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  1. #1

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    Taugt Schnell-Estrich was?

    Unser Architekt kommt unserem Wunsch nach einem möglichst frühen Fertigstellungstermin noch nicht so nach, wie wir das gerne hätten. In seiner Projektplanung habe ich gesehen, dass 3 Wochen für den Estrich eingeplant sind. Während dieser Zeit kann fast nichts anderes gemacht werden. Ich würde ihm gerne ein Material vorschlagen, welches keine drei Wochen braucht (er scheint mit sowas noch keine Erfahrung gemacht zu haben).Kennt jemand ein solches? Und ist das nur eine Preisfrage, oder hat so ein 48h-Estrich noch andere Nachteile? Es ist noch zu beachten, dass wir eine Fußbodenheizung haben werden. Ich weiß nicht, ob sich solche Estriche in Sachen Wärmeleitfähigkeit, wärmebedingter Ausdehnung und so unterscheiden.


    Wäre toll, wenn jemand schon Erfahrungen auf dem Gebiet gemacht hat und mir da etwas unter die Arme greife könnte.

    LG Willi
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  2. Taugt Schnell-Estrich was?

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  3. #2

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    Gußasphalt...

    Geht auch bei FBH, kann direkt nach Auskühlen benutzt werden...

    Kosten? Ist ein bisschen teurer, und auch die FBH wird ein wenig teurer...


    Es ist völlig normal, das Estrich Zeit braucht. Gehört zum Bauen dazu, ist halt einzukalkulieren...

    Wo versäumt der Architekt denn sonst noch Zeit? Du stellst da schon eine gewagte Aussage in den Raum.

    Jetzt mal Butter bei die Fische, wo meinst du das er Zeit verplempert?
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  4. #3

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    schnellestrich auf zementbasis muss man beherrschen, der einbau ist nur zu empfehlen, wenn wirklich akute zeitnot besteht. die wärmeleitfähigkeit wird die gleiche sein. ein anderes thema sind spannungen und rissegefahr bei fußbodenheizung.

    wenn du wirklich zeit gewinnen musst und du kannst das beeinflussen, schwenk auf gussasphaltestrich um, wie H.Pf beschrieben hat. weisse fenster musst du dann sehr gut vorher abkleben.
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  5. #4
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    Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Gussasphalt gesundheitsbedenkliche Stoffe enthält. Außerdem weiß ich nicht, ob dieser sich auf meine FBH negativ auswirkt. Wenn diese Bedenken zu entkräften sind, stehe ich dieser Option offen gegenüber, besonders da sie vermutlich günstiger ist als Schnell-Estrich.
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  6. #5

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    fußbodenheizung funktioniert dann mit kunststoffschläuchen nicht mehr.
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  7. #6

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  8. #7
    Avatar von susannede
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    Gussasphalt gesundheitsbedenkliche Stoffe
    im gegenteil

    stehe ich dieser Option offen gegenüber, besonders da sie vermutlich günstiger ist als Schnell-Estrich.
    auch im gegenteil

    Sach mal, wenn man Cheffe ist, kann man sich doch fähige Mitarbeiter kaufen.
    Mir scheint, da hapert es doch ein wenig.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Sach mal, wenn man Cheffe ist, kann man sich doch fähige Mitarbeiter kaufen.
    Wenn man Cheffe ist muss man sich um mehr Dinge selbst kümmer als die meisten glauben, zumal mein Haus auch nicht zu deren Job gehört
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    Ich denk schon, dass das Haus vermutlich schon zu dessen Job gehört.

    Unser Architekt kommt unserem Wunsch nach einem möglichst frühen Fertigstellungstermin noch nicht so nach, wie wir das gerne hätten.
    Wieso geht "Euer" Architekt denn nicht auf die Wünsche ein ?
    Entweder kann er nicht, oder er will nicht...?
    Wieso denn hier im Forum fragen, statt das mit dem eigenen Architekten zu klären?
    Zumal als Cheffe ?

    Generell will ja jeder möglichst schnell einziehen,
    aber wegen 2 Wochen jedweden Scheiß zu planen,
    der dann auch noch teurer kommt,
    generiert die Frage: wieso so eilig ?
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  11. #10

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    Der Vorschlag mit Gussasphaltestrich scheint mit nicht besonders praktikabel zu sein. Hierfür müsste die Planung der Fußböden geändert werden (mineralfaserdämmung, kupferleitungen für die Heizung) dadurch würden nicht nur die Kosten steigen sondern auch wieder Zeit für Planung und Angebotseinholung verschwendet. Es gibt inzwischen von sehr vielen beherrschbare schnellzemente. Jeder fäHöhe Estrichleger kann hier gut beraten. Estrich jedoch ca. Dreifache.
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  12. #11

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    ich meine mich auch entsinnen zu können, dass bei gußasphalt-estrichen der verantwortliche bauleiter beim einbringen komplett anwesend sein muss. (nur so aus der erinnerung und erzählungen meines seniorpartners, der hier vor jahrzehnten mal geld verloren hat).

    bezüglich des gesundheitsschutzes habe ich eben mal im "ökologischen baustofflexikon" (verlag c.f.müller, hrsg. zwiener/mötzel, 3. auflage) nachgesehen:

    "[...] durch die hohen einbringtemperaturen entsteht ein gesundheitsschädliches gemisch aus bitumendämpfen und -aerosolen (bitumennebel), die zur atemwegserkrankung der betroffenen arbeiter führen und auch im zusammenhang mit potenzieller krebserzeugender wirkung gebracht werden (kat.2 gem. MAK-Liste). [...]" anm.: nachfolgender zahlenangaben im buch habe ich mir geschenkt.

    es scheint sich hier also eher um ein einbau-problem zu handeln als um ein problem nach der auskühlung bzw. im betrieb. kann durch niedertemperatur-g. auch noch reduziert werden.

    aber statt auf teufel komm raus irgendwelche alternativmethoden zu suchen, ggf. anderes in der folge zu ändern, würde ich lieber die drei wochen aussitzen und dann einen vernünftigen estrich, der technisch einwandfrei und trocken ist, haben wollen.

    schwarz
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  13. #12
    Avatar von Flocke
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    Hier scheint es eher so, als wenn jemand mit dem Kopf durch die Wand will. Auch ein Architekt muß damit leben, das gewisse Baustoffe Trockenzeiten und Aushärtezeiten benötigen. Vieles kann durch Zuschlagsstoffe etwas beschleunigt werden, ist aber nicht immer anzuraten. Es haben sich einige Bauweisen durchgesetzt und bewährt. Zuschlagsstoffe sollten nur in extremen Situationen eingesetzt werden(Winteranbruch). Auch hie sollte man abwägen ob die Verhältnisse gewahrt bleiben.
    Das Argument hier schein aber zu sein, das jemand ein massives Haus in 2 Wochen incl der Trockenzeiten haben möchte. Da hilft nur noch ein Fertighaus oder eben eine etwasl ängere und realistische Planung
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  14. #13
    Avatar von susannede
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    Ja, die Leute mit der ungesunden Eile ...
    weil sie vom Bauen keine Ahnung haben,
    Cheffe meinen zu sein, nicht terminieren können
    und gewöhnt sind, ihren trotzigen Kinderwillen durchgesetzt zu bekommen.
    Da fehlt es, um Charles Dickens zu zitieren, an "raised by hand".

    Heutzutage kriechen leider zu viele von hinten unten nach oben vorne,
    das ist dann eine Standard-Dienstleistung, und dafür gibt's dann später
    gerichtlich viel Haue, wenn die Mängelbude ein ewiger Sanierungsfall wird.

    Zum Thema Schnellzement, was ja die einfachste Lösung wäre,
    sei Pseudo-Wichtig gesagt, ja: der kostet auch recht viel Geld,
    (und jeder gute Estrichleger kann hier beraten ... der seltsame Archi ja wohl nicht),
    aber er muss superschnell belegt werden, da er niemals trocken wird,
    sondern immer nur feuchter. Das Wasser bleibt das nämlich drin.

    Und da wir heute einen netten Tag haben:

    http://www.chemotechnik-abstatt.de/
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Der Link von susannede genau der richtige das Produkt von denen ist sehr gut. Warum hier immer auf Fragenden rumgehackt wird und warum man nur in extremsituationen auf schnelle Systeme zurückgreifen erschließt sich mir nicht. Der Schnellestrich von oben muss auch nicht sofort belegt werden. Das Wasser wird gebunden und kommt nie raus
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  17. #15
    Avatar von susannede
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    Richtig, das Wasser kommt nie raus.

    Aber es gibt auch andere Produkte, und die heißen alle netterweise "Schnellzemente",
    die werden mit jedem Tag der nicht-Belegung immer "feuchter",
    weil sogar das Wasser aus der Luft rausgezogen wird und im Estrich ver-gel-t.
    (von Gel, nicht von vergelten).

    @ Rumhacken...

    warum ist es so schwer, im Internet was Vernünftiges bei der Berufangabe zu schreiben ?
    Achja, ist ja alles anonym hier, da kann man mal raushängen lassen...
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