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  1. #1

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    Innen liegende Dachentwässerung sinnvoll?

    Hallo!

    wir überlegen, ob wir bei unserer DHH/Flachdach die Dachentwässerung "normal" mit Fallrohren an der Außenwand, oder in der Dachmitte innenliegend über die Treppenhauswand führen sollen.

    Für letzteres spricht die Optik und evtl. ein höherer Frostschutz, für letzteres eine bessere Erreichbarkeit im Falle eines Falles.

    Was präferiert ihr?

    Danke für Tipps und Meinungen!
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  2. Innen liegende Dachentwässerung sinnvoll?

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  3. #2

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    Hallo Jue,

    ich persönlich würde mit der Entwässerung über die Außenwand fahren.
    Im Schadensfall, da denkt man natürlich bei Neubau nicht daran, gibt es weniger Probleme.

    Aber jedes Dach hat irgendwann sein Lebensende erreicht.
    Aus praktischer Erfahrung kann ich Dir folgendes sagen. Selbst bei Sanierungen wird oft der alte Flachdachablauf belassen, einfach um den Aufwand gering zu halten. Hier wird das Problem (Schäden durch die Entwässerung) nur in die Zukunft verschoben

    Schäden durch innenliegende Entwässerung haben i.d.R. ein weitaus höheres Ausmaß, als Schäden bei außenliegenden Entwässerungen.
    Die, von Dir angeführte Optik, halte ich nicht für ein stichhaltiges Argument. Sonst müßten an jedem Steildach die Fallrohre abgebaut werden.

    mfg
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die Rückmeldung. Sehe es eigentlich ja auch so. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele: bei meinen Eltern (Flachdach, innen geführte Entwässerung) ist jetzt seit 40 Jahren alles ok. Aber klar, im Falle eines Falles wirds sicher teurer.
    Wie ist das jetzt im Winter mit einer unterschiedlichen Frostanfäligkeit bei innen/außen? Kann man dazu eine Aussage treffen?
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  5. #4

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    Hallo Jue,

    im Winter ist innen bzgl. der Frostsicherheit sicher besser.
    allerdings bekommen die außen liegenden Fallrohre, auch "warme Luft" vom Kanal und neigen nicht zur Vereisung.
    Ich mache immer wieder Fotos von Dächern, da kann man das gut nachvollziehen. Dach, halber Meter Schnee, (bei uns) Fallrohr am Rinnenstutzen freigetaut.

    Etwas anders sieht es aus, bei minus 10 bis 20 °C, und dies lang anhaltend.
    Doch, wo liegt hier das Problem, wenn das Fallrohr zugefroren ist?
    Ganz selten, das ein Teil vom Fallrohr getauscht werden muß, weil es vom Frost auseinander "gedrückt" wurde.

    mfg
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  6. #5

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    Versicherungen mögen innenliegende Dachentwässerungen nicht sonderlich.
    Sie fragen danach und es kostet u.U. dann höhere Prämien!
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    bei minus 20° frieren fallrohre auch eher selten zu , weil der regen nicht besonders flüssig ist ......... und wenn es warm wird , und der unfüssige regen flüssig wird , werden die rohre schneller warm als der schnee ....
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Gefährlicher ist Frost-Tauwasser-Wechsel... Da hab ich schon genug völlig zugefrorene Rohre erlebt...

    Dagegen hilft dann aber eine Heizung im Rohr...
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  10. #8
    Baufuchs
    Gast
    Meine Regel:
    Nie Wasser ins Haus holen, was man auch anders loswerden kann
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