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Laubengang Korrosion Sockelblech

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  1. #1
    KarlBau
    Gast

    Laubengang Korrosion Sockelblech

    Hallo und guten Tag,

    habe eine Penthousewohnung Bj.2001 gekauft.
    Der Laubengang führt zur Eingangstüre und ich mit Platten auf losem Material verlegt.
    Nach ein paar Jahren platzte die Farbe am Sockelanschluss ab.
    Daher wurde eine Verblechung mit Titanzink angebracht. Vor 3 Jahren zeigten sich Korrosionsschäden an dem Blech, jetzt blüht es auch an Stellen, wo keine Schraubenlöcher sind.
    Ein Gutachten vor 3 Jahren sagte: „bei Verblechungen über Ausblühungen kann es an den Löchern zu Salzauslösungen durch Bohrungen kommen“ und beim Abnehmen des Blech zeigte sich, dass der Putzsocken vorschriftsmäßig getrennt war. Also alles OK.
    M. E. kann es nur zu solchen Effekten kommen, wenn Feuchtigkeit im Spiel ist.
    Mein Verdacht ist eine unzureichende Feuchtigkeitsdichtung von der Betondecke hin zum Mauerwerk.
    Das geplante „Abbürsten“ ist nur Makulatur.
    Was sagen die Experten?
    Gruß
    Karlbau
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  2. Laubengang Korrosion Sockelblech

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  3. #2

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  4. #3

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    Hallo KarlBau,

    Zink hat im Sockelbereich von Balkonen, Terrassen, Loggien... nichts verloren.
    Wer sich auskennt, weiß daß es hier zu Ausblühungen am Blech kommt.

    Da es bei Dir, seit Jahren montiert ist, entweder damit leben oder z.B. Edelstahl montieren.

    mfg
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  5. #4

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    Sorry, fange nochmal fast von vorne an, jetzt ist meine Frau dran, da mein Account wohl von einem anderen Rechner in Italien zuhause nicht mehr funktioniert und mir die Zeit drängt!

    .....Das Gutachten vor 3 Jahren sagte: „bei Verblechungen über Ausblühungen kann es an den Löchern zu Salzauslösungen durch Bohrungen kommen“ und beim damaligen Abnehmen des Blech ergab sich, dass „der Putzsockel vorschriftsmäßig getrennt“ sei. Also alles OK.
    Darauf hin ist jetzt auch nur „Abbürsten“ vorgesehen.
    Da es m. E. nur zu solchen Effekten kommen kann, wenn Feuchtigkeit im Spiel ist, habe ich mal ein Blech gelöst und dahinter geschaut!!!
    Meiner Meinung nach ist der Anschluss hin zum Mauerwerk nicht fachgerecht ausgeführt, da die verputzte Sockeldämmung bis unter die lose verlegten Platten reicht.
    Dadurch zieht die Feuchtigkeit nach oben und lies den Putz, der jetzt gar nicht mehr atmen konnte, abplatzen.
    Dort wo die losen Putzbrocken hinter dem Blech klemmen, sind bereits Löcher im Blech.
    Wer garantiert eigentlich, ob die Feuchtigkeitssperre unter den Plattern OK ist?

    Gruß
    KarlBau alias KarinBau
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  6. #5

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    Zitat Zitat von KarinBau Beitrag anzeigen
    ............
    Wer garantiert eigentlich, ob die Feuchtigkeitssperre unter den Plattern OK ist? .........
    Guten Tag,
    zunächst niemand, höchstens eine Öffnung.

    Wie sieht das Detail denn (geplant?) überhaupt aus? Welche Funktion hat die Rinne vor der Tür, deren Abdeckrost ca. 8 mm über dem Belag steht? Welches Gefälle haben die Platten und in welche Richtung?


    Sorry, bin neugierig
    svjm
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  7. #6

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    Hallo,
    die Sache hat mir keine Ruhe gelassen, habe gestern tiefer rein geschaut!
    Typischer Ausführungsfehler, den man auch nach der Gewährleistungsfrist noch reklamieren können müsste!
    Die (vormals verputzten!) Dämmplatten stehen im Wasser, die Dichtfolie darunter scheint noch OK.
    Das Wasser zieht also im Putz und im Klebematerial der Dämmplatten nach oben!
    Vorne wurde der Putz zerstört, über den Kleber der Alutürstock angefressen, man sieht deutlich schon drei Löcher.
    Dass der Gutachter seit Jahren das Problem schöngeredet hat, ist völlig unverständlich, die angeratene Verblechung höchst kontraproduktiv.
    Das Problem besteht in jedem Stockwerk, nur oben zeigen sich die aAuswirkungen am deutlichsten.
    Jetzt werde ich die Reaktion der Verantwortlichen abwarten, mir das Sanierungskonzept genau erklären lassen und dann die Arbeiten genauestens überwachen.
    Was würdet Ihr vorschlagen?
    Melde mich wieder.
    Gruß
    KarinBau

    n.Blechabnahme.jpgFeuchtKleber-Türrahmen.jpg
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  8. #7

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    Schöner Murks,

    Die Abdichtung gehört vor der Dämmung und dem Putz hochgeführt, mit einem Überhangblech verwahrt und eingeputzt.
    Bitte keine Zink, das hat mit dem Gerede von Durchdringungen für Schraubenlöcher gar nichts zu tun!

    mfg
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  9. #8

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    Zitat Zitat von KarinBau Beitrag anzeigen
    ..........Dass der Gutachter seit Jahren das Problem schöngeredet hat, ist völlig unverständlich, die angeratene Verblechung höchst kontraproduktiv.

    Ist zunächst eine Behauptung.

    Das Problem besteht in jedem Stockwerk, nur oben zeigen sich die aAuswirkungen am deutlichsten.
    Jetzt werde ich die Reaktion der Verantwortlichen abwarten, mir das Sanierungskonzept genau erklären lassen und dann die Arbeiten genauestens überwachen.
    Was würdet Ihr vorschlagen?.......
    Hmm, ich würde zunächst davon abraten, Gemeinschaftseigentum zu beschädigen. Und der nächste Weg wäre ggf., über die WEG den Verwalter dazu zu bewegen, ein Beweissicherungsverfahren einzuleiten.

    Mein Vorschlag
    svjm
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  10. #9

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    Hallo mal wieder,

    die erste Reaktion der damals ausführenden Firma war, dass es hier um vorschriftsmäßigen Sockelputz gehandelt hätte, der in der Feuchtigkeit stehen kann.
    Zum anderen sei ja eine Sockeltrennung vorhanden.(in der Mitte des Sockels!) Nur im Bereich der Türlaibung hätte man Fehler gemacht.
    Man hätte die Trennung kontrolliert und dann wieder mit Schaum verschlossen.
    Für mich reine Ironie!
    Was sagt Ihr?
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  11. #10

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    Hallo KarinBau,

    svjm hat Dir ja bereits in Post 9 über eine mögliche Vorgehensweise bereits Tipps gegeben.
    Daß die ausführende Firma sich windet, hast Du da etwas anderes erwartet.

    Wenn diese alles "richtig" gemacht hat, wie hätte es denn zu den Schäden kommen sollen.
    Ich denke, daß ein Gutachter vor Ort, problemlos erkennen und darlegen wird, wie es zu den Schäden gekommen ist.

    mfg
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  13. #11

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    Hallo KarinBau,

    svjm hat Dir ja bereits in Post 9 über eine mögliche Vorgehensweise bereits Tipps gegeben.
    Daß die ausführende Firma sich windet, hast Du da etwas anderes erwartet.

    Wenn diese alles "richtig" gemacht hat, wie hätte es denn zu den Schäden kommen sollen.
    Ich denke, daß ein Gutachter vor Ort, problemlos erkennen und darlegen wird, wie es zu den Schäden gekommen ist.

    mfg
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  14. #12

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    Hallo zusammen,
    kleiner Zwischenstand:
    meine Argumente, auch mit Euerer Hilfe, waren wohl überzeugend genug, so dass ich die Firma bereit erklärt hat, auf Kulanz nachzubessern.
    Mit Flüssigkunststoff wird z.Z. eine zusätzliche Abdichtung auf der Dämmung angebracht und mit der bisherigen Folie unter den Platten verbunden.
    Sieht bisher ganz gut aus, aber wie immer kommt es auf die Qualität der Ausführung an.
    Besten Gruß.
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