Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 43

Mal wieder eine dumme Frage?

Diskutiere Mal wieder eine dumme Frage? im Forum Sonstiges auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953

    Mal wieder eine dumme Frage?

    Hallo alle

    kann ich eine ahnunglose Laien-Frage wieder stellen?

    Wir habe hier in unsere RH-Anlage Tiefgaragen. Gartenbereich für manche Häuser steht direkt über Tiefgaragen.

    Gibt es irgendwelche DIN, Norm, oder sonst noch was für "mindest Erde-Tiefe" für einen Garten ?

    Oder anders gefragt, kann man davon ausgehen, dass 10-11cm Erde als Garten kein a.R.d.T bzw. mangelhaft ist ? Falls ja , was wäre "mindest Tiefe"?

    Sorry, aber wir haben einen sehr "kreativer" Bauträger..... :Roll

    Thanks,
    Amy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Mal wieder eine dumme Frage?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Ich sag´s mal so...

    Bei 10 cm Erdreich wären für meine (jur. Laie) Begriffe zwei Dinge nötig gewesen:
    1) Ein Hinweis auf die geringe Aufbauhöhe beim Erwerb des Objekts, da ja mit Nutzungseinschränkungen verbunden.
    2) Eine "Betriebsanleitung", wie diese Eigentümer mit ihrem "Garten" umzugehen haben, damit Schäden an der Abdichtung der TG ausgeschlossen sind. - Sonst freut sich noch einer, dass er das Schaukelgestell so toll an der Betondecke der TG befestigen kann, Hilte + Dübel + Schraube = Schaukel fest + Garage undicht .
    -
    Eine "Mindestschichtdicke fürs Erdreich gibts da nicht. Im Prinzip reicht sogar noch weniger, dan gibts eben einen Sedum-Garten. Wem´s gefältt, warum nicht.
    Nur wär das halt dem Kaufinteressenten anzugeben. Wer z.B. Kartoffeln anbauen will (nicht lachen, wir kaufen erst seit 6 Wochen Kartoffeln, die vom Opa sind alle ), hätte ein Problem. Also Nutzungseinschränkung = Wertbeeinflussung!
    -
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    Danke Ralf

    Danke für die schnelle Infos.

    Glücklicherweise ist das nicht meinen Garten. Unglücklicherweise liegt so einen Garten auf meiner Garage. Die Haus-Eigentümer haben dort nur Gras ... natürlich hauptsächlich braun... und versuchen nochmal 10-20 cm Erde drauf zu bekommen (vom BT --- glaub aber kaum, dass BT mitmacht...habe die Pläne wieder angeschaut und dort hat BT tatsächlich nur 10 cm Erde eingezeichnet.).

    Auf jeden Fall, da meine Garage drunter ist, will ich natürlich auch sicherstellen, dass die Garagendecke tatsächlich in der Lage wäre, der zusätzlicher Last zu tragen ... will natürlich vermeiden, dass die Nachbargarten irgendwann in meine Garage "rutscht".

    Wie kann man schätzen, wieviel z.B. ein m² Erde, 20 cm Tief wiegt? (Es wird bestimmt Lehmboden sein wenn vom BT.) Und dann um ca. wieviel mehr muss Gargendecke tragen können --- zusätzlich zu Erde?

    Thanks für alle Tipps
    Amy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Norddeutschland
    Beruf
    Softwareentwickler
    Benutzertitelzusatz
    Bauherr
    Beiträge
    132
    Bei deinem BT würd mich nicht wundern, wenn die Garage für maximal 10cm Erdreich ausgelegt ist

    Was ich aber komsch finde: Wem gehört denn das Grundstück in diesem Bereich? Steht die Garage auf deinem Grundstück und hat dein Nachbar seinen Garten auf dein Dach gebaut oder befindet sich deine Garage im Garten des Nachbarn?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Pforzheim
    Beruf
    Programmierer
    Beiträge
    295
    Hier kommt es drauf an, wie der Statiker die Decke gerechnet hat. Wenn er nur 10 cm Erde + begehbar + Schnee angenommen hat, sollte man dabei bleiben. Hier hilft nur ein Blick in die statischen Unterlagen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Themenstarter
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    @ kanjuka
    Hier habe wir "WEG" Reihenhäuser, was ich auch nie wieder machen würde.
    Meine Garage steht nicht direkt am Haus. Alle Garagen hier haben Garten drauf (Anlage am Hang) aber nicht alle Gärten sind auf Garagen. Alle Aussenwände, Aussenanlagen, usw. sind "Gemeinschaftseigentum".

    Genau meine Gedanken... Bei meinem BT würde mich auch nicht wundern, wenn die Garage für maximal 10cm Erdreich ausgelegt ist. Keiner hier hat irgend eine "statische Unterlage" jemals gesehen. Einige meine Nachbarn glauben aber, dass ich nicht alle Tassen habe, wenn ich solche Fragen stelle.

    @ noi76
    Danke für dein Tipp. Habe schon meine Bedenken an unserer Verwalterin weitergeleitet und hoffentlich schafft sie es, endlich einige wichtige Unterlagen zu bekommen. Wir haben wirklich kaum was.

    Grüßle
    Amy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    1. statik
    2. genehmigungsplanung
    mit der ausführung vergleichen.
    dann geht´s weiter ..
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    02.2005
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Landschaftsarchitekt
    Beiträge
    129

    Ausrufezeichen Dachbegrünung

    Wie Ralf Dühlmeyer schon sagte: es gibt keine Mindestschichtdicke für eine Dachbegrünung, die hier vorliegt. Ab 3-4 cm Schichtaufbau über der Dachabdichtung geht es als extensive Dachbegrünung los (Moos-/Sedumvegetation), über 10-20 cm (Gras-/Kräuter-Vegetation) bis hin zur intensiven Begrünung ab 30 cm (Staudenvegetation) bis zu 80 bis 120 cm (dann ohne Einschränkungen bepflanzbar).
    Oberboden ist mit ca. 1,6-1,8 Tonnen/cbm im wassergesättigten Zustand anzusetzen. Bei der Verwendung von wasserspeicherfähigen Substraten (mit Lava/Ton/Bims) kann sich die Dichte noch verringern. Für 20 cm Mehrstärke sind also schnell 300-350 kg/qm mehr anzusetzen, zusätzlich zum vorh. Gewicht sowie den Schneelasten und den anzusetenden Verkehrslasten. Das wird ganz schnell zum statischen Problem!
    Wichtig wäre der Aufbau der Begrünung. Über der Abdichtung muss eine Schutzschicht liegen, dann kommte eine Dränageschicht, dann die Vegetationsschicht, jeweils materialspezifisch mit Trennlagen. Durch die Materialwahl lassen sich die Schichten bzw. Ihre Funktionen zusammenfassen. Augenmerk sollte vor allem auf der Schutz- bzw. Dränschicht liegen: Bei so dünnem Schichtaufbau und der (von Anfang an klaren) Nutzung als Garten muss das Augenmerk auf dem Schutz der Dachabdichtung liegen, d.h. hier sollten Bautenschutzmatten oder voluminöse Dränagematten verwendet werden, die verhindern, dass sich Steine oder Fremdkörper von oben durch die Abdichtung drücken. Ein Schutzvlies mit 300 gr/qm, wie bei extensiven, nicht begehbaren Begrünungen üblich, wäre aufgrund der Nutzung m.E. unterdimensioniert (ein Spaten beim Umgraben wird hier den ersten Schaden bringen). Klärt das mal, das gibt zumindest eine Abschätzung der "Empfindlichkeit" dieses Gartenstücks. Ggf. könnte man bei einer zu gering dimensionierten Schutzschicht einen Mangel ableiten, allerdings sind die entsprechenden Normen wie so oft, wenn man sie braucht, etwas schwammig.

    Gruß aus dem Norden, puschel1st
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    Danke !

    @ mls
    Statik ist mir klar. Es ist jetzt die Frage, wo/wie wir die Statik erhalten. Statik muss auch für Baugenehmigung eingereicht, oder? Also, theoretisch wäre solche Unterlagen auch von der Gemeinde bzw. Bauamt zu bekommen? (Welche normalerweise?)

    @ puschel1st
    Vielen Dank für die ausführliche Infos !!! Das hilft sehr mit der weitere Vorgehensweise ! In meine Pläne hat BT genau 11cm Bodenaufbau vorgesehen. Also, theoretisch "ausreichend" für Gras. (In der Tat aber nicht ... aber vielleicht wegen manghafte Bodenaufbau reicht das nicht. )

    Kann ich noch eine Frage stellen?
    Ein anderer Nachbar hat einen Garten, welche halb auf Garagendach liegt, halb nicht. Im ihrem Garten haben die nun "The San Andreas Fault" --- also, einen langen, breiten, tiefen Bodenriss im Garten. Dort auf die "Garagenhälfte" liegt ca. 100cm Erde, im Gegnsatz zu meine andere Nachbarn. (Dieser Garten steht auf ein andere "Garagen-Reihe")

    Wie wäre sowas "richtig" und dauerhaft zu korrigieren? Bloß zusätzlicher Boden reinschmeißen? Das glaube ich kaum... aber ich schätze, das wird BT-Lösung sein, falls er was unternimmt.

    Danke nochmals + Grüßle
    Amy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Pforzheim
    Beruf
    Programmierer
    Beiträge
    295
    Bei uns ist es so, dass eine Bauanzeige über die Gemeinde an das Bauamt geht, jeder hat also einen Satz Unterlagen. Wenn man bei der Gemeinde mal ganz nett persönlich vorbei geht, lassen die einen bestimmt reinschauen, unsere zumindest. Das kostet eine halbe Stunde, aber damit ist man dann auch fertig. Einen Versuch wäre das sicher mal wert.

    Die andere Frage verstehe ich überhaupt nicht, also ich kann mir nicht vorstellen, wie es gemeint ist.

    Mario
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Themenstarter
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    Hier ein Bild, um die Anlage-Situation etwas klarer zu machen. Habs selber schnell gemacht, ist also nicht ganz genau, aber so ist ungefähr richtig. Diese 3 Gärten liegen ca. 3 Meter höher als die Strasse.

    Es gibt hier mehrere kleine Haus-Reihen. Das Bild ziegt eine die 3er Reihen. Die Rechte 2 Gärten haben Boden-Senkungen bzw. Bodenrisse.

    Grüße
    Amy
    Geändert von BTopferin (25.06.2005 um 14:19 Uhr)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Pforzheim
    Beruf
    Programmierer
    Beiträge
    295
    Wenn Du damit sagen willst, dass de eine Garten teilweise aus 10cm und 100cm frischer Erde bestehen, verwundern mich Bodenrisse nicht. Das wird ewig brauchen, bis sich der Boden gesetzt hat, dürfte im Nutzgarten aber auch nicht so schlimm sein? Beim Zierrasen ist das natürlich Murks
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    02.2005
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    Landschaftsarchitekt
    Beiträge
    129

    Setzungen

    Der Arbeitsraum bzw. evtl ein ganzes Gartenstück hinter der Garage wird ja mindestens 2,50 m hoch verfüllt worden sein. Das es nun zwischen Garagenaufbau (1,00 m) und Verfüllung (2,50 m) zu Setzungen im Füllboden kommt, ist klar. Selbst wenn ich den Boden noch so gut verdichte, eine leichte Setzung wird es wohl immer geben. Frage, wie stark die Setzungen sind? Grundsätzlich ist jeder Füllboden ausreichend zu verdichten. Wäre die Situation z.B. bei der baugrubenverfüllung im Zugangsbereich und der Nachbar müsste jedesmal vom Eingang auf die gehwegplatten "hüpfen", wäre der Aufschrei sicherlich größer und auch schneller.
    Beheben könnte man das theoretisch nur, wenn man den Boden wieder ausbaut, beim Neueinbau wieder lagenweise ausreichend verdichtet und so die Fläche neu aufbaut. Praktisch wird man (solange keine Ein- oder Aufbauten betroffen sind) solange Boden auffüllen, bis sich der verfüllte Arbeitsraum durch seine Auflast einigermaßen gesetzt hat und nicht weiter nachsackt.
    Zu prüfen wäre die Verdichtung am einfachsten über eine Rammsondierung (Künzelung) von oben mit einer kleinen rammsonde bis auf - 3,00 m unter Geländeoberkante.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Themenstarter
    Avatar von BTopferin
    Registriert seit
    06.2003
    Ort
    Other side of a pond
    Beruf
    business
    Benutzertitelzusatz
    Profi-Benutzerin?
    Beiträge
    953
    @ puschel1st
    Bild richtig interpretiert. Der Riss im Garten ist so: ein klein Tier könnte im Riss für immer verschwinden. Ich vermute, es sind schon mehrere Kinder-Spielzeuge verloren gegangen im Riss. Glücklicherweise ist der Riss nicht ausreichend breit, dass ein Kind reinfallen kann... Ja, viele Eingänge sind auch gesunken, und stimmt, da war Aufschrei größer. Nach mehrere Jahre, hat der Gärtner endlich ca. die Hälfte von den gesunkene Eingänge repariert.

    Aussenanlagen-Reparaturen sind nicht einfach zu bekommen. Der Gärtner ist tatsächlich der Meinung, das Rohbau-Firma nicht richtig verdichtet hat und der Gärtner will nicht alle Reparatur-Kosten selber tragen müssen... Und anscheinend meint der BT, dass Gärtner alle Kosten tragen muss.... Tja, dann passiert hier halt gar nix.

    @noi76
    Das Haus mit 10-11cm Erde als Garten ist nicht im Bild. Dort sind die Garagen ähnlich, aber doch etwas anders. Falls Interesse besteht, kann ich versuchen, noch ein Bildchen zu machen... Wird aber etwas komplizierter.

    Danke für die Infos + Tipps !
    Amy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Statik....

    muss nicht bei der Bauordnung liegen!!!!. Je nach Bundesland und Art der Genehmigung liegt da evtl. nur ein A4 Wisch vom Statikus, in dem er bestätigt, dass er richtig gerechnet hat
    Ich würd trotzdem reinsehen. Zumindest der Name des Statikus muss da verzeichnet sein. Und dann gibt´s einen Ansatzpunkt.
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. Dumme Frage...
    Von Bauwahn im Forum Fenster/Türen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 19.07.2007, 20:32
  2. Frage zu einem KfW-Darlehen
    Von Fynn im Forum Energiesparen, Energieausweis
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 25.05.2007, 09:50
  3. Wichtige Frage...
    Von Peter im Forum Außenwände / Fassaden
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 24.04.2004, 19:19
  4. Antworten: 31
    Letzter Beitrag: 06.01.2004, 18:14
  5. Mal was heiteres
    Von Jürgen V. im Forum Sonstiges
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 18.09.2003, 11:35