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Bitte um Hilfe bei Bauoptimierung anhand von detaillierten Energieausweis

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  1. #1

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    Bitte um Hilfe bei Bauoptimierung anhand von detaillierten Energieausweis

    Hallo Baufreunde,

    ich habe am Freitag für meinen geplanten Neubau schon vorab einen Energieausweis mit Details bekommen (war notwendig für KfW Energieeffizient bauen Darlehen). Ich kann mit einigen Werten schon etwas anfangen, aber insgesamt verstehe ich natürlich die ganzen Daten nur an der Oberfläche und zu wenig im kompletten Zusammenhang.

    Ich hoffe es ist jemand bei Euch mitdabei der diese Daten ein wenig genauer erklären kann. Ich habe mich jetzt nur mal an den U-Werten orientiert und hier Schwachstellen bei den Kellerausenwänden ausgemacht. Ihr entdeckt hier sicherlich noch mehr Schwächen. Bevor Ihr jedoch hier alle Daten als zu schlecht beurteilt, möchte ich nur darauf hinweisen, dass mein Ziel ist, ein Haus mit optimalen Preis-Leistungsverhältnis zu bauen und nicht das ultimativ gedämmte Haus mit Spitzentechnik zu errichten. Ich weiß, dass dieses Haus keine Preise gewinnt. Dafür fehlt mir (und sicherlich vielen anderen auch) einfach das Geld. Ich habe ungefähr noch max. 10.000-15.000 Euro reserviert für sinnvolle Verbesserungen des Hauses reinstecken kann. Ich meine mir bringt das nicht viel, wenn ich z.B. 10.000 Euro in eine Sole-Wärmepumpe statt Luft-Wasser-Wärmepumpe reinstecke und mein Heizbedarf deshalb von 700 Euro auf 600 Euro runtergeht.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir sagen könntet, wie Ihr dieses Geld am Sinnvollsten in Verbesserungen stecken würdet: z.B. Ytong 42cm statt 36,5 cm oder WU Beton Keller 20cm statt 17,5 cm o.ä. Details findet ihr in den rund 15 Seiten genug, so dass Ihr genau seht, was alles in dem Haus steckt. Ich könnte natürlich das Geld auch in eine Photovoltaikanlage reinstecken, dann habe ich den jährlichen Kostenanteil der Luft-Wasser-Wärmepumpe teilweise ausgeglichen. Also viele Möglichkeiten mit dem Geld noch was zu machen.

    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich freue mich auf jeden konstruktiven Tipp!

    Mit freundlichen Grüßen
    Remy80
    Geändert von Baufuchs (01.07.2012 um 20:08 Uhr) Grund: Anhang entfernt siehe Folgebeitrag
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  2. Bitte um Hilfe bei Bauoptimierung anhand von detaillierten Energieausweis

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Baufuchs
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    Hallo Remy80

    Ich habe die in EnEv Berechnung, die du in deinem Beitrag als PDF angehängt hast entfernt.

    Grund:
    Weder dein vollständiger Name/Anschrift, noch Name/Anschrift des Ausstellers und der Baufirma waren unkenntlich gemacht.

    Die Veröffentlichung verstösst -sofern Du keine Genehmigung des EnEv Ausstellers hast- im übrigen auch gegen das Urheberrecht.
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  4. #3

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    Ich würde das Geld, wenn es am Ende wirklich übrig ist, zur Schuldentilgung nutzen. Bringt Dir mehr als eine de facto 100% finanzierte PV Anlage. Am ehesten würde ich wohl die Dachfenster aufbessern, um hier zu Uw 1.0 zu kommen.
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  5. #4

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    Im Haustechnikdialog Forum werden öfters Grabenkollektoren für Wärmepumpen diskutiert, ggf.
    macht das bei Euch auch Sinn.
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  6. #5

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    Doch nicht etwa Porenbedonng 36,5 ohne zusätzliches WDVS...?
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast
    Doch, genau so hab ich's auch gelesen.

    Vergiss den Tipp mit dem Dachflächenfenster, die Aussenwand gilt es zu verbessern.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke vorab für die ersten feedback. Ja ich hab ytong 36.5 (0.09) mit u-wert 0,23. Soll ich wieder auf den Standard von 30cm des Angebotes runtergehen und ca. 14cm WVS nehmen oder 36.5 ytong + 8cm WVS? Welches Material würdet ihr nehmen? Der Keller ist noch recht mies gedämmt mit 17,5 cm WU-Beton und 8 cm Perimeterdämmung, oder? Der Keller wird ja halb teilweise bewohnt (Hobbykeller) und hat bei den Wänden einen U-Wert von 0,31. Die Kellerfenster sind übrigens wie die Dachfenster nur 2-fach verglast, sonst sind die Fenster 3fach glas mit 5Kammer und warmer Kante. Haustür hat u-wert von 1.4. Wie ist das mit den grabenkollektoren, habt ihr da nen guten forumlink? Ich war auch bissle erstaunt dass die pv anlage so schlecht bei euch ankommt: liegt das an der niedrigeren vergütung, des schlechten preis/leistungsverhältnisses oder zukünftig besserer anlagen. Sorry schreib grad mit handy. Besten Dank!:-)
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wand: 30+20. min.

    keller: lachplatte. was willst´n mit 17,5 wu? hol dir einen eigenen fachmann.
    wenn der dann sagt 25beton+12perimeter .. dann weisst, was sache is.

    grabenkollektor ist, ohne deinen bau gesamt zu kennen, nicht beurteilbar,
    aber grundsätzlich mit hohem invest verbunden.
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    Da der Anhang weg ist, lass mich raten, wer Dir den EnEV-NW erstellt hat ?
    Derjenige, der Dir das Haus verkauft ?
    Nachtigall, ich hör Dir trapsen - oder: das fängt ja gut an.
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    das Beste was Du mit Deinem anscheinenden oder doch nur scheinbaren Restkapital machen kannst, ist einen kleinen Teil davon in eine fachkundige Beratung bei einem Architekten und einem Baurechtsanwalt zu investieren.

    Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit werden sie Dir einige Probleme (=Nachträge) und Risiken (=ggfs. noch viel mehr ...) aufzeigen. Es besteht auch die Möglichkeit, daß das so toll beschriebe Bauvorhaben nicht das Optimum für Dich ist.

    Abe lieber jetzt alles erkennen, als mittendrin heulen und am Schluß verzweifeln.

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ja, danke jetzt wirds erst recht deutlich. Das dachte ich mir schon, dass wir bei den Wänden guten Nachholbedarf haben. Okay, dann mach ich doch einfach noch die 2 Updates. Die Kellerwand rauf auf 25cm + 10 cm Perimeterdämmung und die Ytong Wand wieder runter auf 30cm + einem WVS. Jetzt würde mich noch brennend interessieren, welches Material Ihr denn als WVS nehmen würdet? Ich habe den U-Wert nochmal bemüht und finde das ein U-Wert von 0,15 doch vollkommen okay ist. Den erreicht man doch schon durch Ytong 30 cm + Styropor 12 cm. Mit Styropor 20 cm kommt man auf U-Wert 0,12. Lohnt sich das denn noch? Beim Keller sehe ich schon ein deutlich zuzulegen zu müssen. Ich werd mich da nochmal genauer informieren. Für was brauche ich dann noch einen Energieberater?

    Ja, der Energieausweis wurde von einem vom Bauunternehmen beauftragten Architekten gemacht. Das ist sicherlich nicht ideal. Ich werde nochmal über die Mehrungen mit meinem Bauunternehmen sprechen. Ich war in Poing und mir wurde von mehreren Massivaustellern bescheinigt ein Top Angebot zu haben. Das beim Mauerwerk noch zugelegt werden sollte, haben sie mir auch bestätigt. Wenn dies alles ist, dann werde ich jetzt nochmal die Optionen folgende Optionen prüfen:

    1. Hauswand: Ytong 30 cm + Stryodur 12cm (oder anderer Dämmstoff/platten)
    2. Kellerausenwand: BU Beton 25cm + 10 cm Perimeterdämmung
    3. Kellerfenster: bisher 1,3 evt runter auf 1,0 U-Wert
    4. Dachfenster 1x (wohl wichtiger als Kellerfenster): Von 1,4 runter auf 1,0 U-Wert (3-fach Verglasung?)
    5. Prüfung Verwendung von Grabenkollektoren

    Seid ihr Euch sicher, dass diese Maßnahmen sich überhaupt amortisieren durch Einsparungen beim Heizbedarf, wenn schon eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Einsatz ist? Das Bauunternehmen meinte nämlich, dass meine jetztige Zusammenstellung ein Top-Preis Leistungsverhältnis darstellt und alles andere nur Dämmwahn darstellt, der in 15 Jahren sowieso wieder überholt ist. Nicht verwechseln mit meiner Meinung, ist nur die vom Bauunternehmen. ;-)
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  13. #12
    Avatar von susannede
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    Top-Angebot, Top-Preis...aha, wäre ja auch verwunderlich, wenn's anders wäre.
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  14. #13

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    Hallo Remy80,

    ich nehm die Vorschläge Dachfenster und Grabenkollektor zurück. Ich bin von ausgegangen, daß Du den Wandaufbau bewußt so gewählt hast, weil Du kein warum auch immer kein WDVS haben willst und die Planung schon weitgehend fertig wäre.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Vorsicht bei Porenbeton mit WDVS. Hinsichtlich Wasserdampfdiffusion ist das nicht unkritisch. Das muss sorgfältig mit exakten Produktkennwerten und am besten mittels hygrothermischer Simulation geplant werden, wenn es keinen Schaden geben soll.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Okay, danke, das mit dem WVS in Zusammenhang mit Ytong wusste ich noch gar nicht. Ich hab jetzt ein Upgrade der Fenster erst mal genommen für 2.112 Euro auf Eforte 84 für Passivhaustauglichkeit vom IFT-Rosenheim zertifiziert, ISO 3 fach Ug-Wert 0,5, mit einem Gesamtwert von U-0,74. Mein Erker wird jetzt auch noch unterkellert, damit keine Wärmebrücken auftauchen. Jetzt haben Sie mir das Angebot gemacht statt dem BU-Beton Ytong Wände zu bauen. Kann so ein Ytong Keller auch wie eine weiße Wanne funktionieren?
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