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  1. #1

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    Terrasse erneuern auf Kiesbett aus den 70ern

    Hallo,
    wir möchten unsere ca. 35 m² große Terrasse erneuern, und zwar mit hochwertigen Natursteinen (Quarzitplatten 40 x 60 x 3-5 cm, handbekantet, die auch schon gekauft sind). Der alte Belag bestand aus Betonplatten 40x60x4 cm, die wir entsorgt haben.

    Wir sind anfangs davon ausgegangen, dass sich unter dem alten Belag eine Betonplatte befindet, was aber leider nicht der Fall ist. Es existiert "nur" rundrum ein 20cm dickes Streifenfundament, vermutlich frosttief ausgeführt, und die Mitte ist mit einem Kies-Sand-Gemisch gefüllt. Die alten Betonplatten waren darauf im Mörtelbett verlegt, von dem beim Ausbau mal mehr und mal weniger an den Platten hängengeblieben ist. Nun sieht die Fläche ziemlich uneben aus. Teils ist der Mörtel noch komplett drin, teils hat man direkt den Kies/Sand.

    Unter der Terrasse befindet sich kein Wohnraum, sie schließt allerdings auf einer Länge von 6 m (Fensterfront) und in der halben Tiefe von ca. 3 m (Wände) an das Haus an (Wohnzimmer und darunter befindlich Keller). Weiterhin ist in dieser "Nische" rechts und links 16 cm Dämmung auf den Wänden, die unten mit einer Schiene in Höhe der Fensterunterkante (spätere OK Belag) endet. Der vordere Bereich der Terrasse verläuft zum Garten hin (Rasen, Beete, Pflasterweg der angeschlossen werden soll).

    Die Aufbauhöhe am Fenster, wo der Mörtel noch drin ist, beträgt momentan zwischen 9 und 11 cm.

    Nun stellen sich mehrere Fragen:

    1. Muss der restliche alte Mörtel komplett raus oder reicht es, nur die losen Teile zu entfernen und die Löcher aufzufüllen (wie manche unserer Ratgeber nämlich vorschlagen) ? Falls das tatsächlich geht, was für ein Material verwendet man dafür? Einfach Mörtel oder spezielle Ausgleichsmasse?

    2. Wie verlegt man auf diesem Untergrund die Quarzitplatten fachgerecht, so dass es möglichst lange hält und zum Haus hin kein Wasser eindringen kann? Wie sieht der genaue Aufbau aus mit welchen Materialien? Wie müssen die Fugen ausgeführt sein? (Wunsch wäre eine unkrautfreie Variante, also mit Fugenmörtel.)

    3. Müssen/können wir eine Abdichtung (Bitumen? o.ä oder zumindest Dichtband am Übergang zum Haus) und Drainagematte einbauen oder macht das keinen Sinn?

    4. Müssen die Platten unter die Dämmung rechts und links "geschoben" werden (was ich mir schwierig vorstelle). Oder gibt es da Lösungen wie z.B. Schienen, die man vor die Lücke setzen kann, so dass der Belag an der Dämmung endet?

    5. Mit welchen Kosten müßten wir rechnen, wenn das ein Fachmann ausführen würde?

    6. Wir haben noch eine andere (Mini)terrasse (ca. 6 m²) am Schlafzimmer, die wie ein Balkon mit Stufe zum Garten angelegt ist. Hier existiert vollflächig eine 12 cm dicke Betonplatte, die auf Streifenfundamenten aufliegt. Diese Terrasse soll ebenso mit den Quarzitplatten belegt werden. Können wir diese Terrasse genauso behandeln wie die erstere oder müssen wir hier anders vorgehen?

    Ich habe schon ausführlich im Internet gesucht, um konkrete Infos zu meinem Problem zu finden, jedoch leider vergebens. Daher hoffe ich nun hier im Forum auf kompetenten fachlichen Rat. Vielen Dank im Voraus!!
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  2. Terrasse erneuern auf Kiesbett aus den 70ern

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Wir sind anfangs davon ausgegangen, dass sich unter dem alten Belag eine Betonplatte befindet, was aber leider nicht der Fall ist.
    wieso leider ?? sei doch froh , brauchst das ding nicht wegstemmen lassen .

    rundrum ein 20cm dickes Streifenfundament, vermutlich frosttief ausgeführt,
    20 cm ist eher nicht frosttief , ist aber jetzt nicht schlimm.

    Müssen/können wir eine Abdichtung (Bitumen? o.ä oder zumindest Dichtband am Übergang zum Haus) und Drainagematte einbauen oder macht das keinen Sinn?
    wer soll das beantworten ? einer der überhaupt nicht weiss , wie es aussieht ? und was nutzt eine solche antwort ?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für diese Antwort.
    zu 1. Ähm... wenn ich vom Thema eine Ahnung hätte, bräuchte ich hier im Forum nicht fragen.
    zu 2. Wie geschrieben: 20 cm BREIT, und vermutlich 80 cm TIEF, ist aber nicht schlimm, schreib's gerne nochmal
    zu 3. siehe 1.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    eine 20 cm breite stützrand wird wahrscheinlich keiner
    vermutlich 80 cm TIEF
    gebaut haben . und wenn , ist er bei einer terrasse relativ überflüssig . ist aber nicht schlimm .


    und jetzt möchtest du einen internetcrashkurs im "gestaltung und bau von terrassen aus natursteinplatten " ??

    quarzit ist übrigens eine gute wahl...
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  6. #5
    Themenstarter

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    Anbei mal ein Foto von der Terrasse (hoffe es klappt). Ich kann gerne noch eins machen von dieser Umrandung. Sie ist von oben gesehen 20 cm breit und ich ich bin ziemlich sicher, dass es sich um ein 80 cm tiefes Streifenfundament handelt. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, kann ich nicht sagen, ich beschreibe nur den Istzustand. Zumindest ist es 40 Jahre alt und ich kann keine Beschädigung entdecken, daher vermutlich frosttief. Hatte auf ein paar konkrete Anworten gehofft...
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  7. #6

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    Sorry, ein paar konkrete Antworten helfen dir aber nicht weiter...

    Das ist wie eine richtige Antwort in einer Abi-Klausur, die hilft dir auch nicht weiter, du versemmelst immer noch alles...

    Du brauchst einen vor ORT der sich das Objekt anschaut und dir da sagt wie es gemacht werden muß...
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  8. #7
    Themenstarter

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    so... hier das Bild
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    was verstest du unter
    paar konkrete Anworten gehofft
    auf eine derart komplexe fragestellung ohne wirklich verwertbare info ?



    wer soll das beantworten ? einer der überhaupt nicht weiss , wie es aussieht ? und was nutzt eine solche antwort ?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Was meinst Du mit verwertbare Info? Ich dachte eigentlich, dass es nicht so viele verschiedene Möglichkeiten beim Terrassenaufbau gibt und ich zumindest die Info bekomme, ob jetzt der alte Mörtel raus mus oder nicht. Der Ausgangszustand ist so gut ich als Laie konnte beschrieben mit in meinen Augen konkreten Fragen. Was fehlt Dir noch an Info?
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    bei meinem letzten post war das bild noch nicht da . ausserdem sagt das bild nichts über die situation an den wänden (abdichtung/schutzschicht/..... )

    ob das ding teilüberdacht ist (vermutlich ja) wie weit der balkon reicht , der höhenunterschied zur fensterbank ist auch nicht zu erkennen ...............
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  12. #11
    Themenstarter

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    Also unter der Fensterfront sieht man nur das Dichtband vom Fenster und das wars. Bei der Renovierung vor 4 Jahren haben wir die Terrasse erstmal ausgelassen, ansonsten hätte man es sicher gleich optimal anschließen können. Die Fensterfront verläuft ca. 5 cm über der ehemaligen Oberkante der Betonplatte. Die Lücke ist einfach mit Styropor gefüllt und verputzt worden. Ich hänge noch Bilder an, auf denen man die Situation sieht. Auf dem einen Bild ist die erwähnte Umrandung und auf dem letzten die teils vorhandene Mörtelschicht, gleich rechts daneben nur noch Kies/Sand.

    Die Terrasse ist teilüberdacht auf 2 x 6,50 m, der Rest ist im Freien, Gesamtgröße ca. 5 x 6,50 m . Der Höhenunterschied ist zwischen 9 und 11 cm.

    Was passiert denn, wenn ich die kompette Fläche von losen Teilen und Schmutz befreie und komplett mit einer Ausgleichsmasse verspachtele, mit dem entsprechenden Gefälle natürlich. Dann hat man doch eine glatte Grundlage für den weiteren Aufbau. Oder würde sowas nicht halten?

    155.jpg156.jpg157.jpg158.jpg
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  13. #12

  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo H.PF. Das ist ja gut und schön, nur scheint keiner so einen Auftrag zu wollen. Nach was muss ich da suchen? "Baufachberater"?? Wir haben schon mehrere Leute gefragt, u. a. unseren Architekten. Der wußte auch nicht so genau, dann kam der Ratschlag: haftgrund - ausgleichsmasse - bitumen 2 lagig - drainagematte - splitt - platte. Ein Fliesenleger mit ERfahrung in Terrassensanierung hat es sich angeschaut und nach 2 Wochen gesagt, er könne wegen eines größeren Auftrages dann doch kein Angebot schicken. Ein anderer Fliesenleser hat lt. o.g. Vorgabe, also ohne selbst festzulegen, was gemacht werden muß, ein völlig überteuertes Angebot abgegeben.

    Hallo wasweissich: danke für das Bilderrätsel. Du würdest den Mörtel also raushauhen. Mit oder ohne die Umrandung? Und dann den Splitt auf den Kies/ Sand, oder wie? Das bekommt man ja wohl kaum verdichtet. oder habe ich da was falsch verstanden. Oder ist das Forum einfach nur ein Spaß für Dich
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    wenn du genau geschaut hättest , hättest du bemerkt , das der splitt erst nach dem verdichten kommt .....

    und warum ein fliesenleger terrassenplatten verlegen soll.... muss ich nicht verstehen .


    was auf dem bröselzeug eine ausgleichmasse soll bleibt das geheimnis des architekten .
    und dadrauf dann noch bitumen und drainmatte .

    das angebot ist für diesen blödsinn wahrscheinlich keinesfalls überteuert ,

    es gibt da noch eine berufsgruppe , die nennen sich ga-la (kommt von garten- und landschafts-)bauer . die bauen terrassen aus quarzit und aus anderen materialien . fast hauptberuflich .

    ob die umrandung raus muss , kann man von hier aus nicht beurteilen , u.u. nicht .
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  17. #15
    Themenstarter

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    Aha.... jetzt kommen wir der Sache näher. Genau wegen dieser ganzen Fragezeichen hatte ich gehofft, hier die richtigen Hinweise zu bekommen. Aber scheint ein Trugschluß gewesen zu sein. Danke trotzdem für die Mühe.
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