmten Speicher sind die Verluste gering. Der hält problemlos die Temperatur für die 2 Stunden. Schwachpunkt ist in vielen Fällen dann eine Dauerzirkulation, aber gerade das wollen wir ja mit dem Takten der Zirk.pumpe verhindern.

    Bei mir wird die Überwachung des WW Speicher auch so 1 oder 2h vorher beendet, bevor die Heizung in den Schlummerbetrieb geht. Der Speicherinhalt reicht problemlos, auch wenn ich ab und zu erst nach Mitternacht unter die Dusche gehe.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Bei mir wird die Überwachung des WW Speicher auch so 1 oder 2h vorher beendet, bevor die Heizung in den Schlummerbetrieb geht.
    Hallo Ralf,

    wie meinst Du das? bei mir ist entweder der Heizungsbetrieb aktiv, oder WW, oder beides. Danach kommt die Absenkphase oder die Frostschutztemperatur. Das heisst aber das die Heizung auch in dieser Zeit doch überwacht und bei Unterschreitung von bestimmten werten trotzdem eingreift, oder?

    Mal angenommen ich habe eine Absenk-WW-Temp von 45 Grad, dann verstehe ich das so, dass in der Absenkphase die Heizung spätestens wieder den Wasserspeicher erwärmt, wenn die gemessene Wassertemperatur 45-3 Grad erreicht und dann wird aufgeheizt auf 45+3 Grad...
    Oder läuft in der Absenkphase garnichts, auch wenn die Temperatur des Wasserspeichers theoretisch 20 Grad erreichen sollte?

    Beste Grüße
    Christoph
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