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Duschtassen und Badewannen einmauern in Eigenleistung einmauern - wie?

Diskutiere Duschtassen und Badewannen einmauern in Eigenleistung einmauern - wie? im Forum Sonstiges auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Duschtassen und Badewannen in Eigenleistung einmauern - wie?

    Hallo,

    unser Sanitex wird vor dem Einbringen des Estrichs die Badewanne und Duschtasse auf den Rohfußboden setzen.

    Damit der Estrichleger den Randdämmstreifen anbringen kann, sollten also Wanne und Tasse vorher aus-/eingemauert werden.

    Da wir den Fliesenleger aber noch nicht ausgewählt haben, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als die Einmauerung in Eigenleistung durchzuführen.

    Hat jemand eine "fool-proofed" Anleitung?

    Tipps und Tricks?

    Geht es eventuell mit Wannenträger leichter?
    siehe Link: http://www.bauexpertenforum.de/showt...ighlight=poron

    Danke.

    Gruß

    Tommi
    Geändert von Tommi (27.06.2005 um 17:02 Uhr)
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  2. Duschtassen und Badewannen in Eigenleistung einmauern - wie?

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  3. #2
    Themenstarter

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    @Alle:

    Keine Ideen?

    Keiner selbst gemacht?

    Gruß

    Tommi
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    meine ganz persönliche meinung: einmauern ist sch.....
    den mist hab ich letzte woche rausgebrochen.
    entweder stellfüsse und dämmung - oder wannenträger.

    was ist mit abdichtung?
    wer macht die planung?
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  5. #4
    Themenstarter

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    @mls:

    Einmauern = Sch....??

    Ich hätte gedacht, für einen Tragwerksplaner kann es nicht stabil genug sein :-)

    entweder stellfüsse und dämmung - oder wannenträger
    Ich denke, jede Duschtasse oder Badewanne steht auf Stellfüßen (bei uns auf dem Rohfußboden). Oder irre ich mich?

    Dämmung = Soll das heißen, daß ich mir z.B. aus XPS mit Waffelstruktur passende Einzelteile "schnitze" und diese z.B. mit Montagekleber befestige.

    Oder was meint Dämmung genau?

    Alternative Abdichtung = Bekannt und wird gemacht.
    Planung: LPH 1- 4 Archi, danach 5-8 Bauleiter.

    Da der (im übrigen noch gar nicht ausgewählte) Fliesenleger ungerne für "Pippi-Aufgaben" kommt und sich der Sanitex für's "Einmauern" nicht zuständig fühlt (wohl zurecht!), sehe ich mich als Bauherr in der Pflicht.

    Daher die Frage: Wie macht man's richtig?

    Gruß

    Tommi
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  6. #5
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    Wedi Wannenbauelement:

    Ich habe hier noch eine interessante Alternative zur Einmauerung gefunden. Sieht "kinderleicht" aus.

    http://www.wedi.de/produkte/bauplatte/ba30_a.php

    Hat jemand dazu Erfahrungen?

    Gruß

    Tommi
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  7. #6

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    Hallo Tommi,
    nochmal zum Augangspunkt. Du schreibst Wanne+Dusche auf Rohboden, daher vor Estrich
    .
    Falsch! Unser Estrichleger hat einfach da einfach den Estrich ausgepart, wo später die Wanne reinsollte (und reinkam). Wenn man das ordentlich machen will, dann kann man da eine Art Schalung erstellen. Unordentlicher geht´s ohne, da muss man dann den überstehenden Estrich wegflexen. Das hat den Vorteil, dass man a) das Einmauern der Objekte dem Fliesenleger beauftragen kann und b) dass die Objekte nicht schon wochenlang auf der Baustelle rumstehen und verkratzt (oder geklaut) werden. Wenn man dann die Objekte setzt oder setzen lässt, kann man immer noch einen Randdämmstreifen hineinfummeln.
    .
    Ansonsten meine persönliche Einschätzung:
    .
    Porenbeton
    + billig
    - für mich Laien schwer (Revisionsöffnung!)
    .
    Wedi-Elemente
    + einfacher als Porenbeton
    - teuer
    - Details auch nicht sooo einfach (Revisionsöffnung?)
    .
    Wannenträger
    + am einfachsten
    - sehr teuer
    .
    Laienantwort
    .
    Grüße
    Oliver
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  8. #7
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    Schließe mich mls an.

    Wanne und Duschtasse kommen auf den schwimmend verlegten Estrich. Gründe: Schallschutz, alternative Abdichtung und Bauablauf anderenfalls nicht vernünftig lösbar.

    Wie willst Du die Rohbetondecke und die Anschlüsse an die aufgehenden Wände unterhalb der Wanne und Duschtasse mit einer alternativen Abdichtung versehen? Alles Quatsch. In diesem Falle müßtest Du eine " Wanne " unter der Wanne herstellen. Anderenfalls droht, wenn Wasser unterhalb der Wanne gelangt ( Silikonfugen undicht ), die Durchfeuchtung der Trittschalldämmung unter dem Estrich, wie wir es hier in einem früheren Beitrag bereits einmal hatten.

    Wenn Du gegen Schall noch mehr tun möchtest, kann ich zusätzlich eine wandhängende Konstruktion für Wanne und Duschtasse von Missel empfehlen. Wanne und Duschtasse werden dann mit Wedi-Platten oder Montapanelplatten in 5 cm Stärke verkleidet; macht der Fliesenleger gewöhnlich mit. Unter den Wannenrand kommt das von Missel mitgelieferte Schallschutzband vor Anbringung der Wedi- oder Montapanelplatten.

    Wenn Du nachlesen möchtest, was alles zu beachten ist: Informationsdienst Holz, Naßbereiche in Bädern. Ich meine die Broschüre mit bebilderter Anleitung kann man auch im Internet herunterladen.
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  9. #8
    Avatar von BTopferin
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    Hallo Tommi

    wie Eric erwähnt hat, Thema "Schallschutz" ist auch wichtig. Mein BT hat es geschafft, die Dusch-Niche zu klein zu machen. Duschtasse passte nicht rein. Seine Lösung: Er hat die Wand geschlitzt... a la "Was nicht paßt, wird passend gemacht"...

    Ergebnis: Obwohl Duschtasse bei mir auf der Estrich steht, Schallschutz existiert überhaupt nicht. Falls einer um 5 Uhr aufstehen und duschen will und der Partner noch bis 7 Uhr schlaffen will.... Kaum möglich! Schall ist unglaublich.

    Laienhafte Grüßle,
    Amy
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  10. #9

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    Zitat Zitat von BTopferin
    Hallo Tommi
    ... Obwohl Duschtasse bei mir auf der Estrich steht, Schallschutz existiert überhaupt nicht. Falls einer um 5 Uhr aufstehen und duschen will und der Partner noch bis 7 Uhr schlaffen will....
    Das liegt daran, dass die Blechwanne direkten, flächigen Kontakt mit der Wand hat. ist wirklich clever gemacht.

    Man kann bedenkenlos die Dusch- oder Badewanne auf die Decke statt auf den Estrich stellen. Dabei sollte man allerdings die Styropor-Wannen-Träger verenden. Sind zwar teurer, entkoppeln die Wannen aber von der Decke.

    gruss
    Thomas,
    der "tiefergelegte" Wannen auch toll findet.
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  11. #10
    Avatar von BTopferin
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    Hallo Thomas

    ja, klar. Mein BT hat einiges "clever" gemacht... :Roll
    Finde Schallschutz halt wichtig. Nachher ist es oft zu spät oder wenigstens sehr schwierig, Schall-Probleme zu korrigieren.

    Grüßle
    Amy
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  12. #11
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    @rehwald: Du weißt nicht, wovon Du redest.

    1. Der auf die Rohbetondecke gestellte Wannenträger aus Polystrol hat eine deutlich schlechtere schallentkoppelnde Wirkung und ist deutlich fehleranfälliger als die Aufstellung auf schwimmendem Estrich mit wandhängenden Trägersystemen, die zudem noch preiswerter sind, als die Polystrol-Träger. Damit erreicht man locker SSt III, mit den Polystrol-Trägern im günstigsten Fall gerade eben SSt II.

    2. Im übrigen: Hast Du überlegt, wie die Abdichtung unter der Wanne und dem Duschträgern mangelfrei geführt werden muß und den hierbei anfallenden Arbeitsablauf ?

    1. Schwimmender Estrich bis zur ( späteren Kante ) des Wannenträgers.
    2. Abdichtung vom Estrich kommend runter in die Estrichaussparung über die Rohbetondecke und dann an den Wänden hoch.
    3. Erst dann den Polystrol- Träger in die Estrichaussparung stellen.
    4. Fliesen.

    Und das soll bei den Handwerkern, die heute an den Baustellen herumturnen, funktionieren? Träume weiter oder bilde Dich fort, z.B. mit der Broschüre, die ich bereits genannt habe.
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  13. #12

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    Das mit dem Styro-träger war ja auch nur die Schalltechnisch günstigste Alternative der 3 von OK genannte Varianten. Dass der Träger bei weitem nicht die selben Schallschutztechnischen Eigenschaften besitzt wie ein richtiger Estrich, sollte eigentlich klar sein (mir zumindest). Aber es geht ja (hoffentlich) nicht darum, dass man wirklich schallisoliert duschen kann. Oder? Dann bräuchte man ganz andere Massnahmen.

    Und wenn man die Wannen gerne etwas versenkt hat (damit man sich nicht immer die Zehen blutig haut wenn man in die Dusche klettert), muss man halt mit kleinen Einschränkungen leben.

    Ich will z.B. in meinem zukünftigem Bad eine Bodenebene Duschwanne haben. Da kann ich nur in den Estrich gehen und nix draufstellen (dann ist es ja nicht mehr Bodeneben).

    Und auf Abdichtungsprobleme bin ich gar nicht eingegangen, da das ja noch wieder ein anderes Problem ist. Hier ging es um Schallübertragung.

    Apropo Schallübertragung: wer es optimieren will sollte auch besser zur Acrlwanne statt zu emailierten Stahlwannen greifen. Die dröhnen nicht so.

    Achja. Bauarbeiter: in der Regel wird das nur einer installieren (in der Regel kurz bevor der Fliesenleger anrückt) und nicht 20 Leute gleichzeitig. Mann muss halt im Vorfeld mehr koordinieren/planen dann geht das schon.

    Gruss
    Thomas,
    der sich derzeit auch mit derartigen Problemen beschäftigt.
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  14. #13

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    Hallo,
    Wanne auf Rohfussboden oder nicht, das wird durchaus kontrovers diskutiert. Die Punkte die Eric oben anführt sind völlig korrekt, das muss man halt abwägen gegen den Wunsch, einen niedrigeren Einstieg zu haben. Siehe auch diverse Diskussionen unter
    +
    http://www.bau.de/suche/index.cgi?s=...ussboden&v=AND
    http://www.bau.de/suche/index.cgi?s=...ssparung&v=AND
    +
    Laienmeinung
    +
    Grüße
    Oliver
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    @rehwald

    Du sagst es. Man muß planen! Dazu gehört allerdings, daß man an " alle " Details denkt und nicht nur an Schallschutz. Ferner sollte man möglichst " baustellengerechte " Vorgaben machen; anderenfalls wirds nämlich vor Ort nicht verstanden.

    Wenn es denn unbedingt eine bodenbündige Duschtasse sein soll, dann gibt es besseres, z.B. LUX Elements-TUB mit Einbauhöhen ab 50mm. Aber auch so etwas muß man rechzeitig planen, weil ein Bodenablauf benötigt wird. In der Regel ist der Ablauf in der Wand und dann gibts mitunter Probleme mit dem Ablaufgefälle, wenn die Polystrol-Duschtasse auf die Rohbetondecke gestellt wird.

    Dein Vorschlag hat Probleme über Probleme und wiegt insofern die Erleichterung, daß man die Beine weniger heben muß, nicht auf.

    Die ganze Diskussion liegt auf der gleichen Ebene wie der von Bauherrn geforderte ebenerdige Zugang vom Wohnzimmer zur Terrasse. Ist zwar bequem, aber eben auch extrem schadensanfällig.
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  17. #15
    Themenstarter

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    @alle:

    Vielen Dank für die kontroverse Diskussion "Wanne auf Rohfußboden oder auf Estrich".

    Aber selbst wenn die Wanne besser auf den schwimmenden Estrich gestellt wird, bleibt meine Ausgangsfrage: Wie um"mauern"/ein"mauern"?

    Nach umfassendem Internet-Studium habe ich folgende Möglichkeiten gefunden:

    1. Ytong-Steine
    2. Wedi-Bauplatten (s. mein Beitrag weiter oben)
    3. Deitermann Multiboard Fliesenbauplatte (hat wohl Erich mit Montapaneel gemeint - siehe sein Beitrag weiter oben)
    4. Jackoboard Bauplatte bzw. Wannenbauelement

    Hat jemand mit diesen Materialien schon gearbeitet und kann eine Empfehlung aussprechen?

    Gruß

    Tommi
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