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Junge Familie will Haus kaufen - Wie vorgehen?

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  1. #1

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    Junge Familie will Haus kaufen - Wie vorgehen?

    Guten Tag zusammen,

    dass ich (24) und meine Frau (23) uns möglichst schnell ein Eigenheim kaufen wollten, stand schon lange im Raum.
    Nun haben wir uns aber überlegt, mit meiner Schwester (26) zusammen ein Haus zu kaufen.
    D.h. wir (Meine Frau, meine Tochter (10 Mon) und ich haben dann das Erdgeschoss und meine Schwester dann eine Einliegerwohnung ö.ä. im Haus.

    Nun stellt uns nur die Frage, wie fangen wir am besten mit der Planung an? Was sind unsere Möglichkeiten? Meine Schwester und ich sind voll berufstätig und meine Frau Halbtags.
    Wer kann uns da die besten Tipps geben? Sollten wir zu einer Bank oder zu einem spez. Finanzberater?
    Gibt es immernoch Unterstützung für junge Familien?

    Für Tipps wäre ich echt dankbar!
    Grüße Stefan.
    P.s. Das Haus soll in Stuttgart gekauf werden, falls das einen Unterschied macht.
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  2. Junge Familie will Haus kaufen - Wie vorgehen?

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Noch keine 25, aber in Stuttgart ein EFH mit Einliegerwohnung kaufen wollen, Respekt. Habt ihr geerbt oder auf andere Weise schon einen vernünftigen Batzen an Eigenkapital (6-stellig) zusammen? Dann schaut euch doch mal um, was grundsätzlich in Frage käme und was so ein Objekt kostet. Und mit dieser Preisvorstellung geht ihr erstmal zu eurer Hausbank und lasst euch beraten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Nein wir haben noch keine 6 Stellige Summe angespart, aber wir wollen ja auch nicht direkt in Stuttgart ein Haus sondern in einem Stadtteil. Ich habe hier z.b. schon ein Haus für 250.000 gefunden. Aber was mich erstmal am meisten interessiert ist wer uns zur finanzierung am besten beraten kann? Ob wie du sagst Hausbank oder ein unabhängiger Finanzberater? Bei der Bank denke ich, dass diese natürlich nur Ihre Angebote anpreisen werden und nicht das optimum anbieten können wie es evtl eine unabhängige Person für einen zusammenstellen kann? Oder ist meine Ansicht dies bezüglich falsch?
    Desweiteren interessiert mich auch wie oben beschrieben ob es denn noch eine Unterstützung für Junge Familien gibt und wie diese aussehen kann?
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  5. #4
    feelfree
    Gast
    Für 250000 bekommst du sicher nichts Vernünftiges, auch nicht in den Stadtteilen.
    Beratung: warum denn entweder/oder? sowohl als auch!
    Förderprogramme gibt es schon noch, von der l-bank z.b., aber auch die werden von der Bank vermittelt.
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  6. #5

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    Bei der Bank denke ich, dass diese natürlich nur Ihre Angebote anpreisen werden und nicht das optimum anbieten können wie es evtl eine unabhängige Person für einen zusammenstellen kann? Oder ist meine Ansicht dies bezüglich falsch?
    Die großen Vermittler im Internet kaufen ihre Kredite größtenteils über elektronische Plattformen, und vermitteln direkt an den Endkunden, aber auch an andere Makler.

    Der Wettbewerb für einfache Annuitätendarlehen ist sehr transparent und hart; die Margen deshalb teilweise sehr gering.

    Dier Banken vor Ort haben mit dem Wettbewerb im Internet so ihre Probleme; teilweise haben sie sich auch diesen elektronischen Plattformen angeschlossen;
    viele Anbieter versuchen aber diesem Wettbewerb aus dem Wege zu gehen, indem sie Produkte anbieten, die sehr intrasparent sind, und wo man die Margen besser verstecken kann, wie Bauspardarlehen, Tilgung über Lebensversicherungen oder auch die Komniantion von mehreren einfachen Darlehen.
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  7. #6
    feelfree
    Gast
    Wieviel wollt/könnt ihr denn monatlich für die Fianzierung leisten? Dann könnte man schonmal überschlagen, wie weit ihr von eurem Traum noch weg seid.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Wieviel wollt/könnt ihr denn monatlich für die Fianzierung leisten? Dann könnte man schonmal überschlagen, wie weit ihr von eurem Traum noch weg seid.
    Also wir zahlen derzeit zusammen ca. 1300€ an Miete. Da ist aber auch noch ein wenig Luft nach oben, die wir in der Summe im Monat erbringen können.
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  9. #8

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    Na,
    kommt jetzt drauf, ob man für 250.000 wirklich was bekommt, und wieviel EK vorhanden ist

    Pro 100.000 Kredit braucht man bei einem Zinssatz von 4% ca. 360 Euro, um das in 32 Jahren abzuzahlen.

    Dazu kommen dann natürlich noch die Nebenkosten für das Haus, sowie Rücklagen.
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  10. #9

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    Ohne Zahlen kann man nur raten.

    Also würde ich zuerst einmal zur Hausbank gehen. Die kennen zumindest Eure finanziellen Verhältnisse.

    Ob man für 250T€ im Umfeld von Stuttgart ein Haus bekommt......na ja, ein "Haus" bekommt man schon, zumindest 4 Wände und ein Dach über´m Kopf. In diesem Fall sollte das Haus aber einige Anforderungen erfüllen damit es von 2 "Familien" genutzt werden kann, ohne dass sich diese auf die Füße treten. Ob es so etwas für 250T€ in dieser Region gibt, möchte ich mal bezweifeln.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Also würde ich zuerst einmal zur Hausbank gehen. Die kennen zumindest Eure finanziellen Verhältnisse.
    Dabei gilt natürlich zu bedenken, dass die Hausbank auch am eigenen Gewinn interessiert ist. Und ich würde mich am Kopf kratzen, wenn die Bank meine finanziellen Verhältnisse besser kennt, als ich selbst.

    Sich hier den Überblick zu verschaffen sollte für den Kaufmann doch auch kein Problem sein: Für das letzte Jahr (oder auch einen längeren Zeitraum) an Hand der Kontoauszüge einen genauen Überblick über Einnahmen und Ausgaben verschaffen. Gruppieren nach Lebensmittel, Versicherungen, Sprit, Miete, Nebenkosten usw., dann überlegen, wo ggf. optimiert werden kann, welche Kosten und Einnahmen bleiben, welche wann wegfallen (Kinder->es arbeitet einer für drei statt bisher zwei für zwei) oder nicht (NK fallen z.B. nicht weg), sich erhöhen oder vermindern, oder welche dazukommen (später Kinder?). Prognoseszenarien für die Zukunft überlegen und hochrechnen, evtl. worst case-Betrachtung machen, eben klassisches Projekt-/Risikomanagement. Dann kommt ziemlich klar heraus, wieviel Geld pro Monat übrig bleibt. Damit kann dann nach simpler Formel der realistische Kreditrahmen berechnet werden. Dabei berücksichtigen, dass Zinsen evtl. steigen können, und dass man so rechtzeitig wieder auf 0 ist, dass man vor der Rente noch was auf die Seite bringt (vom Haus allein kann man nicht abbeissen). Dann EK dazurechnen, Reserve abziehen (beim Hausbau wird das Budget vermutlich öfter überschritten als unterschritten), dann bleibt das verfügbare Gesamtvolumen übrig. Da gibt's übrigens ganze Bücher drüber ...
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  12. #11

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    Uns wurde von der bank auch zugesagt, dass wenn am Ende noch Geld übrig sein sollte können wir bis zu 10% kostenlos zurückgeben ..... *prruuuuuust*
    Ich glaube wenn ich noch 50 000 mehr Kredit aufgenommen hätte, wären die jetzt auch zu wenig

    ich kenne Stuttgart ziemlich gut (Habe 20 Jahre dort gewohnt) und kenne die Grundstückspreise in Stuttgart und im Umland. Alleine deshalb werden 250 000 niemals reichen (ausser es ist ein 200 qm Grundstück mit Reihenmittelhaus.) 100 000 - 150 000 muss alleine dafür gerechnet werden. Für 100 000 bekommt man dann ne Ruine obendrauf. Mehr würde mich stark wundern, da die Mietpreise in Stuttgart und Umgebung seit Jahren wie irre in die Höhe wachsen und bald mit München mithalten können.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    ....Und ich würde mich am Kopf kratzen, wenn die Bank meine finanziellen Verhältnisse besser kennt, als ich selbst.
    ...
    Das ist weniger die Ausnahme als vielmehr die Regel. Leider wissen Viele nicht wie es um ihre Finanzen bestellt ist. Sehr oft sind sie nicht einmal in der Lage die notwendigen Unterlagen zu beschaffen, da reicht es noch mit Mühe für eine Kopie der letzten Lohnabrechnung. Bei der Hausbank hat man hier halt den Vorteil, dass die einem schon seit Jahren kennt.

    Aber egal, ohne Zahlen bleibt das ein Ratespiel.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    traurig, traurig, ... aber ich fürchte, Du hast recht. Gruß Rosmarin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Und Deine Schwester wird solange in der Einliegerwohnung wohnen bleiben, bis das Haus abbezahlt ist? Damit würde ich keine Planung machen.
    (Da eine Ehe im Schnitt nur 13 jahre hält, ist das Risiko eine Scheidung natürlich auch nicht zu vernachlässigen.)
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  17. #15
    Themenstarter

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    Also ich hatte jetzt am Donnerstag mal einen Termin bei unserer Hausbank.

    Der gute Herr dort hat mal anhand eines Beispiels uns eine Finanzierung durch gerechnet.
    Als Beispiel hat er ein Objekt mit 350.000€ genommen.

    Er meinte, dass aus seiner Sicht die finanzierung kein Problem sein würde.
    Wir müssten halt die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar und Makler) aufbringen, da die Bank diese Kosten nicht mitfinanziert. Diese hat er auf ca 40.000€ geschätzt.

    Anhand seines Beispiels, wäre die Monatliche Rate ca 1400 € im gesamten, über einen Zeitraum von ca 30 Jahren. Sondertilgung möglich.
    Der Eff.Zins liegt derzeit bei 2,86%.

    Wir sollen nun einfach mal ein Objekt finden, dass unseren Ansprüchen gerecht wird und dann würden er uns eine detailierte Finanzierung passend auf uns und dem Beispielobjekt ausrechnen.


    Was meint Ihr dazu?
    Ps. wir haben mtl. ca 4500€ zur Verfügung. (D.h. Meine Frau, ich und meine Schwester)
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