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  1. #1

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    Poroton: Risse im Fensterbereich?

    Hallo!

    Wie so viele die sich mit dem Neubau eines EFH beschäftigen stehe ich vor der Wahl des richtigen Mauerwerks.
    Mein Favorit bisher war eigentlich immer KS+WDVS da mir von meiner Bauplanerin abgeraten wurde Poroton zu verbauen.

    Mit Poroton hätten schlechte Erfahrungen. Im Bereich der Fenster würde es bei Poroton zu Rißbildungen innerhalb der ersten 5 Jahre kommen.
    Ich habe mal ein wenig gesucht, aber nicht wirklich brauchbare Ergebnisse bekommen.
    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Gruß und Danke,
    mssdfg
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  2. Poroton: Risse im Fensterbereich?

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  3. #2

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    Was ist eine Bauplanerin? Und wie begründet sie die Risse???

    Ich kenne keinen Poroton-Bau, bei dem es Risse an den Fenstern gibt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Bauplaner/-in ist im Grunde ähnlich dem Architekten mit dem Unterschied das zB Statik nicht vom Planer berechnet wird.
    Aber die gesamte Planung (Grundriss, Material etc.), Bauvorbereitung (Formalitäten, Auschreibungen) und Baubegleitung (Überwachung, Organisation...) wird vom Planer gemacht.

    Die Planerin hat in den letzten Jahren mehrere EFH mit verschiedenen Baufirmen mit Poroton gebaut und durch das hohe Gewicht der heutigen Fenster kommt es innerhalb der ersten 5 Jahre bei vielen EFH zu Rißbildungen.
    Ihre Erfahrung ist, dass die Tragfähigkeit von Poroton dort nicht ausreichend ist.
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von mssdfg Beitrag anzeigen
    Bauplaner/-in ist im Grunde ähnlich dem Architekten mit dem Unterschied das zB Statik nicht vom Planer berechnet wird.
    Architekten, die Statik berechnen können und tun, sind eine seltene Spezies.

    Normalfall ist, daß für diese Aufgabe spezialisierte Bauingenieure beauftragt werden. Diese sind dann "Statiker" oder fachlich noch besser "Tragwerksplaner".

    Ich vermute eher, daß Dein Bauplaner kein richtiger Architekt oder Bauingenieur ist.

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5
    Themenstarter

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    Kein Architekt, aber Bau-Ing...
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    hmm, mit meiner Bau-Ing. haben wir nur diskutiert, welcher Porotonstein es nun werden soll. Ach ja, Risse haben wir nach rd. 4J auch noch keine.

    Vielleicht sollte Deine Bau-Ing. und Euer BU mal eine Nachschulung machen. Die eine für Planungsdetails, der andere für die korrekte Ausführung.

    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7
    Themenstarter

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    hmm...ich sollte mal das ganze Forum lesen
    Es gibt wohl auch bei anderen ähnliche Erfahrungen:http://www.bauexpertenforum.de/showt...er-Fensterbank
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  9. #8
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Die eine für Planungsdetails, der andere für die korrekte Ausführung.
    BTW: T10 (ungefüllt) gehört zu den "Krüm(m)elkeksen" und ist damit anspruchsvoller bei einigen Details

    Gruß
    Frank Martin
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    @mssdgf

    Dass das Haus in dem Beitrag, den Du da verlinkst monolitisch gebaut wurde (also ohne WDVS) hst Du aber schon gelesen, oder ?

    Im übrigen:
    Bei korrekter Planung+Ausführung gibts auch keine Probleme.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Dass das Haus in dem Beitrag, den Du da verlinkst monolitisch gebaut wurde (also ohne WDVS) hst Du aber schon gelesen, oder ?
    Ja, bei mir würde ebenfalls nur KS+WDVS oder Porothon (monolitisch) in Frage kommen.

    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Bei korrekter Planung+Ausführung gibts auch keine Probleme.
    Das System Poroton ist sicher grundsätzlich so verarbeitbar, dass es zu keiner Rissbildung kommt.
    Die Frage ist aber, ob es evtl. von vielen Baufirmen nicht in diesem Maße beherrscht wird.
    Ich meine, wenn eine Baufirma ein Material nicht entsprechend verarbeiten kann, dann ist es dem Bauherrn letztlich "egal" ob das Material oder unsachgemäße Ausführung die Risse verursachen.

    Ist Poroton so kompliziert zu verarbeiten, dass Rißbildung häufig entstehen?
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  13. #11
    Avatar von fmw6502
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    nein, Pfuscher machen jedem Material Murks.

    Wenn Du eine Baufirma in Aussicht hast, dann besuch mit Deiner Bau.Ing. eine oder mehrere laufende Baustellen und schaut Euch die kritischen Bereiche im Mauerwerk an bzw. den Leuten beim Arbeiten zu.

    Falls der welcher-auch-immer Stein z.B. noch nach Altvätersitte mit dem Hammer zurecht gehauen wird, dann solltest Du lieber den nächsten BU suchen.

    Mit dem Chef reden kann auch sehr aufschlußreich sein...

    Also raus aus dem Internet und rein in die Wirklichkeit vor Ort.

    Gruß
    Frank Martin
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