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Automatische Gartenbewässerung: Was sollte man beachten?

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  1. #1

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    Frage Automatische Gartenbewässerung: Was sollte man beachten?

    Hallo zusammen,

    ich setze mich gerade mit der Thematik "Automatische Gartenbewässerung" auseinander, zugegeben, ich befinde mich noch ganz am Anfang und würde mich freuen, wenn ich auf Eure Erfahrungen zurückgreifen könnte.

    Zu Beginn habe ich erst mal eine grobe Planung mit dem Bewässerungsplaner von Gxxxxxx erstellt und möchte nun darauf aufbauen bzw. diese später verfeinern. Wichtig dabei war mir vorerst nur, wo später die Leitungen verlaufen werden und wieviele Kreise nötig sind.

    Ergebnis: 7 Kreise
    Gesamtleitungslänge: ca. 170m
    (3 Kreise davon haben jeweils eine Leitungslänge von ca. 35m)

    Aktuell fehlt noch eine ganz Menge Mutterboden, welcher demnächst angeliefert wird und ich würde gerne im Vorwege die Leitungen im Boden versenken. Deshalb meine ersten Fragen diesbezüglich...

    1. In welcher Tiefe würdet Ihr die Leitungen verlegen? (aktuell geplant: ca. 40cm tief)
    2. Welche Art von Rohr Leitung würdet Ihr nehmen? (aktuell geplant: PE Rohr 32mm/ 6Bar)

    Bezüglich des Rohrdurchmesser bin ich aktuell noch sehr unentschlossen. Der große Hersteller mit "G" verwendet ja 25mm starke Leitungen, ich denke aber darüber nach einen Hersteller mit "H" aus Amerika zu nehmen und habe schon desöfteren gelesen, dass ein größerer Rohrdurchmesser von Vorteil wäre... (geringerer Widerstand)

    Würde mich freuen, wenn Ihr mich aufklären könntet.
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  2. Automatische Gartenbewässerung: Was sollte man beachten?

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  3. #2

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    Vor allem auf eine ausreichende Zuleitung achten!
    Da klemmt es meist (und aus den Regnern kömmt dann nurmehr ein Rinnsal...).
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  4. #3
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    Lorch
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    Gibts ne Zeichnung von dem *gepanten* ?

    Ich halte von 40 cm tief verbuddelten (Wasser-)Leitung gar nix ...
    einmal Frost und die ganze Chose ist undicht und der Wasserverlust heisst dann ... und tschüss.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Vor allem auf eine ausreichende Zuleitung achten!
    Da klemmt es meist (und aus den Regnern kömmt dann nurmehr ein Rinnsal...).
    Danke für die schnelle Antwort. Letztlich ist dies ja auch genau meine erste Fragestellung, was verstehst Du unter einer "ausreichenden Zuleitung"?
    Zum Beispiel überlege ich deshalb auch, um auf Nummer sicher zu gehen, eine Leitungs mit 32mm Durchmesser zu nehmen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Gibts ne Zeichnung von dem *gepanten* ?

    Ich halte von 40 cm tief verbuddelten (Wasser-)Leitung gar nix ...
    einmal Frost und die ganze Chose ist undicht und der Wasserverlust heisst dann ... und tschüss.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Die Zeichnung muss ich später nachreichen. Bezüglich der 40cm, welche Tiefe wäre denn eher geeignet? 40cm scheint so ein gängiger Einheitswert zu sein und wenn es ums Thema Frostsicherheit geht, dann heißt es immer: Einmal den Kompressor anschmeißen und gut ist.
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  7. #6
    MPI
    Gast
    Hallo,

    wenn Sie die Rohre 40 cm tief verlegen, liegen sie nicht frostfrei. D.h. Sie müssen die Beregnungsanlage dann zum Winter entleeren (mit Pressluft ausblasen), um keine Frostschäden zu bekommen.

    Wie Julius schon sagte, achten Sie auf eine (oder mehrere) ausreichend dimensionierte Zuleitungen. Es geht nicht nur um den Widerstand sondern in erster Linie um die Wassermenge die bei allen Regnern ankommen muss. Auch die Pumpe muss entsprechend ausgelegt werden. Wenn Sie mit 6 Bar in einen Strohhalm pumpen kommt auch nicht mehr Wasser raus als wenn Sie es mit 3 bar tun.

    Wenn Sie eine Brunnenbohrung haben, aus der Sie das Wasser für die Beregnung ziehen, sollten Sie den Eisengehalt prüfen. Wenn der zu hoch ist wird irgendwann alles was von der Beregnungsanlage "nass" gemacht wird auch braun und Steuerleitungen verstopfen dann leicht mit den Jahren.

    Gibt es von Hu...... jetzt auch schon komplette Systeme? und nicht nur die Regner?

    MfG.
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  8. #7
    MPI
    Gast

    Frostfrei etc.

    Da wird man beim Schreiben doch glatt überholt

    Frostfreiheit ist natürlich abhängig von den Temperaturen im Winter und deren Dauer. Sie sollten mindestens 60 cm tief verlegen, besser noch etwas tiefer. So wirds jedenfalls im Raum Norddeutschland gemacht. Entwässern, also ablassen müssen Sie zum Winter sowieso. Das Problem ist, das man mit den aufgerollten Rohren kaum vermeiden kann, das das Rohr an der einen oder anderen Stelle durchhängt im Graben. Wenn sich dann in diesem "Sack" Eis bildet kann es zu Problemen kommen. Deshalb wird häufig ausgeblasen. Liegen die Rohre aber tief genug ist das normaler Weise kein Problem, wenn man am tiefsten Punkt (können auch mehrere sein) eine Entleerung hat und das Wasser ablässt. So sind dann die Steigeleitungen zu den Regnern leer und es sollte alles ohne Ausblasen funktionieren.

    Üblicherweise gibt es zu den Regnern eine Beschreibung wieviel Wassermenge pro Zeiteinheit die rausblasen. Danach könnten Sie ausrechnen, wie groß Ihre Zuleitung bei welchem Druck sein muss.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Das geht hier ja Schlag auf Schlag, vielen Dank schon mal allen Beteiligten.

    Zitat Zitat von MPI Beitrag anzeigen
    Wie Julius schon sagte, achten Sie auf eine (oder mehrere) ausreichend dimensionierte Zuleitungen. Es geht nicht nur um den Widerstand sondern in erster Linie um die Wassermenge die bei allen Regnern ankommen muss. Auch die Pumpe muss entsprechend ausgelegt werden. Wenn Sie mit 6 Bar in einen Strohhalm pumpen kommt auch nicht mehr Wasser raus als wenn Sie es mit 3 bar tun.
    Deshalb möchte ich auch lieber kein Risiko eingehen und direkt auf die einen Durchmesser von 32mm setzen, oder sollte man eventuell einen noch größeren Durchmesser wählen?
    Zitat Zitat von MPI Beitrag anzeigen
    Wenn Sie eine Brunnenbohrung haben, aus der Sie das Wasser für die Beregnung ziehen, sollten Sie den Eisengehalt prüfen. Wenn der zu hoch ist wird irgendwann alles was von der Beregnungsanlage "nass" gemacht wird auch braun und Steuerleitungen verstopfen dann leicht mit den Jahren.
    Der Eisengehalt von unserem Wasser entzieht sich meiner Kenntnis, allerdings heißt es immer, dass die Wasserqualität von aller höchster Güte sei - was auch immer das heißen mag
    Zitat Zitat von MPI Beitrag anzeigen
    Gibt es von Hu...... jetzt auch schon komplette Systeme? und nicht nur die Regner?
    Da bei uns aktuell eigentlich nur feststeht, wo späte Rasen sein wird, habe ich bisher auch nur die Versenkregner im Auge. Wenn wir uns später an die Bepflanzung der Beete machen, würde ich mich damit auseinandersetzen. Aktuell haben wir noch so überhaupt keine Vorstellung davon, was für eine Art der Bepflanzung wo und wie vorgenommen wird. Deshalb geht es hier erst mal um die reine Zuleitung, damit man später noch alle Optionen hat (Tropfschlauch etc.).

    Zitat Zitat von MPI
    Frostfreiheit ist natürlich abhängig von den Temperaturen im Winter und deren Dauer. Sie sollten mindestens 60 cm tief verlegen, besser noch etwas tiefer. So wirds jedenfalls im Raum Norddeutschland gemacht. Entwässern, also ablassen müssen Sie zum Winter sowieso. Das Problem ist, das man mit den aufgerollten Rohren kaum vermeiden kann, das das Rohr an der einen oder anderen Stelle durchhängt im Graben. Wenn sich dann in diesem "Sack" Eis bildet kann es zu Problemen kommen. Deshalb wird häufig ausgeblasen. Liegen die Rohre aber tief genug ist das normaler Weise kein Problem, wenn man am tiefsten Punkt (können auch mehrere sein) eine Entleerung hat und das Wasser ablässt. So sind dann die Steigeleitungen zu den Regnern leer und es sollte alles ohne Ausblasen funktionieren.
    Ok, also doch lieber die Leitung tiefer im Boden versenken. Da stellt sich mir nur die Frage, ob ich etwas bezüglich der Erdkabel extra beachten sollte? Diese verlaufen nämlich überall an der gleichen Stelle wie die Wasserleitungen, bisher aber eben eine Etage tiefer (bei 60cm). Muss ich diese jetzt noch tiefer verlegen oder können die Leitungen auch direkt nebeneinander verlaufen?

    Zitat Zitat von MPI
    Üblicherweise gibt es zu den Regnern eine Beschreibung wieviel Wassermenge pro Zeiteinheit die rausblasen. Danach könnten Sie ausrechnen, wie groß Ihre Zuleitung bei welchem Druck sein muss.
    Also ist es wohl doch besser erst mal alles bis ins kleinste Detail zu planen, dachte bisher einfach einen großen Durchmesser für die Leitung wählen und im Zweifel später den Zufluss mittels Druckwächter regulieren.
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  10. #9
    MPI
    Gast
    Also wie schon gesagt, man kann ausrechnen wie groß der Durchmesser sein muss damit es funktioniert. Eine Reserve mit einzubauen, also ggf. noch einen Querschnitt größer ist manchmal sinnvoll. Welchen Querschnitt Sie benötigen hat mir meine Glaskugel nicht sagen können, denn die kennt Ihren Bedarf/zu beregnende Fläche/ etc. auch nicht. Und es kommt auch darauf an, wieviele Regner gleichzeitig laufen.

    Da ich kein Tiefbauer bin kann ich Ihnen nicht sagen, ob es verboten ist die Stromleitungen und die Wasserleitungen zusammen in einen Graben zu verlegen. Solange von beidem nichts beschädigt ist müsste es m.E. funktionieren. Ob´s verboten ist....keine Ahnung, da kann vielleicht jemand anderes eine Auskunft geben.

    Alles bis ins kleinste Detail zu planen macht eigentlich immer Sinn, es sei denn sie möchten Ihren grade angewachsenen Rasen regelmäßig wieder umgraben.

    32 mm (also sog. 1 Zoll Leitungen) sind je nach Größe der kompletten Anlage als dünn oder dick zu betrachten. Ich kenne Anlagen da ist die Zuleitung 2 Zoll (also 63 mm) und die Abzweige zu den einzelnen Regnern sind 32 mm. Das ist relativ, wie man so schön sagt.
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  11. #10

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    Guck mal bei

    http://knx-user-forum.de/gebaeudetec...aesserung.html

    rein, die haben das ziemlich breit diskutiert und nicht nur unter dem Aspekt der Einbindung in ein Bussystem.

    grüße

    tanzbaer
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  12. #11

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    1zoll = 25,4mm !
    Ich habe meine Rohre nur Spatentief unterm Rasen. Muss man halt vorm Winter entleeren. Kein großer Aufwand.
    Es gibt im Netz Rechner für den drckverlust entsprechend der Leitungslänge und dicke. Und ab 1 zoll ist das im Garten völlig ausreichend.
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  13. #12

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    Wenn ein Regner zur Zeit läuft, dann ist auch ein kleiner Rohrdurchmesser überall ausreichend.
    Wenn alle 7 Regner parallel laufen, dann würd ich mir eher Sorgen machen, daß der Wasserhahn da schlicht nicht genug Wasser rauslässt, egal wie dick die nachfolgenden Leitungen sind. Oder sinds sogar mehrere Regner pro Kreis?
    Das wird nicht funktionieren, daß wir mit unbekannten Rahmenbedingungen hier die Detailplanung machen...
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  14. #13
    wasweissich
    Gast
    vielleicht sollte man bei einer gartenbewässerung beachten , dass das ding eigentlich völlig überflüssig ist ...........
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    vielleicht sollte man bei einer gartenbewässerung beachten , dass das ding eigentlich völlig überflüssig ist ...........
    Pssst und Ironie-Modus an: Beruf beachten, dann posten! Ironie wieder aus.
    Mehr schreibe ich nicht mehr
    svjm
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  17. #15
    casch
    Gast
    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    vielleicht sollte man bei einer gartenbewässerung beachten , dass das ding eigentlich völlig überflüssig ist ...........
    Warum?
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