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  1. #1

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    Decke soll wegen KWL-Rohre verstärkt werden

    Hallo Zusammen,

    wir beginnen bald mit dem Neubau. Da wir mit einem GU zusammenarbeiten, wir aber einige Dinge durch unsere Verwandschaft in Eigenleistung machen, habe ich eine Frage an euch.
    Wir bekommen eine KWL, die wir in Eigenleistung installieren. Der Statiker möchte, dass wir den Verlauf der Lüftungsrohre in eine Skizze einzeichnen. Haben wir auch getan, der Onkel der das macht ist beruflich Gas-Wasser Mann und hat sowas schon häufiger gemacht. Jetzt hat nur der Statiker von unserem GU gesagt, dass wir die Decke verstärken müssen und dieses mit zusätzlichem Eisen und Beton passieren muss. Somit wären wir von 18 cm Deckenstärke auf 20 cm.

    Mein Onkel sagte, dass er sowas noch nicht gehört hätte und die 70er Rohre immer unter dem Eisen platziert werden und dann der Beton drauf kommt.
    Wir sind nun etwas unsicher. zu mal der zusätzliche Aufwand mit 780,00 € mehr zu buche schlägt. Wie steht ihr dazu? Mussten die Deckenteile bei euch auch zusätzlich wegen der KWL verstärkt werden?

    Gibt es Erfahrungen?
    Über antworten würde ich mich freuen.

    Stefan
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  2. Decke soll wegen KWL-Rohre verstärkt werden

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Auch wenn der Onkel das schon sehr oft so gemacht hat (was leichtsinnig und verantwortungslost ist), hat er nur Ahnung von seine materie. Er soll mal die decke dem statiker überlassen.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die beschriebene ausführung ist nicht ardt.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hi,
    also ich meinte damit, dass er es beruflich schon häufig gemacht hat und nicht aus blauem Dunst heraus. Wenn er es gemacht hat, dann war es schon konform! Was heißt "nicht ardt"?

    Über weitere Resonanz freue ich mich.
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  6. #5

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    also, es ist durchaus so, dass man die Decke verstärken muss, mehr Eisen rein, wenn man sie mit Rohren schwächt. Das ist natürlich immer Einzelfallabhängig, wir wissen nicht wieviel "Reserve" da noch in der Decke war, wie die Belastung der Decke aussieht, wo und wieviel Rohre verlegt werden sollen etc.
    Seriös kann das nur eine Statiker beurteilen, der den Bau kennt, ich denke aber der Statiker hat das nicht zum Spaß gesagt.
    Ob 780,00€ zuviel ist kann man so auch nicht sagen, hängt von der zusätzlichen Menge Eisen und Beton ab. Bei 100qm Fläche machen 2cm mehr rund 2qbm Beton aus, also um die 250€, Eisen wissen wir ja nicht.
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  7. #6

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    bei mir ist man wegen den kwl rohren von 20 cm -> 22 cm gegangen. war auch anweisung vom statiker.
    hör auf das was dein statiker sagt, er ist da in der materien zuhause und auch nur er kann es richtig beurteilen.
    über ein forum geht sowas schon 2x nicht
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  8. #7

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    Bei uns wars genauso. Ohne KWL-Einlegeschläuche (Flexrohre) hätten wir 20cm Decke bekommen, dann wurdens 22cm lt. Vorgabe des Statikers. Ob dadurch mehr Eisen reinkam, glaub ich nicht. Entscheidend ist aber, dass dann die Bewehrungseisen, die den Abstand zwischen (bei uns 2 Lagen) den Matten und Stäben herstellen, entsprechend höher sind als sonst (bei uns ca. 90mm) , sonst kommst Du da mit den 75mm-Schläuchen schon gar nicht durch, dann endet das jäh mit der KWL....
    Zudem muss man (der Statiker) natürlich auch an den möglichst großflächigen Technikschacht denken, über den die ganzen KWL-Schläuche u.a. in die Höhe kommen. Um diese Deckenöffnungen (wie auch für Treppen) herum hast Du evtl. so viel Eisen, dass das Einlegen eine echte Herausforderung wird.
    Viel mehr Beton war das bei uns auch nicht, da ja das Volumen der vielen Einlegerohre auch wieder abgeht .
    Der Abstand zwischen den Bewehrungen machts, letztlich also die Dicke.

    -> Höre nur auf den Statiker und sag ihm alles was Du vorhast, alles andere ist fahrlässig. Und dann den Bewehrungsplan schon mal vorab studieren bzw. sich erklären lassen, um böse Überraschungen beim Einlegen zu vermeiden.
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  10. #8
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von Seev Beitrag anzeigen
    -> Höre nur auf den Statiker und sag ihm alles was Du vorhast, alles andere ist fahrlässig. Und dann den Bewehrungsplan schon mal vorab studieren bzw. sich erklären lassen, um böse Überraschungen beim Einlegen zu vermeiden.
    Laienabnahme ist nicht sinnvoll, ein guter bzw. richtig beauftragter Statiker/TWP wird zur Bewehrungsabnahme kommen

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #9

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    Hallo Frank,

    selbstverständlich ... ich sprach weder vom Eisen selbst einlegen noch von der Bewehrungsabnahme - nur vom Einlegen der KWL-Schläuche.


    Gruß
    Seev
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