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  1. #1

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    Kosten für Abflussrohre unter der Bodenplatte

    Hallo Leute,

    bei uns fängt der Tiefbauer bald an und da wir Sanitär in Eigenleistung machen werden, sagte unser Bauleiter, dass wir die Abflussrohre legen müssen und das unter den Fundamenten, dies aber kein Akt sei. Problem ist nur, dass der Jenige der Sanitär bei uns in EL macht im Urlaub ist und dies nicht machen können wird.
    Nun haben wir Bange, dass wir das nicht hinkriegen,
    Deshalb meine Frage an euch: Ist das ein großer Aufwand und was würde das Kosten, wenn man sowas vergibt oder gleich die Leute das machen, die auch die Bodenplatte machen?

    Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen..
    Gruß Stefan
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  2. Kosten für Abflussrohre unter der Bodenplatte

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    es ist schon wegen möglicher schäden/gewährleistun völlig abwegig , soetwas in eigenleistung zu machen .

    man kommt da nie wieder vernünftig dran ........

    und schon wegen möglicher beschädigungen beim bodenplatteneinbau wäre es klüger , der bodenplattenbauer macht es selbst .

    ein fertighaus ?? holzrahmen ?

    und die ersparnis steht in keinem verhältnis zum risiko
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi, es ist ein Massivhaus welches von einem GU erstellt wird, nur Sanitär und Elektro haben wir raus nehmen lassen..weil in der Familie Fachleute sind, die das machen.
    Wie sieht es denn nun mit dem Aufwand aus? Also doch lieber den machen lassen der auch die Bodenplatte macht?
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  5. #4
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von Stefano30 Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn nun mit dem Aufwand aus?
    Was genau hast Du an "die Ersparnis steht in keinem Verhältnis zum Risiko" nicht verstanden?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Meine Güte, was genau hast du an meinen vorherigen Beiträgen nicht verstanden? Es geht mir nicht um Ersparnis oder darum, dass ich Geld sparen kann!!! Sondern einfach nur darum, dass ich das geregelt haben will und nicht alles Glauben muss, was mir der Bauträger morgen erzählen will/wird, wenn er es mitmachen soll. Es könnte eine Überlegung sein, es selber zu machen, wenn es einfach wäre und ich es könnte.
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  7. #6

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    Ich hab's durch die Rohbauer machen lassen und würde das wieder so machen. Wie oben schon angesprochen wurde: später kommst Du da nicht mehr dran. Und es muss schon einiges passen: Gefälle, richtiges Einsanden, Verdichten, das richtige Material, die richtige Leitungsführung, eine ordentliche Verarbeitung, Dichtigkeit der Einführungen, Druckprüfung usw. Wenn Du nun so gar keine Erfahrung und Übung mit sowas hast, weil Du noch ganz am Anfang des Bauens steht und vllt. noch gar nicht weißt, was Du alles über solche Grundleitungen noch nicht weißt, womöglich Zeitdruck bei der Ausführung (weil der Rohbauer am nächsten Tag betonieren möchte), und der erster Versuch sitzen muss .. also ich weiß nicht. Die Kosten bei der Vergabe sind nicht so hoch. Die Materialkosten hättest Du ja auch bei EL, und wenn da der Profi mit dem Minibagger anrückt, alles richtig einmisst, die Gräben aushebt, Rohre rein, einsanden, und mit dem Rüttler wieder drüber, dann geht das so fix, dass auch die Arbeitskosten nicht so immens sind. Investiere Deine Zeit lieber in die Kontrolle, dass die Rohre auch in der richtigen Anzahl an der richtigen Stelle herauskommen, dass alles so gemacht wird wie geplant und dass die Druckprüfung gemacht wird, bevor niemand mehr drankommst, dann liegst Du auf der sicheren Seite.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Gefällt mir! Danke für die fundierte Aussage.
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  9. #8
    Avatar von Schmitt
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    Zitat Zitat von Stefano30 Beitrag anzeigen
    und das unter den Fundamenten,
    demnach auch unter der Bodenplatte (bei KG), ist aber Technischer Stand von vorgestern.

    Zeitgemäßer Technischer Stand ist, die Abwasserleitungen unter der Decke (KG) bis zur Außenwand zu verlegen.

    Siehe auch DIN EN 12056-1

    Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden.

    Nach meinem Kentnissstand:

    Abwasser unter der Bodenplatte:
    = außerhalb der Gebäudehülle = meistens nicht versichert = prüfpflichtig,

    Abwasser unter der Decke:
    = innerhalb der Gebäudehülle = meistens mitversichert = nicht prüfpflichtig.

    Frag Deinen Versicherungsvertreter.

    mfG. Schmitt
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  10. #9
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    Sanitär Installation endet normalerweise am Gebäude.

    Grundleitungen gehören in den seltesten Fällen zum Leistungsumfang der Sanitäranlage sondern werden durch den Rohbauunternehmer ausgeführt.

    Wenn die Gräben ziehen musst und kein Werkzeug dafür hast geht der Speck auf die Wurst ....
    (mal ganz abgesehen von den vielen anderen Anforderungen .... )

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    demnach auch unter der Bodenplatte (bei KG), ist aber Technischer Stand von vorgestern.
    Zeitgemäßer Technischer Stand ist, die Abwasserleitungen unter der Decke (KG) bis zur Außenwand zu verlegen.
    Ich überlege gerade, wie ich meine Bodenabläufe im Keller hätte realisieren können, ohne dabei Leitungen unter der BoPla zu führen? Bei mir ist das nach dem "technischen Stand von vorgestern" gelöst. Wie sähe denn eine Lösung nach aktuellem Stand der Technik aus?

    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    Abwasser unter der Bodenplatte:
    = außerhalb der Gebäudehülle = meistens nicht versichert = prüfpflichtig,
    Imho gilt diese Gleichung nicht unbeschränkt, insbesondere hat eine Prüfpflicht erstmal nichts mit der Versicherung zu tun. Eine Prüfpflicht folgt evtl. aus gesetzlichen Vorgaben oder behördlichen Anordnungen und Auflagen. Bei mir hat z.B. seinerzeit ein Vertreter des gemeindlichen Bauamtes die Druckprobe überwacht. Gefahren aus dem Besitz eines selbst genutzten Wohneigentums sind für gewöhnlich über die private Haftpflicht abgesichert, Vermietung oder Öltanks kosten extra.

    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    Frag Deinen Versicherungsvertreter.
    Meine Erfahrung ist, dass das Selbststudium der Versicherungsbedingungen zuverlässiger, aussagekräftiger und lehrreicher ist.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Avatar von Schmitt
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    mfG. Schmitt
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    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Wie sähe denn eine Lösung nach aktuellem Stand der Technik aus?
    Entwässerungsgegenstände die unterhalb der Rückstauebene ( = Straßenoberkante) liegen müssen über Hebeanlagen entwässert werden.

    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    Gefahren aus dem Besitz eines selbst genutzten Wohneigentums
    Undichte Abwasserleitungen unterhalb der Bodenplatte gefährden die Allgemeinheit.

    Zitat Zitat von Rosmarin Beitrag anzeigen
    das Selbststudium der Versicherungsbedingungen zuverlässiger
    Hatte ich auch angenommen, bis ich vor ca. 4 Jahren selbst auf die Schnauze gefallen bin.

    Und glaube mir, ich lese selbst das Kleingedruckte mehrere Male durch um ja nichts zu übersehen.

    mfG. Schmitt
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    Entwässerungsgegenstände die unterhalb der Rückstauebene ( = Straßenoberkante) liegen müssen über Hebeanlagen entwässert werden.
    Ich formuliere meine Frage nochmal anders: Ich habe im KG mehrere Bodenabläufe, die in meiner Hebeanlage zusammenlaufen, von wo das Grauwasser über die Rückstauebene hochgepumpt wird und dann der Schwerkraft folgend in die Abwasserleitung unterhalb der KG-Decke fließt und dann auf halber Höhe der KG-Wand durch selbige hindurch raus in den Kanal. Aber wie anders als über Grundleitungen könnte die Verbindung von den Bodenabläufe im Keller zur Hebeanlage denn sonst hergestellt werden?

    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    Undichte Abwasserleitungen unterhalb der Bodenplatte gefährden die Allgemeinheit.
    Richtig, deshalb hatte ich auch von der Allgemeinheit, Vertreten durch die lokale Baubehörde, die Auflage, die Druckprobe der Grundleitungen anzuzeigen, damit von denen ein Überwacher kommt. Der Versicherung sollte es relativ wurscht sein, wer gefährdet ist. Rechtlich bedeutsam ist nach meinem Verständnis, wer für die Gefährdung verantwortlich ist (Gefährdungshaftung usw.). Im Zweifelsfall ist das erstmal der Hauseigentümer ... sofern der niemand anderen findet, an den er's weiterschieben kann (z.B. den ausführenden Bauunternehmer).

    Zitat Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
    Hatte ich auch angenommen, bis ich vor ca. 4 Jahren selbst auf die Schnauze gefallen bin.
    Und glaube mir, ich lese selbst das Kleingedruckte mehrere Male durch um ja nichts zu übersehen.
    Glaub' ich Dir! Meine Erfahrung ist, dass im Fall des Falles nur die Versicherungsbedingungen zählen und was die Juristen draus machen (!). Die Worte eines Vertreters werden dann keine Bedeutung mehr haben, es sei denn, er ist gleichzeitig der Jurist, der Dich vertritt.


    Ich denke, das ist jetzt alles ein bisschen theoretisch, denn ich vermute, bei dem was sonst so alles im Boden versickert, dass kleinere Undichtigkeiten bei Grundleitung nicht wirklich auffallen, solange man nicht gerade Altöl oder Chemierückstände dort entsorgt.
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