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Statikprobleme

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  1. #1

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    Statikprobleme

    Hallo,

    leider weiss ich nicht wohin mit der Frage, daher hoffe ich auf die Hilfe der kompetenten User hier.

    Wir bauen z.Z. neu und es lief dem Anschein nach soweit ohne Probleme.
    Aufeinmal kam ein Anruf vom Baufirma, es wurde ein Baustopp vom Prüfinginieur verhängt.
    Der Grund ist der Folgender: Die Baufirma hat nicht nach den Plänen des Architekten und des Statikers gebaut, da ein Element, was später im Haus vorkommt nicht die angegebenen Statik benötigt.
    Nun will der Statiker viel Geld von der Baufirma für eine Änderung damit die Statik wieder stimmt, zurecht finden wir.
    Jedoch verharrt dieser scheinbar und mittlerweile ist schon 3 Wochen vergangen, wo nicht mehr weiter gebaut wird.
    Was sollen wir am besten machen? Gleich mit Anwalt drohen ist eher schlecht, da wir schliesslich noch mit der Baufirma zusammenarbeiten müssen. Nach eine Alternative suchen?

    Das eigentliche Problem besteht darin, dass in der Bodenplatte in eine bestimmte Ecke nicht die vom Statik vorgegebene Bewehrung eingehalten wurde. Da die Bodenplatte nun gegossen ist müsste man ein paar Wände, die bisher keine tragende Wände sind entsprechend tragend umbauen. Gibt es eine Möglichkeit die Bodenplatte an der Stelle aufzuschneiden und zu ändern?

    Ich hoffe ich habe mich soweit klar genug ausgedrückt.

    Vielen Dank schonmal!

    cc
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  2. Statikprobleme

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von crazycow Beitrag anzeigen
    .. Gibt es eine Möglichkeit die Bodenplatte an der Stelle aufzuschneiden und zu ändern?
    warum merkt das der prüfer und die baufirma betoniert trotzdem?
    ich vermute, denen kann man nicht helfen: die sollen den vereinbarten
    zustand herstellen.

    das rumgegurke mit ablastung auf andere wände ist ein riesenaufwand,
    bedeutet u.u. auch raumverlust oder sonstige nachteile für den
    bauherren - also: warum?
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  4. #3
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    Hallo,

    danke für die schnelle Antwort.
    Es ist so, dass in eine Ecke des Hauses eine Grube samt verstärkte Bewehrung vorgesehen ist für ein FS.
    Dieser benötigt jedoch nicht die geplanten Statik, sodass die normale Bewehrung an der Stelle weitergeführt wurde und die Grube weggelassen wurde.
    Alternative, was aufgrund einer Neuberechnung des Statikers herührt ist wie gesagt tragende Wände zu machen ohne den Wohnraum zu ändern. Aber das stimmt natürlich, dass beim Umbau dadurch Einschränkungen entstehen, danke für den Tipp.
    Meine Frage wäre also: Ist es denn möglich die Ecke der Bodenplatte herauszuschneiden und das fachgerecht denn Sollzustand wieder herzustellen?

    Vielen Dank schonmal im Vorraus!

    cc
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  5. #4

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    Bodenplatte wegstemmen, neu schalen, alles richtig machen...

    Ist völliger Murks, da unten zu pfuschen, SOOO teuer wird das nicht
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  6. #5
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    Uff, ich habe wohl vergessen wie der aktueller Stand ist!
    Also, Bodenplatte ist gegossen, die Waende fuer EG gestemmt, Bewehrung fuer die 1. Zwischendecke verlegt.
    Dann hat die Baufirma den Prüfinginieur geholt zur Abnahme und der hat entsprechend, weil bei der Bodenplatte ja keine Abnahme war, Baustopp verhängt.
    Ist das Abstemmen denn wirklich dann noch so günstig?

    cc
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  7. #6

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    Für dich immer noch die sauberste Lösung...

    Wieso sollst du für die Scheiße gerade stehen?

    Rechtsanwalt einschalten, ich halte das Umlasten der Kräfte für eine schlechte Lösung...
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  8. #7
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    Hallo,

    ja, die Firma soll ja das Haus auch zu Ende bauen.
    Daher habe ich versucht eine saubere Lösung zu finden.

    Naja, und ein Teil der Bausumme ist ja auch schon geflossen.
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  9. #8
    Avatar von susannede
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    Meinst, der nick ist richtig gewählt ?
    Crazy or silly?

    Von einer sauberen Lösung kann da ja nicht die Rede sein.
    Du fürchtest Konfrontation.
    Schlechte Basis.
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  10. #9

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    das sieht nach einer heftigen konfrontation aus. du wirst ohne anwalt nicht weit kommen. den solltest du so schnell wie möglich einschalten und dann wie folgt vorgehen:

    - mängelanzeige an den auftragnehmer mit fristsetzung zur mängelbeseitigung,
    - den tragwerksplaner selbst beauftragen, damit es weiter geht, der wird nichts machen, solange kein schriftlicher auftrag vorliegt,
    - dem auftragnehmer die mehrkosten tragwerksplanung ankündigen und in abzug bringen,

    genaueres aber mit dem anwalt besprechen. lass dir den baustopp vom prüfingenieur schriftlich geben.
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    .. genaueres aber mit dem anwalt besprechen..
    das zuerst!

    ich weiss ned, was der scheiss soll: da wird fröhlich an wesentlichen
    vorschriften vorbeigebaut? bauüberwachung? bewehrungsabnahme?
    weder öffentlich- noch zivilrechtlich erfolgt?

    e. twp, der sich aus der verantwortung für bewehrungsabnahmen
    schleicht (vielleicht sogar ganz legal per vertrag), würde ich nicht
    zusatzbeauftragen. schon garnicht, ob der unklaren vertragslage.
    ab-zum-anwalt (baurechtler).
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  12. #11
    Avatar von susannede
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    Und für Angsthasen, die es sich nicht mit der lieben Firma verderben wollen:

    Ich binde der Firma natürlich nicht taufrisch auf die Nase,
    dass ich beim Anwalt bin. Aber den formalen Ablauf ZUERST mit diesem klären.

    Prüfung der Ist-Situation JETZT,
    Klärung der Alternativen (mit KOSTEN !!!) JETZT,
    durch unabhängigen TWP (und nicht billig-Statiker) JETZT !
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  13. #12

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    Es wäre mal schön, wenn die Umstände verständlicher dargestellt würden.
    Verstehe ich das richtig?
    Kellersohle mit Unterfahrt für Fahrstuhl (FS??) geplant, Fahrstuhl entfällt, BoPla durchgezogen, nun passt irgendwas (was???) doch nicht.
    Oder was ist da los.

    Ich verstehe das Problem nicht!
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  14. #13
    Avatar von susannede
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    Ich hoffe ich habe mich soweit klar genug ausgedrückt.
    So kann Hoffnung trügen. Aber (sorry): halt IT.

    Dieser benötigt jedoch nicht die geplanten Statik, sodass die normale Bewehrung an der Stelle weitergeführt wurde und die Grube weggelassen wurde.
    1. Deine Baudeppen haben nicht selbstherrlich zu entscheiden,
    was statisch benötigt wird, oder was statisch nicht benötigt wird.
    Dafür ist der Statiker (besser TWP) da.

    2. Wer hat sich denn zu spät mit dem Thema FS beschäftigt ?
    So dass jetzt die Grube entfällt ?
    Ich denke, derjenige trägt auch die Mehrkosten,
    die beim Statiker entstehen ... so einfach ist das.

    3. Prüfing. Statiker ... gibt's da eigentlich irgendjemand,
    der den täglichen Mist vor Ort ab und an koordinierend betrachtet, vulgo: bauleitet ?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Flocke
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    Auf das bisschen Bodenplatte kommt es doch nicht drauf an. Man nimmt lieber in Kauf die kommenden Jahrzehnte mit Gutachtern und Gerichtsverhandlungen zu verbringen, weil es zu Schäden an Wänden und Co. kommt.
    Bei solch gravierenden Mängeln suche ich nicht nach günstigen Möglichkeiten weiter zu Pfuschen, sondern suche Lösungen die mich zum Ziel führen. Es geht hier nicht um eine Wandfarbe die nicht genau dem ausgesuchten Ton entspricht, sondern um statisch relevante Bauteile.
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  17. #15

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    Bitte für mich mal erklären (bin etwas schwer von Begriff...möglicherweise...).

    Bopla mit Schacht für Unterfahrt war geplant. Dieser entfiel nun. warum auch immer. Bopla wird einfach durchgezogen.

    So weit richtig?

    Ich kann hier (erstmal) keine weitreichenden Konsequenzen für das statische System erkennen (besser: erahnen). Die Bopla dürfte doch von statischer Seite nun sogar einfacher geworden sein. Wieso müssen nun ehemals nicht tragende Wände zu tragenden gemacht werden????

    Und: Bitte auch beachten in welchen Grundwasserverhältnissen das Ganze spielt. Einfach wegstemmen und anflicken könnte bei entsprechend ungünstigten Wasserständen zu weitreichenderen Problemem führen....
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