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Was kommt am besten über der Dämmung?

Diskutiere Was kommt am besten über der Dämmung? im Forum Außenwände / Fassaden auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Was kommt am besten über der Dämmung?

    Hallo,
    ich habe die Beträge gelesen, tue mich aber dennoch schwer das richtige für mein Haus daraus abzuleiten. Ich habe folgendes Angebot zur Fassadendämmung meines RHM erhalten und bin nicht sicher, ob es optimal ist. Anbei die Arbeitsschritte und Materialien. Bitte zeigt mir auf, was die optimale Wandgestaltung für mich wäre:

    1. Tiefengrundierung der Fassadenoberfläche
    2. Anbringen der Fensterbleche
    3. Dämmplatten verkleben und Dübel verankern 10 cm Stark (Wlg 032)
    4. Rissüberbrückungsgewebe einbetten & Winkelschienen anbringen
    5. Kratzputz aufbringen 3 mm Korn
    6. Anstrich der Fassade mit Silikonharzfassadenfarbe hell getönt

    Was mir wichtig ist (Rahmenbedingungen): Baujahr 1960. Ich muss sehr gut Lüften um die Feuchtigkeitsbildung im Griff zu behalten. Neue Fenster seit 2007. Die Fasadenfarbe soll dunkelgrau bis anthrazit werden. Das Dach ist überstehend und bietet somit einen kleinen Feuchtigkeitsschutz. Da die Fasade dann aber um weitere 10 cm hervortritt, würde ich einen Feuchtigkeitsschutz bevorzugen. Ich finde es auch nicht sehr schön, wenn man anderen Häusern den Regen ansieht. Ich mag die Oberfläche leicht grob. Nicht zu grob wegen Schmutz- und Insektenansammlung aber auch nicht so fein, dass man jede Unebenheit sieht.

    Würde mich freuen, einen Fachvorschlag zu lesen.
    Vielen Dank! MfG
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  2. Was kommt am besten über der Dämmung?

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  3. #2

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    Das Haus wurde in Jahr 1960 geabaut?
    Wenn ja, Ich denke das Sie renoviernug nun mit Mineralwolle platen und mineralischen Putz durfen machen.
    Bin nich sicher, aber Ich denke das es hier um Wasserdampfdiffusionfahigkeit geht, nach den renovierung mussen die Wanden "wasserdampf öffnen" werden.

    p.s. Kratzputz (3 mm Korn) - es gehet es hier um Mineralisch Putz? (nur Sie konnen dieses Struktur haben oder?)
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Piriliri Beitrag anzeigen
    6. Anstrich der Fassade mit Silikonharzfassadenfarbe hell getönt
    Zitat Zitat von Piriliri Beitrag anzeigen
    Die Fasadenfarbe soll dunkelgrau bis anthrazit werden.
    Wie soll dass zusammengehen? Da stimmt etwas grundsätzlich nicht zwischen Angebot und Wunsch.

    Achso: die 10cm WLG032 erscheinen mir etwas "dünn". Kann aber auch täuschen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Picoman Beitrag anzeigen
    Das Haus wurde in Jahr 1960 geabaut?
    Wenn ja, Ich denke das Sie renoviernug nun mit Mineralwolle platen und mineralischen Putz durfen machen.
    Bin nich sicher, aber Ich denke das es hier um Wasserdampfdiffusionfahigkeit geht, nach den renovierung mussen die Wanden "wasserdampf öffnen" werden.
    Auch EPS und dessen Abkömmlinge (Neopor usw.) lassen Wasserdampf diffundieren.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Für die Struktur des Putzes sollte der Anbieter eigentlich Mustertafeln haben oder
    Referenzobjekte benennen können.
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  7. #6
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    @Taipan
    zu 1) Ich will mal hoffen, dass es sich hier nur um ein copy/paste Fehler vom Anbieter handelt.
    zu 2) Der Anbieter wollte sich eigentlich nochmal nach der gesetzlichen Norm erkundigen und mir diese dann anbieten. Die Nachbarhäuser haben auch nur 10cm aber das ist für mich keine Orientierung. Ich möchte gerne das richtige machen und das nur einmal ;-)
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  8. #7
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    @Picoman
    Ja, ich denke auch das Kratzputz mineralisch ist.
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  9. #8
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    @Picoman
    Ich tue mich etwas hart mit Deinen Fachbegriffen. Verstehe ich Dich richtig, dass man eher mit mineralischen Material arbeiten sollte um eine Feuchtigkeitsaustausch zu erhalten? Ich weiß nicht ob Euch Fotos weiterhelfen würden?
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  10. #9
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    @ReihenhausMax
    Naja, der zeigte mir zwei Häuser in der Nachbarschaft und meint, dass sei wohl ausreichend. Ich hole mir auf jeden Fall noch ein zweites Angebot ein. Es scheint überteuert aber das ist hier nicht das Thema.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Piriliri Beitrag anzeigen
    zu 1) Ich will mal hoffen, dass es sich hier nur um ein copy/paste Fehler vom Anbieter handelt.
    Das sollte rechtzeitig geklärt werden!
    Dunkle Töne sind da technisch gar nicht immer möglich.
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  12. #11

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    Wir haben uns letztes Jahr 18cm WLG032 drauf machen lassen (das übliche graphitdotierte Styropor). 10 cm wäre mir doch etwas wenig gewesen. Mineralwolle nur als Brandschutz über den Fenstern. Für den Feuchtigkeitshaushalt ist das völlig irrelevant. Ggf. über eine KWL nachdenken (Gerät bei uns unterm Dach, Sternverteilung, OG über den Drempel versorgt, ansonsten Rohrkästen in Zimmerecken wo es nicht stört fürs EG), wenn das Lüften wegen dichter Fenster zu nervig wird.
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  13. #12

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    Was Ich mein das die Mineralwolle platen und mineralischen Putz klein "μ" Wert haben.
    Also kleines widerstand und darum kann die Wasserdampf schlener ausdiffundieren.

    @R.B. Ich denke das EPS hat einer "μ" Wert uber 40, Mineralwolle platen "μ" Wert =1
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  14. #13

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    1. Kann tatsächlich erforderlich sein.

    2. Darauf achten, dass die Fensterbänke bewegungsentkoppelte U-Aufanteungen haben, die zusätzlich regendicht sind (Prüfzeugnis !!!)

    3. Außenwand BJ 1960 hat, i.d.R einen U-Wert von ca. 1,4 W/m²K. Hier wären mind. 12 cm in WLG 035 oder 032 notwendig, um die Anforderung der EnEV (U<=1,4 W/m²K) zu erfüllen.

    Bitte Angabe der Dübelmenge und des Fabrikats.

    4. Hier sollte er die Produkte benennen, um es bewerten zu können. Ebenfalls darauf achten, dass im Abschluss an die Fenster bewegungsentkoppelte, regendichte (Prüfzeugnis) Anputzleisten zum Einsatz kommen.

    5. Auch hier bitte Produktangabe.

    6. Auch hier bitte Produktangabe.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Picoman Beitrag anzeigen
    Also kleines widerstand und darum kann die Wasserdampf schlener ausdiffundieren.
    Ich denke das Ich kwatsch hier gesaget habe!?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Picoman Beitrag anzeigen
    @R.B. Ich denke das EPS hat einer "μ" Wert uber 40, Mineralwolle platen "μ" Wert =1
    Das ist aber egal, da der µ-Wert immer noch deutlich kleiner ist, als der der darunter liegenden Wand. Es kann gar nicht soviel in die Dämmung "einströmen", wie verdunstet.
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