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  1. #1

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    Frage Lautstärke LWP

    Hallo,

    unser GU plant für uns eine LWP (für DHH) mit einer angegebenen Lautstärke von 60 dB.
    Ich weiß, dass das nicht der leiseste Typ ist, ich kann aber nicht einschätzen, wie laut das Ding tatsächlich ist bzw. "was denn so empfohlen wird" (klar: je leiser, desto besser). Zumindest stände es nicht direkt im Bereich Schlafzimmer oder Ess-/Wohnzimmer.
    Das Ding ist mit 5-6t€ aber vergl. günstig. Sicher gibt es auch effizientere Typen, aber was hilft es mir, 5t€ mehr zu zahlen, wenn ich dann vielleicht 300€ im Jahr spare?
    Insgesamt stelle ich mir die Frage, welche Mindestanforderungen die LWP erfüllen muss. Auch klar, dass mir das niemand konkret beantworten kann, aber vielleicht gibt es doch zumindest Meinungen?

    Bin gespannt
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  2. Lautstärke LWP

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  3. #2

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    Bei einer DHH frage ich mich, wo er das Teil aufstellen möchte OHNE dass die Nachbarn davon etwas mitbekommen und sich vielleicht gestört fühlen.
    Zu den 60dB kann man nicht viel sagen, dazu müsste man jetzt genauer wissen was DU meinst. Die Hersteller sind sehr kreativ wenn es um solche technischen Angaben geht. Da wird munter Schalleistung, Schalldruck, mal nach der Norm oder einer anderen gemessen, usw. gemischt.

    Ich sag´s mal so, 60dB(A) in 1m Abstand gemessen sind schon relativ laut. Da fällt eine normale Unterhaltung schon schwer weil man durch das Geräusch abgelenkt wird. Das empfindet natürlich jeder etwas anders.

    Je nach Abstand zu den Nachbarn können die Grenzwerte leicht überschritten werden.

    Das Ding ist mit 5-6t€ aber vergl. günstig. Sicher gibt es auch effizientere Typen, aber was hilft es mir, 5t€ mehr zu zahlen, wenn ich dann vielleicht 300€ im Jahr spare?
    Insgesamt stelle ich mir die Frage, welche Mindestanforderungen die LWP erfüllen muss. Auch klar, dass mir das niemand konkret beantworten kann, aber vielleicht gibt es doch zumindest Meinungen?
    Das hat mit dem Schall aber nichts zu tun.
    Arbeitszahlen der Anlagen lassen sich den technischen Unterlagen entnehmen. Neben diesen Werten unter Laborbedingungen gibt es auch noch Erfahrungswerte die von manchen Besitzern im I-Net veröffentlicht werden. Solche Angaben sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, da nicht jeder in der Lage ist die Effizienz seiner Anlage zuverlässig zu messen. Oftmals ist nicht einmal ein WMZ verbaut.

    Für die Effizienz einer WP spielen jedoch die Rahmenbedingungen eine erhebliche Rolle. Dazu gehören so Dinge wie die Region (Außentemperaturen) und die Heizkreistemperatur. Das alles sollte sorgfältig geplant werden.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Avatar von OldBo
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    Tja, besonders bei den L-WP ist oft der "Schall" ein Problem. Wobei es oft nicht einmal auf die Lautstärke ankommt, sondern auf den Nachbarn. Da kann ein hinnehmbares Geräusch schnell zum Lärm werden und nur Ärger einbringen bzw. das Nachrüsten von entsprechenden Schalldämpfern teuer werden.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  5. #4

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    In allgemeinen Wohngebieten darf der Schallpegel 1m vorm Fenster des Nachbarn 35dB(A) nicht überschreiten. Wie das mit einer 60dB(A) LWP bei einer DHH funktioneren soll, hat der Aufsteller der Anlage erstmal zu planen. Auch würde ich mir keine Anlage in den Garten stellen, welche mehr als die 35dB(A) vor einem meiner Fenster erzeugt.

    Zum Spass gibt es die BImSchVO nicht.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Jue01 Beitrag anzeigen
    Das Ding ist mit 5-6t€ aber vergl. günstig. Sicher gibt es auch effizientere Typen, aber was hilft es mir, 5t€ mehr zu zahlen, wenn ich dann vielleicht 300€ im Jahr spare?
    Ob "Das Ding" tatsächlich günstig oder doch vielleicht eher billig ist, wird sich eventuell erst später herausstellen, wenn es bereits zu spät ist!

    Was mich allerdings wundert ist die angegebene Preisdifferenz, um was für eine Anlage (wieviel KW, modulierend etc.) handelt es sich denn? Bei einem DHH tippe ich jetzt mal pauschal darauf, dass Dir eine 10KW Anlage angeboten wurde. Je mehr KW desto teuerer werden die Anlagen natürlich auch, aber dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Du keine geeignetere Anlage für ca. 2 bis max. 3t€ mehr bekommen solltest.
    Wenn ich mich recht entsinne, stehen demnächst einige Änderungen bezüglich der Vorschriften zum Einsatz einer LWWP/ Abluft-WP an, gerade im Hinblick auf die möglche Lärmbelästigung wird es wohl neue Auflagen geben und dann könnte die vermeintlich günstige Anlage aber ganz schnell, ganz teuer werden! -> und zusätzlich hast Du jährlich noch einen höheren Verbrauch und sonstige Kosten, die höchstwahrscheinlich auch mehr als 300€ Extrakosten verursachen werden.

    Nicht am falschen Ende geizen, würde ich mir wirklich ernsthaft überlegen...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    In allgemeinen Wohngebieten darf der Schallpegel 1m vorm Fenster des Nachbarn 35dB(A) nicht überschreiten....
    Sind es nicht 0,5m?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Sind es nicht 0,5m?

    Gruß
    Ralf
    Wurscht. Schafft er mit der Ausseneinheit eh nicht.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Smylo Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht entsinne, stehen demnächst einige Änderungen bezüglich der Vorschriften zum Einsatz einer LWWP/ Abluft-WP an, gerade im Hinblick auf die möglche Lärmbelästigung wird es wohl neue Auflagen

    Quellen?!?
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  10. #9
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    Also, laut Gerätepass:

    Schallleistungspegel Gerät: 60dB
    Schalldruckpegel in 10m: 30 dB

    max. Vorlauftemp 58°C


    Falls wirklich strengere Vorschriften kommen, dann muss aber ja Bestandsschutz für bereits installierte Anlagen gelten...
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  11. #10

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    Damit macht man sich dann auf jeden Fall viele Freunde bei den neuen Nachbarn.
    Ehrlich gesagt, wenn ich so einen Nachbarn mit ner Röhrpumpe bekäme und müsste mir von nun an den Lärm im Sommer bei offenen Fenstern anhören, selbst wenn die Grenzwerte eingehalten werden,nur damit der Nachbar (der sie dann aufgrund der Lage womöglich selbst nicht/kaum hört) ein paar Euro spart ich würde kotzen.....
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Jue01 Beitrag anzeigen
    Also, laut Gerätepass:

    Schallleistungspegel Gerät: 60dB
    Schalldruckpegel in 10m: 30 dB

    max. Vorlauftemp 58°C


    Falls wirklich strengere Vorschriften kommen, dann muss aber ja Bestandsschutz für bereits installierte Anlagen gelten...
    Wieso "Bestandsschutz"? Dann dürfte ich ja heute noch einen Heizkessel aus 1970 betreiben obwohl er keine aktuellen Grenzwerte einhält.

    Die "30dB" (ja dB was?) in 10m Abstand würde ich mir garantieren lassen. Wie weit ist überhaupt der Nachbar von der WP entfernt?

    Unterstellen wir mal, dass die 60dB tatsächlich der Schallleistungspegel sind, bezogen auf ein Objekt auf einer Fläche, 1m Abstand usw. Dann ergibt das einen Schalldruckpegel, bezogen auf die Messfläche, von etwa 52dB (in 1m Abstand).

    In 10m Abstand resultieren daraus grob 35,x dB Schalldruckpegel, wobei ich mal davon ausgehe, dass wir hier von A-bewerteten Pegeln, also dB(A), reden.

    d.h. in 10m Abstand würde der Grenzwert der TA-Lärm für Wohngebiete während der Nacht mit 35dB(A) nicht, oder evtl. gerade so eingehalten.

    Man sollte sich also sehr gut überlegen WO die WP aufgestellt wird.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Man sollte sich also sehr gut überlegen WO die WP aufgestellt wird.

    Gruß
    Ralf
    Moin Ralf,

    ... und wie die Ausblasrichtung ist. Zur Not gibt es immer noch einen Schalldämpfer. Zu diesem Thema gibt es eine Initiative und gab es vor kurzer Zeit eine Petition, weil dieses Thema immer wieder zu Steitigkeiten zwischen Nachbarn führt.

    M. M. spielen bei diesem Empfinden viele Faktoren (z. B. Neid, Ignoranz des Erstellers) rein. Bisher haben sich die Nachbarn noch nie über die Geräusche über den Schornstein durch Ölheizungen gestritten.

    Gruß

    Bruno
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Quellen?!?
    Ich hatte das im Forum Haustechnikdialog aufgeschnappt, wieviel da tatsächlich dran ist, vermag ich aber nicht zu beurteilen. Deshalb hatte ich meine Aussage auch mit mehreren Konjunktiven gespickt
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    M. M. spielen bei diesem Empfinden viele Faktoren (z. B. Neid, Ignoranz des Erstellers) rein. Bisher haben sich die Nachbarn noch nie über die Geräusche über den Schornstein durch Ölheizungen gestritten.
    Nur mal zur Info: Welche Ölheizung schafft 35 dB beim Nachbarn?
    Man sollte sich wirklich gut überlegen wo man sie hinstellt, denn es gibt auch Leute die im Herbst/Frühling mit gekipptem Fenster schlafen. IMHO sollte es eine Rrgelung geben, daß bei LWPs die Ausblasrichtung immer mitte des Grundstücks überstreichen muß. Das würde einer Menge Streit den Boden entziehen, denn dann hätte der "Verursacher" am meisten unter dem Lärm zu leiden.

    Ansonsten würde ich mal den Verkäufer nach einer Referenzanlage fragen, da kann man sich ein gutes Bild vom Lärm machen.
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  17. #15

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    35 dB ist fast Flüstern. Da muss ich mich schon anstrengen was zu hören.
    Das Thema wird wie immer mächtig aufgebauscht und zum Mythos erhoben, die böse LWP.
    KWL, Abluftgebläse, Radiatoren in Schornsteinen und Klimaanlagen, der Gartenteich und die Pelltesheizung sind im Gegensatz wohlklingend? Mitnichten.
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