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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    DA
    Gast

    Jetzt brauch ich wirklich mal Hilfe

    So, nachdem wir nun endlich einen RA haben und der erste Gutachter über den Bau gelaufen ist haben wir gedacht wir hätten den BT am Wickel. Und da fällt mir heute etwas auf, was mir vollkommen den Schlaf raubt! Daher brauche ich dringend Hilfe, was es denn sein könnte und welcher Experte mir hier vor Ort weiterhelfen kann, denn der bisherige Gutachter konnte mir nicht erklären wie es kommt und auch der Statiker hat keine Erklärung. Hier also das Schadensbild:

    Brandwand. Zwischen EG-Decke bis in den First folgende Situation: Zwischen EG-Decke und umlaufenden Ringanker sind im Brandwandmauersegment von außen betrachtet (andere DHH-Hälfte steht noch nicht) von 355 Steinen insgesamt 62 Steine in der Mitte gerissen. Die Steine sind 24er KS-Quadro DF, Rohdichte 1,8 bzw. 2,0, Steinfestigkeitskl. 20. Die Rißbreite beträgt von 0,1-0,5mm. Es gibt kein erkennbares Rißmuster. Länge der Brandwand 11,50m. Die Innenmauern (auch die tragenden) sind in Stumpfstoßtechnik an die Brandwand gestoßen und nicht eingebunden. Es wurde mit je 2 VA-Stahl-Mauerankern auf alle 2 Steinreihen gearbeitet. Es wurde nicht vollflächig vermörtelt (Lichtfugen sichtbar gewesen). Der Ringanker auf der OG-Mauerkrone ist einmal komplett umlaufend und wurde zumindest aus meiner Sicht reichlich bewehrt. Es gibt aber keine Pläne/Aufzeichungne, was wie wo gemacht wurde. Der Ringanker liegt auf dem Kniestock auf und ist an den Hausecken nicht in die EG-Decke eingebunden. Sitzt also tatsächlich nur oben auf den Mauerkronen auf. Zusätzlich wurde der Ringanker auf den Innenmauern geführt, daß heißt über die komplette Hausbreite laufen nochmal 2 Betonbalken von der linken zur rechten Giebelwand und sind dort mit Bewehrung in den umlaufenden Ringanker eingebunden. Darauf liegt eine Kehlbalkendecke. An den Auflagern für die Mittelpfetten macht der Ringanker einen 90° Knick. Zusätzlich zu den vorhandenen Rissen in den Steinen ist nun folgendes aufgetreten:

    Zahlreiche treppenförmige Risse (bilden die Stoß/Lagerfugen der Quadrosteine ab) über bis zu 4 Steinreihen und 1m Breite. Rißbreite ca. 0,2mm. Diese Risse sind in Fußpfettennähe unterhalb des Ringankers an der Brandwand aufgetreten.

    Weiterhin im Flurbereich innen ein gerader Riß am Anstoß tragende Innenmauer zur Brandwand. Dieser Riß ist ca. 5m hoch und bis max. 1,5mm breit (obwohl teilweise GK mit Acrylfuge). An den Stellen wo der Ringanker in der Brandwand läuft geht außerdem von diesem senkrechten Riß ein waagerechter Riß ab, der sich auf das komplette sichtbare Mauerstück erstreckt. Vermutlich geht er hinter der GK-Abstellung weiter. Dieser Riß hat <0,1mm. Weiterhin gehen am Übergang Ringanker/Tragende Wand noch 2 weitere Risse von ca. 10cm länge und 0,5mm breite schräg im 45° Winkel ab (nach unten).

    Die Risse sind nur an der Brandwand. Ansonsten ist das Haus Rißfrei. Hat jemand ferndiagnostisch schon eine Idee was es sein KÖNNTE? Kennt jemand einen richtigen Experten der sich das mal ansehen kann?

    Abgenommen ist noch nicht!

    Und, falls es ein statischer Schaden ist, wie kann man so etwas heilen, wenn die Brandwand zu wenig eingebunden ist und wegkippt? Wir wohnen schon in dem Ding und mit den 45000 die wir einbehalten haben wird es wohl nicht ganz reichen, oder?
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  2. Jetzt brauch ich wirklich mal Hilfe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MB
    Gast
    Das wird von hier wie "Blinde Kuh". Man müßte schon die Planung kennen, statische Berechnung, verwendete Baustoffe, Bewehrung (und zwar sowohl geplant als auch tatsächlich eingebaut!), Wetter zum Einbauzeitpunkt usw. usw.
    Was war das denn für ein Gutachter?
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  4. #3
    DA
    Gast
    Kam von Bau.de. Dr. Legrum.
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  5. #4

    Registriert seit
    07.2002
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    Dipl-Physiker
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    Hatten Sie die Frage nicht schon mal gestellt, daß der Ringbalken 45° zum abgeflachten Giebel läuft?

    Was heißt es gibt keine Unterlagen? Wurde ohne Statik gebaut?
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  6. #5
    MB
    Gast
    Der Name sagt mir nichts. IHK oder HWK und für welches Gebiet bestellt?
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  7. #6
    DA
    Gast
    Blöd, hab falsch gepostet. Antwort siehe eine Frage drüber.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Hr. xxxx die Fragen war doch vor kurzen bereits in bau.de ... ich hab dort schon angeboten mir eventl. Fotos anzusehn um der Ursache etwas näher zu kommen ... Machen Sie bitte die Fotos und stellen die hier ein ... ich kümmere mich soweit ich kann um dieses Thema ... NUR bisher brachte ich es NICHT auf die Reihe weil z.b. die Treppenaussparung für mich NICHT klar nachzuvollziehn war ... DARUM nochmals die Bitte "Fotos machen" und das nicht zu knapp auch von unten nach oben und ganz bespeziell von den Treppenlöcher im Bereich der Decken !

    MFG
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  10. #8
    DA
    Gast
    Vielen Dank für das Angebot Herr Thalhammer. Fotos mache ich noch, dazu muß ich mir eine Digitalkamera ausleihen.

    Einer der Risse die ich gestern beschrieben habe war heute morgen auf einmal verschwunden!? Kann das sein?

    Kann schon sein, sagt die Oberbauleitung des BT. Wenn die Wand den ganzen Tag extrem mit SOnne beschienen wird. Südwestwand ohne Wärmedämmung wird so heiß, daß Ringanker und KS sich unterschiedlich ausdehnen, da KS die geringste Wärmedehnung habe. Dann kann es zu solchen Rissen kommen. Das Bewegungsmaß der Steine könne man aber messen (kann man das?).

    Morgen schickt er mir Leute von KS vorbei, weil er sich die mittigen Risse der Steine nicht erklären kann. Seine einzige Idee, sei daß Wasser im Loch für die Verlegehilfe gestanden hat. Dieses ist dann im Dezember als gemauert wurde im Mauerwerk gefroren und hat die Steine gesprengt. Das liefert allerdings noch keine Erklärung warum die Risse weiter aufgehen und jetzt bei Hitze weiterhin Steine in der Mitte reißen (alleine in den letzten 2 Wochen sind ca. 15 neue Steine gerissen) und zwar nur im Feld zwischen den Ringankern.
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