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Luft-Wasser Wärmepumpe im Doppelhaus mit zwei Puffertanks

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  1. #1

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    Frage Luft-Wasser Wärmepumpe im Doppelhaus mit zwei Puffertanks

    Guten Morgen,
    wir planen momentan unseren Heizung und stocken ein wenig bei der LWWP. Zum Planungshintergrund:
    - DHH mit gemeinsamen Hauswirtschaftsraum
    - FBH in beiden Häusern
    - Zirkulationspumpe für WW in jeder Hälfte separat

    Wir würden gerne mit zwei separaten Wasser- / Puffertanks je Hälfte arbeiten, um die jährliche Abrechnung etwas einfacher zu halten. Aufgrund der Zirkulationspumpen wird das anderenfalls höhere Mathematik...

    Daher meine Frage: Gibt es Hersteller, die eine LWWP mit zwei Kesseln "intelligent" steuern können oder geht so was gar nicht?

    Grundsätzlich würde ich eine etwas niedrigere Ausbeute (JAZ) erwarten, da ja nicht beide WW-Tanks immer gleichzeitig Nachschub benötigen. Gibt's Erfahrungen hierzu oder sollten wir uns das Thema eher abschminken?

    Besten Dank!

    PS: Bitte nur auf die techn. Möglichkeiten eingehen - ob's eine gute Idee ist, eine Heizung in einem DH zu verbauen, führen wir an anderer Stelle ;-)
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  2. Luft-Wasser Wärmepumpe im Doppelhaus mit zwei Puffertanks

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  3. #2

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    Meinst Du jetzt "Wasser"tanks im Sinne von WW-Speicher, oder Puffertanks, also Pufferspeicher für die Heizkreise?

    Deiner Beschreibung nach geht es um WW-Speicher, aber andererseits schreibst Du von Puffertanks, die man theoretisch ja auch trennen könnte.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Hi Ralf,
    bin im Vokabular noch nicht so ganz zu Hause ;-)

    Grundsätzlich geht es um die Trennung zwischen den beiden Haus-Parteien, mit welchem Tanksystem dahinter haben wir noch gar nicht diskutiert und ist sicherlich in einem eigenen Thread gut aufgehoben, oder ist die Unterscheidung wichtig? Meinst Du 1x Heizung und 2x WW-Speicher?
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  5. #4

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    Dann geht es wohl um die WW Speicher, also das Warm(Trink)wasser.

    Ich kenne keine Regelung die so etwas als Standard ermöglicht. Üblicherweise wird nur 1 Temperaturfühler für WW untersützt. Man könnte das natürlich mit einer frei programmierbaren Steuerung umgehen, aber das bedeutet Aufwand, und der Nutzen ist fraglich. Man müsste dabei auch Prioritäten (Vorrang) vergeben Wenn beispielsweise beide ihren WW-Speicher leer fahren, und eine WP eingebaut ist, deren Leistung nach der Heizlast optimiert wurde, dann könnte es sein, dass im Winter Einer von den Beiden sehr lange warten muss bis "sein" Speicher wieder auf Temperatur ist.

    Den Pufferspeicher für die Heizung würde ich keinesfalls trennen. Das ist unnötig, kostet nur zusätzlich, und bringt keinen Vorteil. Ganz im Gegenteil, man sollte überlegen, ob man nicht ein Konzept planen kann, das ohne Pufferspeicher auskommt.

    Egal wie es gelöst wird, das Abrechnen wird sowieso zum Problem. Man könnte beide Gebäude aus einem Speicher versorgen und die Wassermenge erst nach der Zirkulation zählen. Die Verluste haben dann sowieso beide an der Backe.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Hi Ralf,
    wie kann ich denn die Wassermenge nach der Zirkulation zählen?
    Was die programmierbare Steuerung angeht - das kann man sicherlich was einrichten, nur soll's kein akademisches Projekt aus der Rubrik "weil wir's können" werden, sondern einfach nur funktionieren

    Was die Lösung ohne Pufferspeicher angeht, da hab ich noch nicht viel zu gelesen, gibt's da nen Link, wo das beschrieben ist? Geht vermutlich nur für die Heizung ohne Pufferspeicher - für's WW braucht man in jedem Fall einen, oder?
    Danke - Julius
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  8. #6

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    Für WW braucht man keinen Pufferspeicher, sondern einen WW Speicher. Ein Pufferspeicher ist was völlig anderes als ein WW (Trinkwasser)speicher. Wir müssen darauf achten, dass wir die korrekten Begriffe verwenden, sonst kommen wir völlig durcheinander.

    Wie man hier ein sinnvolles Konzept auf die Beine stellt, das kann ich Dir so nicht sagen. Dafür kenne ich zu wenig Details. Bisher weiß ich ja nur, dass 2 Wohneinheiten (DHH) über eine zentrale LWP versorgt werden sollen.

    Bei LWP kann man nur unter bestimmten Umständen auf einen Pufferspeicher verzichten. In der Praxis ist das nicht so einfach, weil die Kisten ihre Energie zum Abtauen sonst aus dem Heizkreis holen müssen. Es kann auch hydraulische Gründe für den Einsatz eines Pufferspeichers geben.

    Wie gesagt, so etwas zu planen ist nicht ganz trivial, zumindest wenn was Sinnvolles dabei rauskommen soll. Es gibt aber Leute die das können.

    Ich für meinen Teil würde niemals 2 DHH aus einem Wärmeerzeuger versorgen, einfach weil ich schon zu oft gesehen habe, wie das in die Hose ging. Dabei waren weniger technische Gründe das Problem, aber was anfangs noch als gute Idee gedacht war, hat sich mit der Zeit schnell zu einem Drama entwickelt.

    Das Zählen nach der Zirkulation ist schon machbar, doch auch hier braucht man mehr Details. Welche Leitungslängen, was für Zapfstellen usw. usw.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7

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    Ich habe in meinem Haus zwei Wohnungen vermietet und muß daher den Verbauch dort auch erfassen.
    Für die Heizung machen das Wärmemengenzähler in den Verteilern der Fussbodenheizung, für das Brauchwasser normale Wasserzähler an den jeweiligen Endpunkten der Zirkulation.

    Wenn so installiert und verteilt wird, sollte es normalerweise keinen Ärger untereinander geben, da jeder nur das bezahlt was er verbraucht + die Speicherverluste die dann aufgeteilt werden.
    Ob ein Puffer benötigt wird ist dann auch unabhängig von der Erfassung und ein anderes Thema.


    Cu KyleFL
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