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Kellerausau - Verputzen oder Gipskarton

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  1. #1

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    Kellerausau - Verputzen oder Gipskarton

    Hallo zusammen,

    meine Familie und ich haben uns dieses kürzlich unseren Traum vom Eigenheim (Reihenendhaus) erfüllt und beginnen nun mit den Renovierarbeiten. U.a. wollen wir unseren einen Keller zu einem Arbeitsraum ausbauen.

    Kurz die Daten zum Haus und dem Keller:

    - Haus Baujahr 1976
    - Kellerwände Kalksandstein mit (vermutlich) Latexfarbe gestrichen
    - Raumgröße ca. 30m² / Deckenhöhe 2,10m
    - Fussboden im Keller gefliest, darunter Verbundestrich
    - Laut Gutachter (mit Messgerät) keine feuchten Wände
    - Der Raum ist beheizt

    Ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen.

    Mein Vorhaben:

    - Geplant war es nach Empfehlung des Gutachters die Wände mit Kalkzementputz nach DIN 18550 zu verputzen. Vorher muss die Wandfarbe gründlich entfernten werden.
    - Zudem möchte ich von einem Elektriker an 3 weiteren Stellen zu den vorhanden Steckdosen weitere Kabel verlegt haben.
    - Die Decke möchte ich mit einem Kumpel selber mit Gipsplatten abdecken darunter soll eine einfache Holzlattung (2cm), an welche dann die Gipsplatten geschraubt werden.
    - Den Fussboden möchte ich mit selber Laminat bestücken. Hier war die Empfehlung vom Gutachter ein Kellerraum geeignetes Laminat zu nehmen.

    Spricht grundsätzlich etwas gegen dieses vorhaben?

    Nun zu meinen Fragen:

    Ein befreundeter Zimmermann, der auf dem Bau arbeitet und alles mögliche mitmacht, meinte, dass sie in Kellerräumen so gut wie immer Gipsplatten nehmen würden (auch bei Kalksandstein), da es deutliche günstiger wäre. Durch eine einfache Holzlattung von 2cm, wäre auch genug Luft (vorausgesetzt der Kellerraum ist trocken) für die Belüftung. Ginge das auch? Nachdem was ich gelesen habe, wird dringend davon abgeraten, nun bin ich verwirrt.

    Für das Verputzen: Würde es reichen die Wände mit einer etwas größeren Drahtbürste anzurauhen, oder muss die Farbe komplett abgeschliffen werden?

    Wenn ich die Stromkabel Unterputz haben möchte, muss ich dann noch einen Schlitz in die Wände machen? Oder reicht der Putz um die Kabel zu verdecken? Kann man denn einfach so in die tragenden Wände mit einer Bohrkrone die Löcher für die Steckdosen machen, wegen der Statik?

    Benötigt man unbedingt Kellerraumlaminat, wenn schon ein Verbundestrichboden + Fliesen darunter lieget? Gehört da noch eine Dampfsperre zwischen Kellerboden und Trittschalldämmung?

    Fragen über Fragen! :-)

    Für die Verputzarbeiten habe ich einen örtlichen Maurer nach seiner Kosteneinschätzung gefragt. Danach würde das Verputzen inkl. Material und vorheriger Entfernung der Farbe 42,- € je m² + Mwst kosten.

    Vielleicht kann ich einige einfache Arbeiten, wie das Abschleifen und Grundieren übernehmen.

    Viele Grüße
    Thomas
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  2. Kellerausau - Verputzen oder Gipskarton

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  3. #2
    Themenstarter

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    Ups...der Titel sollte Kellerausbau heißen!
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  4. #3
    Gast943916
    Gast
    Zimmermann und GK Platten, passt in den seltensten Fällen.... dazu noch eine 2 cm Lattung
    warum machst du nicht was dir angeraten wurde?
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  5. #4
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    Werde ich jetzt machen! Aber er hat mich wirklich verunsichert!

    Spricht gegen das Vorhaben an der Decke etwas? Muss die Lattung mehr Luft bieten? Möchte so wenig wie möglich Verlust der Raumhöhe haben. Verputzen der Decke liegt laut Maurer bei 65,- € / m². Das ist mir eindeutig zu viel bei 30m²!
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  6. #5
    Gast943916
    Gast
    ich würde keinen Mauerer fragen, sondern einen Stuckateur, der hat Ahnung vom verputzen,
    selbst der Preis für die Wand scheint mir schon zu hoch...

    die Lattung muss mind. 24 mm besser 30 mm dich sein
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  7. #6
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    Hallo Gipser,

    vielen Dank für Deine Antworten! Der 1cm ist ja noch völlig im rahmen! Die Preise kamen mir auch sehr hoch vor. Ich werde dann mal nach Stuckateuren suchen!
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  8. #7
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    Muss man denn für die Steckdosen in die nicht verputze Wand noch Schlitze machen, oder reicht der Putz zum abdecken?
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  9. #8

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    Für die Gerätedosen braucht man entweder Aussparungen oder man verwendet AP-Versionen.
    Bei den Leitungen hängt es von diversen Punkten ab.
    Ich würde prüfen, ob (flache) Stegleitung möglich ist (dazu darf es z.B. kein Feuchtraum sein - muß also dauerhaft beheizt werden).
    Bei (runder) Mantelleitung muß ggf. eine höhere Putzdicke gewählt werden oder eben doch Schlitze erstellt werden (soweite diese statisch zulässig sind).
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  10. #9

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    Am besten in einem Kronbohrer die Dosen in das Mauerwerk bohren und auch zur Sicherheit Feuchtraumschalter wählen.
    Nicht zu knapp bohren, es müssen ja die Unterputzdosen rein (es sei denn du machst sie auf den Putz). Dann mit Mauernutfräse die entsprechenden Schlitze fräsen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Moin,

    vielen Dank für die Antworten! Ich habe nun mit dem Verputzer gesprochen, der sich den Raum mal angeguckt hat. Er wird den Putz höher machen und die Kabel mit Gewebeband abdecken. Klingt (für meine Laienkenntise) vernüpftig.

    Ich habe nun durchgerechnet, dass insgesamt 12 Löcher im Raum verteilt mit der Bohrkrone für Steckdosen und Schalter gemacht werden müssen. Muss ich da einen Statiker beauftragen, oder sind diese punktuellen Veränderungen vernachlässigbar?
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  12. #11

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    Wenn sie nicht gerade als waagerechte Kombinationen in schlanken Pfeilern angeordnet werden sollen, sind Dosenlöcher unkritisch.
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  13. #12
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    Hallo Julius,

    super, danke für die Antwort! Nein, ist alles in vollflächigen Kalksandsteinwänden.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Moin,

    nun ist die Elektrik verlegt und die Wände seit Montag verputzt!

    Allerdings ist der Keller nun sehr feucht durch das Verputzen. Macht es Sinn sich einen Bautrockner zu leihen und einen Tag laufen zu lassen? Oder ist das Perlen vor die Säue?

    So weit es geht, habe ich die Tür zum Garten offen, da wir aber berufstätig sind, geht das auch nicht abends. Ansonsten habe ich die Kellerlucke offen, so dass etwas Luft rein kommt.

    Viele Grüße
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  16. #14
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    Moin,

    leider habe ich laut Hygrometer immernoch etwa 85-90% Lüftfeuchtigkeit im Keller der verputzt wurde. Ich wollte mir man nach knapp 3 Wochen einen Bautrockner für ein Wochenende leihen, da bei den jetzigen Temperaturen ein Lüften im kühlen Keller kaum möglich ist. Teilweise wird ja von einem Bautrockner abgeraten, da dem Putz nicht zu schnell Feuchtigkeit entzogen werden soll. Nun sind aber einige Tage rum...spricht etwas dagegen?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Viele Grüße
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