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  1. #1

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    Estrichzusatz und Verlegereife

    Hallo,

    eine Frage zur Verlegereife. Bei uns wurde ein Zementestrich mit Beschleuniger einer Berliner Bauchemiefirma verlegt. Der Zusatz wurde nach Herstellerangaben verarbeitet. Jetzt hat der Parkettleger eine Restfeuchte (CM-Wert) von 2,5% gemessen. Zum Verlegen ist wohl normalerweise höchsten 1,8% gestattet. Der Bauchemiehersteller gibt allerdings in seinen Vorgaben einen Korrekturwert von 1% an der von dem gemessenen Wert abzuziehen ist. Somit hätten wir mit 1,5% einen verlegreifen Estrich. Allerdings hat der Parkettleger "Bauchschmerzen" dabei.
    Gibt es eurerseits Erfahrungen mit Parketverlegung auf Estrichen mit Beschleunigerzusätze?
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  2. Estrichzusatz und Verlegereife

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    ja und Lukas hat immer noch Bauchschmerzen

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
    Lebski
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    Die 1 % Korrektur werden momentan nicht als aRdT angesehen!

    Wenn es eilt: Darr-Probe beauftragen.
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  5. #4

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    Was ist eine Darr-Probe?
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  6. #5

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  7. #6
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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    ja und Lukas hat immer noch Bauchschmerzen
    Und das heisst?
    Er hats verlegt und jetzt zwickt es jedesmal wenn er an eurem Haus vorbeifährt?
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  8. #7

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    wann wurde denn der estrich verlegt?
    nach wie vielen tagen soll denn die restfeuchte 1,8 % betragen?
    wie dick ist der estrich?
    waren nach der verlegung die bedingungen im bau für eine trocknung des estrichs geeignet?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Idee

    Zitat Zitat von
    Lebski;706208
    Die 1 % Korrektur werden momentan nicht als aRdT angesehen!

    Wenn es eilt: Darr-Probe beauftragen.
    Was ist Stand der Technik bzw. in welcher Norm steht das?
    Die Darr-Probe misst ja auch nur die absolute Wassermenge, vielleicht genauer aber das ist ja nicht das Problem. Die Frage ist ja funktioniert die vorhandene Bindung des Wassers an die Beschleunigersubstanz?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von mreded Beitrag anzeigen
    .... Die Frage ist ja funktioniert die vorhandene Bindung des Wassers an die Beschleunigersubstanz?
    Guten Tag,

    die Frage ist, ob der Parkettleger nach Prüfung des Verlegeuntergrundes darauf sein Gewerk erstellen kann oder nicht. Das ist seine Pflicht, dies zu prüfen. Und damit hat eine "Beschleunigersubstanz" überhaupt nicht zu tun. Denn diese (oder der Hersteller) wird keinerlei Gewährleistung für Bodenbelagarbeiten übernehmen.

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    svjm
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  11. #10
    Lebski
    Gast
    Die aRdT stehen nirgends fest. Sie sind die Mehrheit der Meinung und Erkentnisse der Sachverständigen. Dies kann sich in Normen wiederspiegeln, muss aber nicht.

    Normen können aRdT sein, können aber auch wiederlegt und geändert werden. Und in Normen steht auch nicht, was nicht geht. Sondern was als aRdT vermutet wird.

    Da in keine Norm steht, dass ein Korreturwert von 1 % bei einer CM-Messung mit Beschleuniger anzusetzten ist, und auch die Mehrheit der Sachverständigen nicht der Meinung ist, ist das eben auch nicht aRdT.

    Die Darr-Probe ist im übrigen genauer als eine CM-Messung.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    ... Da in keine Norm steht, dass ein Korreturwert von 1 % bei einer CM-Messung mit Beschleuniger anzusetzten ist, und auch die Mehrheit der Sachverständigen nicht der Meinung ist, ist das eben auch nicht aRdT.

    Die Darr-Probe ist im übrigen genauer als eine CM-Messung.
    Das ist ja genau das Problem das ich und der Parkettleger haben. Allerdings sichert der Hersteller des Beschleunigers eben genau diese Eigenschaft zu (1% Abzug). Auch auf Nachfrage und schriftlich.
    Was mich jetzt eben interessiert sind Erfahrungswerte. So ungefähr wie:
    "... hab ich schon mal gemacht und ist in die Hose gegangen."
    oder
    "... hab ich schon mal gemacht und hat Probleme gegeben"

    Ich tue mich eben schwer mit Beschleuniger und Beschichtung. Ist ja irgendwie wie Gürtel und Hosenträger.

    Was die absolute Genauigkeit der Restfeuchtemessung angeht. CM u. Darr sind beides standardisierte Verfahren, wenn korrekt ausgeführt. Das Problem ist eben die Interpretation der Ergebnisse.
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    aRdT funktionieren.

    Alles andere ist Glücksspiel. Die Entscheidung liegt bei dir selbst!

    So ist es nunmal.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Es scheint niemand wirklich echte Erfahrungen mit Estrichzusatzmitteln zu haben. Wohin verkaufen die Firmen ihre Mittel? Ist mir ein Rätsel?
    Oder ist das so ein großes Geheimnis bzw. nicht preiszugebendes "Bauexpertenwissen"?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    was erwartest du denn?

    auch mit estrichzusätzen muss der estrich trocknen. das wasser im estrich löst sich irgendwann in luft auf. manchmal dauert das auch ein paar tage länger. dass kann daran liegen, dass im bau eine hohe luftfeuchtigkeit ist. estrichzusätze binden nicht das wasser, so dass es quasi von jetzt auf sofort weg ist. der zement bindet das wasser, überschüssiges wasser wird nach und nach an die umgebungsluft abgegeben. der parkettleger muss nunmal auf nummer sicher gehen.

    du hast vernünftige ratschläge erhalten. dass du die antworten nicht erwartet hast oder nicht lesen wolltest, ist dein problem. ändert aber nichts an dem physikalischen vorgang der estrichtrocknung.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ... estrichzusätze binden nicht das wasser, so dass es quasi von jetzt auf sofort weg ist. der zement bindet das wasser, überschüssiges wasser wird nach und nach an die umgebungsluft abgegeben ...
    So wie ich es verstanden habe ist das aber genau das Prinzip der Zusätze. Das überschüssige Wasser das bei der Reaktion mit dem Zement nicht verbraucht wurde wird durch den Zusatz gebunden. Somit steht es nicht als freies Wasser zur Verfügung und kann nicht mit dem Kleber reagieren. Der Laie und scheinbar auch einige Experten glauben der Estrich sei schneller trocken. Gemeint ist aber schneller belegreif, weil die Menge an Wasser im Estrich ist immer noch die gleiche wie ohne Zusätze.

    Soweit die Theorie.

    Und jetzt zu meiner Erwartung. Da diese Zusätze ja regelmäßig verbaut werden hätte ich gedacht das es reale Erfahrungen gibt wie man mit so einem Estrich umzugehen hat. Ist ja nicht sinnvoll das teure Zeug da rein zu kippen und dann genauso weiterzumachen wie ohne.



    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ... du hast vernünftige Ratschläge erhalten ...
    Eher nein. Komische Gegenfragen deren Antworten nicht zur Lösung des Problems führen. Und aus dem Zusammenhang gerissene nicht näher genannte Normen.
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