Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    MacLitze
    Gast

    Kommentare zum Grundriss erwünscht

    Moin Leute.

    Ich lese hier schon eine Zeitlang mit und möchte nun mal meinen Grundriss von euch unter die Lupe nehmen lassen.

    Ich freu mich schon auf positive und negative Kritik, um das ganze eventuell zu optimieren.

    Danke für eure Mühe.

    Gruß
    Kay

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  2. Kommentare zum Grundriss erwünscht

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  3. #2

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    grundrisse in u-form sind nicht mein fall - warum nicht einmal so einen entwurf diskutieren.

    der aussenkamin am tiefpunkt einer dachkehle ist eine komplizierte lösung für den dachdecker, klempner etc. die platzierung sollte noch einmal überdacht werden. im bad würde ich wc und waschbecken tauschen, es ist besser in der badewanne zu liegen und dabei nicht auf den thron zu schauen. das gäste-wc kann ein wenig größer werden und dann die tür nach innen zu öffnen, gleich neben dem eingang ist die nach aussen öffnende tür eine schlechte lösung. die größe der ankleide erscheint viel zu klein, maximal eine einseitige schrankzeile ist möglich. da kann man dann darauf verzichten. wenn ankleide, dann größer und mit fenster.

    pultdach sehe ich skeptisch, da wird eine seite relativ hoch werden und wird bestimmt nicht gut aussehen.

    ansichten fehlen für eine gesamt beurteilung.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Zitat Zitat von rolf a i b
    der aussenkamin am tiefpunkt einer dachkehle ist eine komplizierte lösung für den dachdecker, klempner etc. die platzierung sollte noch einmal überdacht werden
    Die geplante Kaminstellung ist bei DN 22 Grad nicht nur kompliziert, sondern wird auch unmöglich aussehen, denn nach der Novelle zur Bundesimmissionsschutzverordnung (gültig für Neubauten ab 03/2010) gilt:

    Kaminmündung muss den First um 40cm überragen oder einen seitlichen, waagerecht zur Dachfläche gemessenen Abstand von 2,30m einhalten.
    (Bei DN 20 Grad reicht statt 2,30m ein Abstand von 1,00m, erkauft mit teurerem Dach, weil die Regeldachneigung der meisten Dachziegel bei 22 Grad liegt)

    Zusätzlich ist zu beachten, dass die Kaminmündung die Oberkante von Fenstern von Aufenthaltsräumen im Umkreis von 15m um mind. 1m überragen muss.
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  5. #4

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    mein Senf:
    - energetisch nicht sinnvoll so viel Aussenwand zu erzeugen in Mitteleuropa
    - den 'Innenhof' sollte man eher zu einem Wintergarten umgestalten den man dann ganzjaehrig nutzen kann

    IMHO geafellt mir die Anordnung des Bades/WC und HAR nicht so recht. Aber ohne Umgebungsinformationen und Himmelsrichtung (oder ist das dieses Dreieck im Innenhof) ist das schwer zu sagen.. wuerde wohl den Innenhof versuchen zu verkleinern/vermeiden und nochmal Raeume rumschieben.. aber wie gesagt, IMHO.
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  6. #5

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    grundrisse in U-form sind auch nicht mein fall.

    ein klassisches raumprogramm, für eine klassische L-form....
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast
    Für mich stellt sich sowohl bei L als auch bei U-Form die Frage nach dem Budget.
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  8. #7
    ManfredH
    Gast
    Die Ansage "Dach als Walmdach, Pultdach, Satteldach, alle Varianten sind möglich" ist nach meiner Auffassung nicht die ideale Herangehensweise an einen Entwurf. Das sieht für mich danach aus, als würde erstmal ein Grundriss gebastelt und dann versucht, darüber irgendein Dach zu stülpen - das ist mir zu beliebig. Sinnvollerweise wäre es m.E., erst mal eine konkrete Entscheidung zur Dachform / Baukörperkonzept zu treffen, die ja u.a. auch durch die Umgebung / Nachbarbebauung beeinflusst wird, und auf dieser Grundlage dann den Grundriss und die Ansichten zu entwickeln.

    Gleiches gilt auch für die U-Form des Grundrisses. Nicht dass ich eine U-Form grundsätzlich für schlecht halte (vom schon angesprochenen ungünstigen A/V-Verhältnis mal abgesehen), allerdings sollte sich diese aus entsprechenden Randbedingungen (Beispiel Grenzbebauung / Gartenhofhaus) ergeben; hier aber scheint sie mir eher willkürlich gewählt. Wenn es keinen triftigen Grund für die U-Form gibt, würde ich wegen der damit verbundenen Nachteile (energetisch, Wirtschaftlichkeit, Platzverbrauch) einer kompakteren Bauform den Vorzug geben.

    Um das ganze besser beurteilen zu können, wäre es schön, wenn man einen Lageplan mit geplantem Gebäude und Nachbarbebauung sehen könnte.
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  9. #8

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    Auch auf die Gefahr das ich falsch liege: Der TE würde auch einen quadratischen Grundriss nehmen, hätte dann das Problem mit der Beleuchtung des mittleren Bereiches: Hier gelöst Haus am Horn
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  11. #9
    ManfredH
    Gast
    Mal davon abgesehen, dass ein quadratischer oder rechteckiger Grundriss dann wahrscheinlich ohnehin anders aussähe: Der einzige "Raum", der nicht mehr natürlich beleuchtet wäre, wenn die Vorderfront (ohne sonstige Änderungen) geschlossen wäre, wäre der Flur. Sowohl Wohn- als auch Schlafzimmer haben noch 2 Aussenwände, an denen Fenster möglich sind, für die Beleuchtung dieser beiden Räume ist der Baukörpereinschnitt also nicht erforderlich.
    Und die U-Form alleine zur Beleuchtung des Flurs? ... das wäre für mich kein so grundlegendes Kriterium, dass sich danach die gesamte Baukörperform (mit all ihren Nachteilen) richten müsste, bzw. liessen sich sicher auch mit einer kompakteren Bauform Lösungen mit einem natürlich belichtetem Flur finden.

    Btw.: sooo schön finde ich diesen langgezogenen Flur vor dem Wohnzimmer ohnehin nicht
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  12. #10

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    Hallo!

    Wir planen auch einen Bungalow, aktuell auch ein U, allerdings mit einem stark verkürztem Schenkel (erkerartig). Leider gibt es keine Info über Euer Grundstück und die Rahmenbedingungen, die zu Euerer Lösung geführt haben. Wird leider von fast allen Fragestellern vergessen.

    Den Ausblick aus Euerem Wohnzimmer finde ich nicht wirklich gelungen. Wenn Ihr ohne Einschränkung den schönsten Aufenthaltsort auf dem Grundstück wählt, ist der dann da, wo jetzt das Wohnzimmer ist?

    Von einem Teil des Gebäudes einen anderen Teil zu sehen, finde ich sehr spannend, allerdings ist der Innenhof sehr schmal und tief, grenzt sich damit eher vom Garten ab als den Garten mit hineinzuholen, und wird je nach Nutzungszeit und Dachform etwas schattig, ist das so gewollt?

    Wenn das Gäste-Thema so wichtig ist, warum nicht das Gäste WC diesen Räumen zuordnen, und mit Dusche aufwerten, dann auch Hauptbad zum eigenen Schlafbereich und vom Gästebereich abgrenzen. Aktuell wird Wäsche vom Bad kommend durch den Eingangsbereich
    zum HWR getragen, finde ich nicht optimal.

    Grüße
    HB
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