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  1. #1

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    Entwässerung Lichtgraben

    Hallo,

    die Starkrregereignisse der vergangen Tage lassen mich das Thema mal wieder aufgreifen....
    Vorab: Unser Keller ist trocken geblieben, aber nur mit Hilfe einer schnell positionierte Pumpe im Lichtgraben. Das halbe Dorf ist abgesoffen.

    Situation:

    Wir haben zwei Lichtgräben und eine Außentreppe. Alle drei Stellen haben an der tiefsten Stelle einen Ablauf. Alle diese abläufe liegen DEUTLICH unterhalb der Rückstauebene. (die liegt so ca. 30cm untehalb KG-Decke)

    Ein Lichtgraben und die Außentreppe führen zu einem Sammelbehälter mit Pumpe. Da wird bis über die Rückstaueben in den Kanal gepumpt. Da gab's ncoh keine Probleme, außer dass ich hier mal ne USV nachrüsten muss. (das Thema hatten wir schon mal)

    Der andere Lichtgraben ist aber leider über eine Rückstauklappe direkt am Kanal angeschlossen.
    Die Rückstauklappe hat auch wieder gut funktioniert und schlimmeres verhindert. Kanal war bis oberhalb Straßenniveau voll.
    Die Regenmengen waren aber so (ca. 50l/m² in einer halben Std) dass das Oberflächenwasser gereicht hat, um sich im Lichtgraben so 30 cm hoch zu sammeln. Noch 15 cm mehr und die Fenster wären erreicht....Und die 15 cm wären ohne die Pumpe vermutlich noch "erreicht" worden!

    Also brauchen wir eine Lösung, die auch funktioniert, wenn wir nciht da sind.

    Welche Optionen gibt's?

    1.) Druckwasserdichte Fenster
    Sind zwei Fenster mit grob 80x 100 und 160x100
    Weiß nicht, ob es in der Größe was bezahlbares gibt. Außerdem ist Außenputz und Inneputz fast nagelneu, würde ich nur ungern jetzt alles wieder neu machen

    2.) Anschluss an die vorhandene fest installierte Pumpe mit Sammelschacht
    das würde mir theoretisch eigentlich am besten gefallen. Leider ist die in der Bodenplatte fest vergossen, da komm ich nciht ran. Höchstens an den Ablauf vom anderen Lichtgarben, aber das wäre einmal ums ganze Haus rum. Da ist der Aufwand vermutlich noch größer. Es läge auf Höhe Bodenplatte noch ein Drainagerohr aus der Bauzeit welches an beiden Lichtgräben vorbei führt. Wäre damit was zu machen?

    3.) Einbau einer eigenen Hebeanlage in den Lichtgraben mit druckdichtem Anschluss an den Kanal, so dass auch bei Rückstau in den Kanal gepumpt werden kann.
    Das ist eigentlich meine favorierte Lösung. Strom könnte ich von der Garage aus bekommen. Evtl. sogar über die gleiche Notstromversorgung gesichert, wie für die andere Pumpe. Sonst würde ich da auch ne zweite USV "spendieren"

    4.) noch mehr Möglichkeiten?

    Vielleicht habt ihr ja ncoh bessere Ideen (bestimmt), oder Tipps, Hinweise etc. was noch zu beachten wäre.

    Danke!
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  2. Entwässerung Lichtgraben

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    50 l/m2 entsprechen 5 cm Wassersäule
    wenn 30 cm Wasser im LS standen war das Einzugsgebiet des LS also 6 mal so groß wie der LS selbst
    da parallel noch gepumpt wurde wahrscheinlich noch viel größer

    Erste Aufgabe:
    • Einzugsgebiet des LS auf seine eigene Fläche beschränken, d.h. da darf seitlich nichts zufließen


    Zweite Aufgabe:
    • Lichtschacht abdecken, erst mal unter dem Aspekt, den Eintrag von Fremdstoffen zu verhindern.



    Denn eine LS-Entwässerung über Rückstauventil bei tatsächlich nachgewiesenem hohem Rückstau halte ich für sehr riskant. In die Lichtschächte fällt immer alles mögliche rein und wenn das unter der Absperrklappe des Ventils liegt wars das mit dem Rückstauschutz

    Nächster Ansatz, erst danach:
    • prüfen, ob nicht auf die LS-Entwässerung vollkommen verzichtet werden kann, indem man den Lichtschacht wasserdicht abdeckt.
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  4. #3

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    Lichtgraben ist kein Lichtschacht...

    Das sind die größeren Abgrabungen, um die Keller zu belichten...
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    danke, falsch interpretiert,

    dann dürfte es auf die 3. Variante hinauslaufen
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  6. #5

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    Na dann doch lieber druckwasserdichte Fenster. Gibt es auch in der angegebenen Größe. Mal nach "wasserdichte Fenster" googeln. Ob's für den TE bezahlbar ist, kann ich nicht beurteilen ...
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  7. #6

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    Lass doch mal prüfen, ob eine teilweise oder vollständige Versickerung des Wassers in den Lichtgräben im Untergrund möglich ist.
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  8. #7

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    Der Witz war gut...
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  9. #8
    wasweissich
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    Der Witz war gut...
    aber in der falschen rubrik ....
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  10. #9
    Themenstarter

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    @Manfred: Ja, Lichtgraben, nicht Schacht. Fläche so ca. 5-6 m² auf 2 Ebenen. Das Wasser kommt aber sicherlich auch seitlich durchs Erdreiche. Richtig reinlaufen kann (fast) nichts, ist mit Granitstelen abgegrenzt und von da geht's mit Gefälle weg. Aber die Sole ist so ca. 1,50m tiefer als der Garten und da kommt bei so einem Wetter dann einfach einiges zusammen.

    Also Variante 3.

    Mit dem Drainagerohr siehst Du also auch keine Chance an die vorhanden Hebeanlage ran zu kommen.

    @wall: ich sag's mal so: Wenn der Keller vollläuft wär es sicher teurer als Druckwasserdichte Fenster. Aber wie gesagt, scheue ich davor zurück das JETZT zu machen. Den Putz (inkl WDVS) bekommt man außen sicher nicht "unsichtbar" angeflickt. Da müsst man ja die ganze Hausseite neu machen lassen.

    @Peter: Ne, da kann ich mir gewiss jegliche Prüfung sparen ;-)
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  11. #10
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    Ich hoffe Produktnennung ist in diesem Zusammenhang ok, da keine Wertung.

    Kann man so was wie den Kessel Pumpfix S an der Stelle verwenden? Ist ja eihentlich für die Installation IN Gebäuden gedacht, wüsste jetzt aber nciht, warum man ihn nicht auch außerhalb verbauen können sollte.

    Die für außen vorgesehenen Schächte sind a) zu groß und b) hab ich ja keinen Anschluss für das integrierte Gerinne.
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  12. #11
    Themenstarter

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    ist Regenwasser ausreichend leitfähig für Sondensteuerung, oder sollte man da besser auf Schwimmer setzen?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Also die Frage nach Regenwasser kann ich mir zwischenzeitlich selber beantworten. Leitfähigkeit kann reichen, muss aber nicht. Sicher sidn hier nur Schwimmer. (schade eigentlich, mir wären die Sonden lieber, da nichts meachanisches dran ist)

    Sonst noch Meinungen dazu?

    Oder Ideen, wie man sinnvoll an die vorhandene Hebeanlage anschließen könnte?
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  14. #13
    wasweissich
    Gast
    ............ Installation IN Gebäuden gedacht, wüsste jetzt aber nciht, warum man ihn nicht auch außerhalb verbauen können sollte.
    ich schon . der unterschied zwischen innen und aussen besteht bei sowas in den paar °C im negativbereich - heisst frostsicherheit
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  16. #14
    Themenstarter

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    ups...

    Du meinst im Winter könnte es unter 0° werden....

    Ok, ein kleines, feines Detail, an das ich doch leider wirklich nicht gedacht habe. MIST!

    Dann ist der ganze Ansatz doch aber schon wieder für die Tonne!

    Jetzt hab ich spontan erst mal gar keine Idee mehr, wie man das vernünftig lösen kann.

    Das vorhandene KG Rohr mündet auf Kanal-Ebenen in einem KG-Rohr der Fallleitung und geht dann zum RV Schacht. D.h. im RV-schacht, wo es frostfrei wäre, kann ich auch nix dran bastelen, weil ich sonst eine Dachhälfte mit drüber laufen lassen müsste.

    Also doch versuchen einen eigenen Schacht im Lichtgraben zu setzen? Das wird aber verdammmt eng, falls überhaupt möglich :-(

    Oder einen kleinen Betonschacht erstellen und (gedämmten) Deckel drüber. Der vorhandene Ablauf ist im Winter eigentlich immer frostfrei geblieben.
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  17. #15

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    Schwimmer und Pumpe immer doppelt vorhalten, wegen Abwesenheit und so.
    Eine USV wird wahrscheinlich die Pumpe nicht oder nur unzureichend lang betreiben können, hier müsste ein Notstromaggregat angeworfen werden.
    Alternativ : RISIKO. Oder dann doch die druckdichten Fenster mit druckdichten Wandanschlüssen!
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