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Estrich mit Dämmung 10-11cm

Diskutiere Estrich mit Dämmung 10-11cm im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Estrich mit Dämmung 10-11cm

    Hallo zusammen,

    in eurem Forum gibt es zwar viele ähnliche Beiträge aber nichts wirklich 100% passendes und ich bin momentan mehr als Ratlos. Auch Gespräche mit mehreren verschiedenen Handwerkern führten meist nur dazu, dass da jeweils andere Gewerk die entstandenden Probleme ausgleichen sollte. Der Installateur sagt der Estrichbauer soll einen extrem dünnen Kunstharz Estrich verwenden, der Estrichbauer sagt der Installateur soll spezielle Abflußrohre verwenden, usw. - ECHT TOLL!!!

    Zu unserem Projekt: Wir renovieren gerade ein Einfamilienhaus Bj. 1965, das Haus steht auf eine Bodenplatte ohne Keller.
    Momentan entfernen wir gerede den kompletten Zementestrich 6cm samt Schüttung 4cm im EG.

    Wi möchten gerne folgende Arbeiten Vornehmen:

    1. Abdichtung gegen austeigende Näße mit Bitumenbahnen
    2. Möglichst gute Dämmung - Vakuum Isolierung
    3. Fussbodenheizung
    4. Unter dem Estrich muss auch noch ein 50mm Abflußrohr verschwinden.

    Mal abgesehen von den Kosten, was wäre eurer Meinung nach der beste Bodenaufbau?

    Vielen Dank für eure Hilfe und schöne Grüße an alle!
    Mario
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  2. Estrich mit Dämmung 10-11cm

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von mario123 Beitrag anzeigen
    4. Unter dem Estrich muss auch noch ein 50mm Abflußrohr verschwinden.
    DN 50 = Innen. Macht aussen an der Muffe rd 7 cm. + Gefälle 1 cm je m + (mindestens) 2 cm Überdeckung durch Dämmung + FBH&Estrich (bei Fliesen) 65 mm macht eine Mindestaufbauhöhe von rd 17 - 18 cm.

    Einzig sinnvoller Rat - Planer an Bord, der dann die Aufgaben an Sanilöter, Estrichleger, Dachdecker, Fliesör usw verteilt.
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  4. #3

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    Punkt 2. und 3 beißen sich. Abgesehen davon, dass ich jetzt keine Vakuumpaneele kenne die man unter dem Estrich verlegen dürfte (aber ich kann nicht alles kennen), dürfte es nicht so einfach werden, darauf dann auch noch eine FBH unterzubringen.

    Hinzu kommt, dass man hier auch die EnEV nicht aus den Augen verlieren sollte, die bei Bodenplatte gegen Erdreich einen Mindest-U-Wert fordert. Unabhängig davon würde ich bei einer FBH sowieso darauf achten, dass hier gut gedämmt wird.

    Frage:

    Wenn ich das richtig verstehe, dann hast Du nur 90mm Bodenaufbau zur Verfügung, richtig?
    Denkfehler meinerseits

    Ist das inkl. oder zzgl. Bodenbelag?
    Wäre es vielleicht möglich hier noch etwas zuzulegen? Wie sieht´s mit den Türen aus?

    Spezielle Abflussrohre? Was soll das sein? Wenn sich aufgrund der Dimensionierung ein Rohrdurchrmesser von 50 ergibt, dann würden mich mal die speziellen Rohre interessieren, die hier helfen sollen. Rechteckige wird er wohl kaum verlegen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Flachkanal 1*20 mit elektrischer Walze im Übergangsformstück, die alle Feststoffe auf 5 mm Höhe komprimiert
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  6. #5
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    Hallo,

    wow ihr seit aber schnell. Leider habe ich keine 17-18cm Platz. Denn dann hätte ich nur noch ca. 2,30 Raumhöhe....

    Wenn ich es so sehe ist die Aufgabe kaum zu lösen?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von mario123 Beitrag anzeigen
    Wenn ich es so sehe ist die Aufgabe kaum zu lösen?
    Wie kommst Du darauf? Schau Dir bitte mal die Rückfragen an, dann sehen wir weiter.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Doch, sie mag zu lösen sein. Aber nicht mit einer Aufbauempfehlung via Internet.

    Das geht nur vor Ort. Denn nur da kann beurteilt werden, ob:
    Die Sohle teilweise/ganz entfernt werden kann, um Leitungen und/oder Dämmung darunter neu zu verlegen, diese tiefer zu legen.
    Ob Abwasserleitungen in Vorwandinstallationen verzogen werden können, um sie aus dem Fb-Aufbau rauszuhalten.
    Ob eine andere Anordnung von Objekten möglich ist
    Ob eine FBH überhaupt sinnvoll einsetzbar ist (Heizfläche, bestehende Heiztechnik)
    Welche anderen Ideen man noch haben könnte!

    Nochmal - Planer ran, der das alles prüft, Konzepte entwickelt, diese in Zahlen packt und Euch vorstellt, damit dann die Handwerker konkret wissen, was sie wie zu machen haben.
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  9. #8

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    Wenn ich jetzt mal nur die Sache mit dem Bodenaufbau betrachte, dann sehe ich 2 Knackpunkte.

    a.) Wärmedämmung
    b.) Abflussrohr(e)

    Während man den Punkt a.) noch relativ einfach hinbekommt, wird das bei Punkt b.) schon deutlich schwieriger. Deswegen sollte man hier zuerst einsteigen.

    Wofür ist das Rohr?
    Welche Strecken müssen überbrückt werden?

    Vielleicht findet sich eine Möglichkeit die Rohre anders zu verlegen, oder man kann die Bopla an den besagten Stellen etwas ausfräsen, oder evtl. das Rohr noch eine Nummer kleiner wählen?

    Wenn Du jetzt ein Dutzend Handwerker nach ihrer Meinung fragst, wirst Du auch ein Dutzend Antworten bekommen, einige mehr, andere weniger brauchbar. Diese Antworten kannst Du sehr wahrscheinlich gar nicht einschätzen, also dreht sich alles im Kreis, bis irgendwann eine augenscheinliche Lösung genommen wird, Hauptsache man hat dieses Thema erledigt.

    So lange jetzt niemand Nägel mit Köpfen macht, und den Handwerkern sagt wo´s lang gehen soll, wird´s nicht weitergehen. d.h. Du brauchst jetzt jemanden der das Ruder in die Hand nimmt und der weiß wie man navigiert.

    Ob sich ein kompetenter Planer für so eine Aktion findet, kann ich nicht sagen. Ich habe ehrlich gesagt meine Zweifel.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Ralf, ich könnte Dir hier in H aus dem Ärmel 3 Kollegen benennen, die solche "kleinen" Planungen und Bauleitungen schon mehr als einmal gemacht haben.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ralf, ich könnte Dir hier in H aus dem Ärmel 3 Kollegen benennen, die solche "kleinen" Planungen und Bauleitungen schon mehr als einmal gemacht haben.
    Um so besser wenn es die noch gibt. Bei uns sieht´s da ziemlich mau aus. Die krallen sich 2 oder 3 Projekte, je größer desto besser, und für "Kleinkram hat man dann schlicht "keine Zeit" mehr. Ich kenne nur Einen der sich auch mal an einen Umbau wagt, aber der muss sich auch nichts mehr beweisen, und könnte genau so gut aus Altersgründen auch in Rente gehen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
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    Hallo,

    erst mal vielen Dank für die guten und hilfreien antworten.

    Es ist sehr schwer wirklich gute Fachleute zu finden die den besten Weg und nicht den einfachsten gehen wollen! Ich bau/saniere mit einem Architekt aber bei speziellen Detailfragen ist er einfach zu unkreativ bzw. hat er 100 andere Projekte und für mein Projekt bleibt oft nicht die Zeit die eine wirklich 100% Lösung braucht...

    Momentan habe ich folgen Lösung/Idee:

    1. Von der Baufirma lasse ich in die Bodenplatte einen ca. 30-40cm breiten Kanalscheiden und fachgerecht ausbetonieren. Diesen Kanal kleide ich erst mal mit 10cm starken PUR-Dämmplatten, dann kommt das Aflußrohr rein. Mit Schüttmaterial unterlege ich es. Mit dieser Lösung kann ich auch eine 70er Rohr nehmen:

    2. Für den Estrich bleibt mit noch 10-11cm. Den baue ich wie folgt auf: Bitumenbahnen zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit, 60mm Phenolharzplatten WLG 0,22, Fussbodenheizung 16mm und dann 25-30mm Kunstharzestrich.

    Von der Vakuum-Dämmung bin ich wegen der Langlebigkeit wieder abgekommen.
    Diese Aufbau sollte rechnerisch einen U-Wert von 0,34 haben. Ich denke das reicht?

    Was haltet Ihr davon?
    Speziell von Kunstharz-Estrich bzw. Giftstoffen?

    Hab ihre ine bessere Lösung/Idee?

    Schöne Grüße
    Martin
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  13. #12

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    Kunstharzestriche:
    Sehr teuer
    Eignung für FBH prüfen (Temperatur, Ausdehnungsverhalten)
    Wärmeübergang = ????

    Graben in BoPla = Statik = ????
    Dampfsperre im Graben = ???
    Abdeckung des Grabens (lastabtragend) = ???



    Wenn Du einen Architekten hast, dann tritt den in den Allerwertesten. Es ist sein JOB, entsprechende Lösungen zu erarbeiten. Dafür gibts (hoffe ich doch) Kohle.
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  14. #13
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    @ Ralf Dühlmeyer

    Ja es gibt dafür Kohle! Ich denke ich habe einfach nicht den richtigen, aber ist halt auch schwer diesen jetzt asuzutauschen. Leider baue ich nicht jedes Jahr, wodurch ich nicht ein Portfolio an guten architekten habe :-(((

    Natürlich muss die Statik geprüft werden.
    Ich würde den Graben vielleicht noch mit Bitumen auskleiden.
    Und lastabtragend überbetonieren??

    Sorry für die leinhaften Fragen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von mario123 Beitrag anzeigen
    2. Möglichst gute Dämmung - Vakuum Isolierung
    das solltest du dir vorher noch einmal überlegen.

    - vaku-paneele sind extrem teuer,
    - sie sind sehr anfällig, ein loch und das paneel ist hin,
    - wenn darauf noch mehrere gewerke rumlaufen - sanilöter, fubo-heizungsbauer, estricher etc. kann eine menge passieren und keiner merkt es.

    sonst gleich eine schutzlage mit einkalkulieren.
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  17. #15
    Themenstarter

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    @ Rolf

    der Preis der Vaku-paneele spielt keine Rolle. Ich bekomme diesre äusserst günstig da ich geschäftlich mit Herstellern dieser Produkte zu tun habe. Der Preis ist nicht viel höher als eine vergleichbare PUR-Dämmung.

    Ich würde Sie sofort für Flachdach/Fassade usw. nehmen. Nur im Haus ist es mir ein zu großer Aufwand defekte Panelle zu tauschen.

    @ ALLE - Ist jemand das der schon Erfahrungen mit Kapilarrohr Heizmatten hat? Diese würden auch noch einmal einiges an Aufbauhöhe sparen?

    Schöne Grüße
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