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  1. #1

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    Ecotwist vs KlebeAnker vs normale Dübel

    Hallo zusammen,

    es geht zwar um eine Altbausanierung aber ich hatte die Hoffnung hier die Experten zu WDVS finden.

    Vielleicht mal die Fakten zum Haus, fragt nach wenn Ihr mehr wissen wollt:
    - DHH, Fassaden sind nach Norden, Osten und Süden
    - Bisher Putzfassade und z.T. Eternitplatten die natürlich noch entfernt werden
    - Laut DIBt steht das Haus in einer Windzone 2.
    - Die Aussenfassade soll mit 16cm EPS WLG 032 gedämmt werden.

    Jetzt haben wir zwar schon angefangen einige Firmen anzufragen, aber ich weiß, dass zumindest eine der Firmen mit dem Hersteller mit den 3 Buchstaben aus BaWü oder dem anderen wo man mit baut sozusagen arbeitet. Das Angebot wird sicherlich mit normalen Dübeln sein, da wir darüber noch nicht gesprochen hatten.

    Meine Frage ist jetzt, lohnt es sich auf eine der neueren Dübeltechniken zu setzen und wenn ja welcher ist der bessere Dübel?

    Als dummer Laie falle ich natürlich auf die Werbeversprechen rein und finde die neuen Dübel klasse. Wobei ich den Ecotwist präferieren würde weil ich so meine Zweifel habe ob eine mit KlebeAnkern am Ende ja doch nur geklebte Fassade wirklich hält.

    Vielen Dank schon mal für die Antworten.
    Viele Grüße,
    Chrissy
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  2. Ecotwist vs KlebeAnker vs normale Dübel

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    den 7. schritt vor dem ersten - oder weisst du mehr, als du schreibst?
    damit wir nicht im urschleim anfangen: wie sieht die anamnese aus?
    zb untergrundqualität? wenigstens ritzprobe?

    wenn der ecotwist wirklich sooo wirtschaftlich ist, wie die gelben schreiben,
    wird er am markt eine starke position haben. das hat aber nix mit der
    befestigungsart im untergrund (sprezanker vs. klebeanker) zu tun,
    guck mal, was heute alles mit klebeankern befestigt wird
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  4. #3
    Themenstarter

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    Okay, da habe ich mir die Sache wohl zu einfach vorgestellt.

    Ich dachte, es gibt Erfahrungen à la in diesem oder jenem Fall hält es nicht oder man sieht trotzdem Dübelabzeichnungen, es gibt keinen Unterscheid bzgl. Kältebrücken, oder mit den EPS-Platten TOP32 vom großen gelben funktionieren die Ecotwistdübel nicht,...

    Was den Untergrund angeht, wollte ich eigentlich unserem Architekten und dem noch zu beauftragenden Handwerker vertrauen, dass die das richtig beurteilen können und eine ordentliche Arbeit leisten. Aber vielleicht sollte ich das mal genauer hinterfragen - was sollte man da fragen?
    Bisher wurde der Untergrund von Architekt und Handwerkern nur so kommentiert. Er ist so glatt wie es Rauhputz halt ist und bis auf ein paar kleinere Risse unterhalb der Dachschalung auch in Ordnung. Die wären aber nicht weiter relevant. Es wurde noch an verschiedenen Stellen geklopft und am Putz gekratzt und alles für gut befunden. Auf eine Abrißprobe wurde verzichtet, da gedübelt werden soll - War das falsch?
    Die Aussage war jedenfalls, dass das WDVS nach entsprechender Fassadenreinigung ohne große Probleme verklebt und verdübelt werden kann und ist in der Kostenaufstellung/Leistungsbeschreibung des Architekten auch so vermerkt. Wobei die Entscheidung bzgl. notwendigen Mehraufwendungen an der bisher mit Eternit verkleideten Fassade erst getroffen werden soll wenn die weg ist. Mehr kann ich leider nicht sagen.

    Die Vorteile der Dübel beim großen gelben Hersteller für die Handwerker verstehe ich gut, für mich sehe ich den Vorteil, dass die Gefahr von Dübelabzeichnungen und Kältebrücken minimiert wird. Daher hätte mich jetzt mal eine Meinung interessiert ob das so ist und die Dübel für den Endkunden wirklich etwas bringen.

    Okay, bzgl. Klebeanker hast Du sicherlich recht und eine Zulassung bekommt man ja hoffentlich nur wenn es auch hält. Hier wäre wohl eher das Problem, dass es dann auf genau ein System hinausläuft und ob wir den Preisunterschied zum "normalen" System mit Standarddübeln zahlen können/wollen.

    Ich warte dann wohl erstmal die Angebote ab und frage erst danach wegen dem Mehrpreis an wenn wir dies oder jenes System vom angebotenen Hersteller nutzen wollen bzw. ob die Handwerker das überhaupt anbieten.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Anregungen.
    Chrissy
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  5. #4

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    Wenn der Architekt/Handwerker den Untergrund geprüft haben wird es schon seine Richtigkeit haben. Im Bestand wird eh gedübelt, du kannst noch die Herstellerempfehlungen anschauen, eventuell sollte der Untergrund noch grundiert werden.
    Wärmebrücken wegen der Dübel? Nimm Dübel die versenkt und mit 2cm dicken EPS Rondellen abgedeckt werden. Da sollte es keine Dübel-Abzeichnungen bzw siginifikante Wärmebrücken mehr geben.
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