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Statik / tragende Wand ?!

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  1. #1

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    Statik / tragende Wand ?!

    Hallo Fachleute,

    ich versuche es kurz zu machen

    Ich hinterlege mal einen Grundriss, für euch zum begutachen, auf meinen Server. Es ist der Grundriss zweier Geschosse in einem Altbau. Erdgeschoss und Obergeschoss haben den gleichen Grundriss. Der Keller ist, bis auf die tragenden Wände, ganz anders aufgeteilt.

    1. Die im Grundriss rot eingefärbte Wand möchte ich gerne ca. 60cm nach rechts versetzen (das ganze natürlich auf alle Etagen - inklusive Keller). Wird das gehen ?

    2. Die im Grundriss grün eingezeichneten Wände möchte ich zunächst ganz entfernen und eine neue Raumaufteilung machen. Schliesslich ergibt dann jedes Geschoss nur noch eine Wohnung.

    Ein Statiker wird noch zu rate gezogen wenn dieses Gebäude "meins" werden sollte. Ich möchte nur schonmal ein wenig vorplanen damit ich, wenns so weit ist, ein wenig vorbereitet bin. Ich merke nämlich jetzt schon das eine "Sinnvolle" Raumaufteilung nicht einfach zu machen ist. Wenn sich dann noch rausstellt das die viele Planungsarbeit vergebens war, weil die Wünsche absolut nicht machbar sind, dann wäre das schon etwas ärgerlich

    Ich weiß das mir wahrscheinlich niemand 100%ig sagen kann ob etwas machbar ist oder nicht. Es geht mehr um die Wahrscheinlichkeit - aus obengenannten Gründen.

    Wenn ihr noch Info's braucht werde ich versuchen sie nachzureichen. Es kann im Zuge der Planung auch noch vorkommen das ich noch ein paar Fragen nachreichen werde

    Gruß
    Manfred
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  2. Statik / tragende Wand ?!

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  3. #2
    T9-Liebhaber
    Gast
    Grundsätzlich!
    Gehn tut alles! Alles nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit.

    Im Voraus, diese Aussage ist nur meine persönliche Einschätzung.

    Die 11,5er Wände sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht tragend und können nach Absprache mit einem Statiker entfernt werden.

    Die rote Wand ist mit hoher Wahrscheinlichkeit tragend und sollte statisch genau gerechnet werden. Lastaufnahme eventl. über Stahlträger, der kraftschlüssig mit der Decke verbunden wird.

    Der finanzielle Ingenieuraufwand wird sich in Grenzen halten. Deshalb würde ich den Weg zum Statiker auf keinen Fall scheuen (so wie es bei vielen ist).
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  4. #3

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    Die 11,5er...

    Wände könnten z.B aussteifende Wirkung für die Aussenwände haben. Ausserdem müsste die Tragfähigkeit der Decken für neue Wände geklärt werden. Oder sollen die wieder durchgehen??
    Ausserdem: rechnet sich das?????. Abbruch, neue Wände, kompl. Installation neu, Deckenuntersichten neu, Fussbodenbeläge neu, bei Holzbalkendecken Gefache füllen usw.??? Da müsste der Preis aber schon seeeeehr günstig sein.
    MfG
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  5. #4
    T9-Liebhaber
    Gast
    Ist doch ein Altbau- wer lässt den da die wahrscheinlich uralte bestehende Installation noch drinnen?
    Der Bauherr wird wohl bis auf die Aussenwände und die tragenden Wände alles rausreissen und dann neu einteilen (hat er eh geschrieben).
    Das mit der aussteifenden Wirkung (wenns so währe) is eh wurscht, weil ja neue Wände wieder reinkommen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von T9-Liebhaber
    Das mit der aussteifenden Wirkung (wenns so währe) is eh wurscht, weil ja neue Wände wieder reinkommen.
    mein lieber t9 liebhaber,
    bevor sie all zu schnell solch eine aussage antreten, sollten sie sich mit der konstruktionsweise von altbauten und eventuellen holzrahmenwänden etwas genauer befassen.
    es gibt hier weder eine aussage über die deckenkonstruktion, spannrichtungen, wandkonstruktion usw.
    (in altbauten um die jahrhunderwende üblich: trennwände aus 10/12er holzrahmen ausgemauert) diese tragen üblicherweise holzbalkendecken oder schalungen zwischen den balken bei paralleler spannrichtung. kopfrahmen können als zugstäbe / andere als druckstäbe ausgebildet worden sein.
    vorsicht zu solchen aussagen. besser erstmal putz abschlgen und nen statiker draufgucken lassen, bevor man sich verrennt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hi all,

    nun mal nicht gleich streiten

    um etwas Klarheit reinzubringen (hoffe ich) mache ich noch ein paar Angaben. Ich wollte den ersten Beitrag nicht zu lang werden lassen.

    Das Gebäude ist zwar ein Altbau aber nicht aus der Jahrhundertwende. Es wurde 1930 gebaut und im Krieg komplett zerstört. 1952 wurde es komplett neu aufgebaut.

    Etwas zur Ausführung:

    1. Umfassungswände
      38cm stark aus normalen Ziegelsteinen im Kellergeschoss
      25cm stark aus Hohlbocksteinen im Erd- und Obergeschoss
    2. Innenwände
      Keller-, Erd- und Obergeschoss aus Ziegelsteinen bzw. Schlackesteinen nach Zeichnung
    3. Decken
      Keller-, Erd- und Obergeschossdecke aus Stahlbeton
    4. Fußboden
      Kellerfußboden Beton mit 2cm Zementestrich, Erd-, Ober- und Dachgeschosse aus Kunstharzspachtelfussboden aus porösem Beton, in den Aborten bzw. Baderäumen Terrazzobelag.


    Die Installationen neu zu machen erscheint mir Sinnvoll da sie zumindest im Kellerbereich, wo sie offen liegt, nicht mehr so gut aussieht. So tropft es an einer Stelle z.B. aus einer durchgerosteten Wasserleitung.

    Im Originalgrundriss den ich bekommen habe sind auch ein paar Sachen zur Statik eingezeichnet. Ich habe dazu ein Foto in diesem Thread eingestellt. Das Foto ist zwar nicht so dolle aber ihr könnt ja mal einen Blick drauf werfen.

    Danke für die bisherigen Beiträge
    Manfred

    p.s.: was könnte denn ein Statiker für diese Aufgabe kosten ?
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  8. #7
    T9-Liebhaber
    Gast
    @Sepp
    Ja, an Holzrahmenbauweise hab ich nicht gedacht- war ein Fehler von mir.
    Bin ,wie ja jetzt beschrieben, von einem normalen gemauerten Altbau mit Stahlbetondecke ausgegangen.
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  10. #8
    T9-Liebhaber
    Gast
    @Mandred
    jetzt brauchen Sie noch die Statik zu dem Positionsplan...
    die wirds wohl nicht mehr geben??
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  11. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von T9-Liebhaber
    @Mandred
    jetzt brauchen Sie noch die Statik zu dem Positionsplan...
    die wirds wohl nicht mehr geben??
    Da könnte ich natürlich mal nachfragen. Ich wollte es aber so genau auch nicht haben. Ich wollte eigentlich nur, für Vorplanungen, wissen ob es eher problematisch oder "normalerweise" kein großes Problem ist.
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