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  1. #1

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    Erfahrungen beim Selbst-Dämmen mit flexibler Holzfaser-Zwischensparrendämmung

    Hallo,

    unser Dachausbau steht nun an und auch die Wahl des Dämmmaterials. Bisher waren flexible Holzfaserdämmungen mein Favourit. Gestern habe ich von unserem Baustoffhändler ein Muster bekommen und bin nun doch unschlüssig geworden, ob man das Zeugs als Eigenleistung mit vertretbarem Aufwand ordentlich verarbeitet bekommt.

    Auch wenn die Matten als flexibel bezeichnet werden scheinen sie doch relativ steif und starr zu sein. Beim Verlegen von Glaswolle habe ich vor einigen Jahren einem Bekannten geholfen und das hat ganz gut geklappt. Wenn man beim Zuschneiden nicht ganz genau aufgepasst hat, dann konnte man die Dämmung etwas zusammenstauchen und sie blieb auch ordentlich zwischen den Sparren, ohne Fehlstellen etc. Ein Zusammenknuffen der Holzfaser scheint mir nur wesentlich schwerer möglich. Hinzu kommt, dass die Glaswolle auf Rollen geliefert wird und man sich jeweils Stücke mit der Breite der Sparrenfelder nahezu ohne Verschnitt schneiden kann. Unser Sparrenabstand ist leider über 62,5 cm und dann müsste man für die Breite eines Sparrenfeldes teilweise 2 Stücke nebeneinander legen. Das bleibt doch niemals in den Sparren hängen?! Ähnliches befürchte ich an den schwerer zu realisierenden Anschlüssen an die Pfetten etc. Kurz gesagt: Mir scheint die Verlegung wesentlich anspruchsvoller zu sein als bei Mineralwolle.

    Wer hat selbst schonmal Holzfaserdämmung verlegt und kann von seinen Erfahrungen berichten?

    Gruß,

    Bolanger
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  2. Erfahrungen beim Selbst-Dämmen mit flexibler Holzfaser-Zwischensparrendämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast
    Also ich frage mich wirklich, warum man sich den Sche... mit dem selbst dämmen noch antut Und dann noch Holzfaserdämmung . Als wenn da riesige Beträge durch Eigenleistung eingespart würden.

    Von der Beschreibung her: das was Du als gut bezeichnest, da würden andere wahrscheinlich schreiend weglaufen

    Nu mal ernsthaft: wie sieht denn der Dachaufbau aus?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    jeder wägt eben anders ab, bei welchen Gewerken sich Eigenleistung lohnt oder nicht. Da spielen dann nicht immer nur finanzielle Aspekte eine Rolle. Aber darum geht es hier ja nicht.

    Aufbau von außen nach innen:
    Dachsteine aus Beton
    Lattung 40x60
    Konterlattung 40x60
    Holzfaser-Unterdeckplatten 22 mm
    Zwischensparrendämmung 30 cm
    luftdichte Folie
    Lattung mit Untersparrendämmung, Dicke wahrscheinlich 40 mm
    10 oder 12,5 mm Fermacell

    Gruß,

    Bolanger
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ach, MoRüBe, ich habe vergessen zu fragen ob Du schonmal eine solche Dämmung selbst verlegt hast ;-)
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast
    Zitat Zitat von Bolanger Beitrag anzeigen
    Ach, MoRüBe, ich habe vergessen zu fragen ob Du schonmal eine solche Dämmung selbst verlegt hast ;-)
    Willste mir verarschen? ;-)

    Blas ein (besser gesagt: lass blasen ), günstiger, besser.
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Holen Sie sich ein Angebot für Einblasdämmung ( gibt es auch als Holzweichfaser). Bei der Dämmstärke kommen sie nicht schneller ans Ziel und die Kosten sind fast gleichauf mit den Kosten die Sie allein für den Einkauf haben. Die Dampfbremse muß lediglich armiert sein und die UK sollte etwas dichter sitzen. Wenn alles vorbereitet ist, dauert das Einblasen ungefähr einen Tag. Versuchen Sie das mit Dämmplatten.
    Weichfaserplatten zu schneiden funktioniert gut, wenn man denn einen Schneidetisch hat. Alles andere geht schief

    @MoRüBe: Hast Du etwa schon mal gedämmt?? Machen Holzhausbauer so was etwa auch?
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  8. #7

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    Tja, Rüdiger, mach mal einen Spruch.....
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast
    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    @MoRüBe: Hast Du etwa schon mal gedämmt?? Machen Holzhausbauer so was etwa auch?
    Nee, seine Betonung lag auf : selbst gedämmt

    Der hält mich für nen Lackschuhartisten der noch nie nen Hammer selbst in der Hand gehabt hat (also, den zum nageln )
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  10. #9
    MoRüBe
    Gast
    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    Tja, Rüdiger, mach mal einen Spruch.....
    Bitte schön !
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  11. #10

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    na gut, wenn du wieder mal in der Gegend bist... der Biergarten wartet
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Das waren doch erst ein paar tausend m² die Du vielleicht selber gedämmt hast...:-)
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  13. #12
    MoRüBe
    Gast
    glaubs mir, gelbes Zeugs geschnitten, grünes Zeugs geschnitten, Braunes Zeugs geschnitten, Weißes Zeugs (die schönen lösull-Flocken, das hat Spass gebracht ) gelbes Zeugs und nu bin ich bei grau angekommen. Wer das einmal gemacht hat, der tut sich kein Dämmstoffmesser mehr an. Das überlässt man denn den Bauherren (und Frauen) oder Trockenbauern. Besonders das kriechen unter nem 27° Satteldach im Hochsommer

    *duckundweg*
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  14. #13
    Avatar von Flocke
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    Ich verstehe das auch nicht. Es funktioniert auch bei sehr großen Dämmstärken noch so gut, wer nimmt da noch ein Messer zur Hand. Nächste Woche mache ich ein komplettes Haus mit Weichfaser, das wird fusseln. Bastel gerade an einer Haube für die Maschine
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hi,

    wir haben die komplette Installationsebene unseres Hauses (Holzständer) und die Innenwände selbst mit Holzfaserplatten gedämmt. Wir hatten eine Tischkreissäge, damit ging das Zuschneiden sehr gut. Man muss ca. auf halbe Zentimeter genau arbeiten und z.B. immer noch ein bisschen draufgeben, um die Platten schön in die Lücken stopfen zu können. Gerade beim Dach werden die sonst nämlich nicht drin stehen bleiben ;-)

    Kleine Bereich (z.B. um Leitungen herum) haben wir mit von Hand zerrissenen Stücken ausgestopft.

    Das Ganze dauert natürlich seine Zeit und ist auch eine sehr staubige Angelegenheit, aber wie gesagt mit der passenden Säge gut machbar.

    Viele Grüße
    Christiane
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo,

    Einblasdämmung wäre eine Möglichkeit. Die erfordert aber auch noch zusätzliche Arbeiten, z.B. müssen in die Sparrenfelder noch Bretter eingebaut werden, damit die Dämmung nicht bis auf die Kerndämmung der Außenwand rutscht. Dann müsste man unter diesen Brettern dennoch mit mattenförmigen Dämmungen den Anschluss an die Kerndämmung der Außenwand sicherstellen. Die Fummelei würde also bleiben.

    Ich nehme bisher mit, dass man zum Schneiden einen Schneidetisch braucht. OK.

    Wie klappt es denn, wenn die Sparrenfelder breiter sind als die Matten und man zwei Stücke einklemmt? Hält das noch?

    Gruß,

    Bolanger
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