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Versetzte Häuser. Dämmung/Mauerwerk Giebelseite ok? Bitte dringend Hilfe

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  1. #1

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    Versetzte Häuser. Dämmung/Mauerwerk Giebelseite ok? Bitte dringend Hilfe

    Hallo liebes Forum,

    ich brauche leider dringend Eure Hilfe und hoffe in der richtigen Forenecke gelandet zu sein. Vorab: ich bin Laie, auch wenn ich so langsam in die Bauthemen reinwachse ;-)
    Grundinfo:
    Neubau eines Dreispänners in München über einen GU.
    Die Häuser sind jeweils um 78cm versetzt gebaut (siehe Bild 1).
    Außenmauerwerk: 36,5 CorIso 07, kein zusätzliches WDVS geplant/vereinbart.
    Kommuninnenwände zweischalig 17,5er Ziegel mit Dämmung dazwischen.

    In den Häusern entsteht durch den Versatz jeweils ein (im Mittelhaus 2) "Rücksprung" der Wand am Übergang zw. 36,5er Aussenziegel und 17.5er Kommunwand. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine. So weit so gut und auch so geplant lt. Werkplan (siehe Bild).

    Nun entsteht durch den Versatz ebenso an den Dächern jeweils eine schmale Giebelaussenwand.

    Diese Giebelwand ist als Mauerwerk nun großteils nur mit dem 17,5er Kommunwandziegel erstellt worden, außer jeweils die 78cm die als 36,5er Außenwand-Dämmziegel ausgeführt wurden.
    Der GU geht nun her, und macht einen (O-Ton) "Vollwärmeschutz" außen an die Giebelwände, ca. 20cm, Material habe ich nicht gesehen, ich vermute Styrodurplatten und außen verputzt.
    Siehe Bilder.

    Jetzt meine Frage: Ich bezweifle, dass das die fachgerechte Methode ist, eine durch Versatz entstandene Giebelwand/Kommunwand zu dämmen bzw. überhaupt zu erstellen. Wie seht Ihr das?
    Mein Hauptargument ist, dass die Dämmung die ja zur Wand gehört, jeweils auf dem anderen Grundstück (Realteilung) liegt. Hier wird doch gegenseitig überbaut mit all den Fragen und Problemen die da kommen können (ich könnte nun z.B. kein DFF mehr einbauen, da der Mindestabstand nicht mehr da wäre usw usw).
    Außerdem wollte ich nie ein WDVS am Haus haben; im Werkvertrag steht auch nichts, dass Außenwände zusätzlich gedämmt werden können, sondern nur, dass diese aus Zitat: "hochwertigem, wärmegedämmten, Blockziegel bzw. Planziegel (Fabrikat Unipor oder glw) erstellt werden. Die Mauerwerksdicke und Güte wird lt geltender EnEV ausgeführt, die Innenwände werden nach statischen Erfordernissen und Werkplan erstellt".

    Was ist Eure Meinung, wie man das Problem lösen könnte? Dem GU habe ich schon gesagt, dass ich damit vorerst nicht einverstanden bin und mich schlau machen werde, ob das so ok oder nicht.

    Danke für Eure Hilfe.

    Grüße

    Zellstoff
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  2. Versetzte Häuser. Dämmung/Mauerwerk Giebelseite ok? Bitte dringend Hilfe

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  3. #2

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    Ist der GU wirklich ein GU?
    Dies würde bedeuten, daß Ihr ihm jenen Plan vortgegeben hätte und er ihn nicht eingehalten.

    Oder ist es doch eher ein Bauträger (Ihr kauft von ihm das Haus samt Grundstück)?
    Dann wird es komplizierter.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi,

    Nein, ist ein GU.
    Wir hatten das Grundstück (ohne Ihn gekauft) und eine Eingabeplanung (angehängtes Bild fürs EG), mit der wir (3 Parteien) einen GU gesucht haben.
    Mit dem GU haben wir die Werkplanung gemacht.
    Aber aus der geht nicht hervor, wie die entstehenden Dachgiebelseiten gedämmt werden.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hier noch der letzte freigegebene Werkplan des DG. Inzw. gab es noch kleine Änderungen an der Lage der Innenwände, aber nichts was die Kommunwand betrifft.
    Einen genaueren Plan, wie das Dach erstellt wird, gab es nicht.
    Grundriss DG.jpg
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  6. #5

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    im plan ist es korrekt dargestellt - auch wenn es merkwürdig aussieht. wenn, dann hat er nicht nach plan gebaut! konfrontier ihn damit.
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  7. #6
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    Danke. Im Plan korrekt dargestellt? Was meinst Du damit. Im Plan ist doch nur eine 17.5er Kommunwand zu sehen. Wie sollte die denn ausgeführt werden, dass sie entsprechend wärmegedämmt ist. Was soll ich Ihm vorschlagen, wie er es anders machen soll? Das ist mein Problem...
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  8. #7

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    Nein, es ist eben NICHT nur dine 17,5er Kommun-Wand zu sehen sondern der Versatz wird mit dem Aussenmauerwerk gemauert...

    Es gibt dann halt einen Versprung nach Innen an der Wand...
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
    Der Versatz vorne ist jeweils als 36,5er gemauert, und verjüngt sich innen nach 114,5 cm (78cm Versatz + 36,5cm Aussenmauer des Nachbarn) auf 17,5 innen auf die ganze Länge.
    So wie im Werkplan dargestellt.
    Das Geht gut im EG und OG, aber im DG eben nicht mehr, weil da die 17,5 er Wand oben dann alleine als Giebel steht. Das was auf den Bildern zu sehen ist (das weiße Verputzte) sind 20cm Styrodur plus Putz auf der 17,5er Innen Kommunwand.
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  10. #9

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    @ zellstoff - das detail müsste vom prinzip so aussehen:

    kommunwand + wdvs.jpg

    alles andere wäre unsinn. die anordnung wdvs mit überkragenung der grundstücksgrenze zieht große probleme nach sich. das muss einwandfrei geregelt mit allen beteiligten werden. einer bleibt dabei im vorteil.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hier nochmal eine Zeichnung, dass es evtl. klarer wird was ich meine.
    Von oben auf das Dach gesehen, schaut das jetzt so aus:
    Haus 2(rot) hat um die Giebelseite des Versatzes zu dämmen (da innen nur 17,5er Wand), aussen 20cm Styrodurdämmung bekommen bis zum First, die auf dem Grund von Haus 3 stehen. Hinten, also links bekommt Haus 3 die gleiche Dämmung für seine Kommunwand, die aber auf dem Grund von Haus steht. Die Dämmung ist das weiße auf den Bildern...
    Problem ist einfach die 17.5er Innenwand, die an der Giebelseite nicht von dem anderen Haus komplett überdeckt wird durch den Versatz.

    Grundriss DG1.jpg
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  12. #11
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    @ zellstoff - das detail müsste vom prinzip so aussehen:

    kommunwand + wdvs.jpg

    alles andere wäre unsinn. die anordnung wdvs mit überkragenung der grundstücksgrenze zieht große probleme nach sich. das muss einwandfrei geregelt mit allen beteiligten werden. einer bleibt dabei im vorteil.
    Danke für die Skizze, aber da fehlt doch genau die Dämmung um die es geht. Entlang der Kommunwand bis zum First. Durch den Versatz entsteht eine ca. 40cm hohe Giebelwand für jeden, die nur aus einer 17,5er Kommunwand besteht.
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  13. #12

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    das prinzip muss gleich sein. problem wird der versatz sein, müsste aber in stahlbeton lösbar sein
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  14. #13

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    Was sagt denn dazu im Brandschutzkonzept? Die Grundstücke werden doch offensichtlich real geteilt?
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  16. #14
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    das prinzip muss gleich sein. problem wird der versatz sein, müsste aber in stahlbeton lösbar sein
    ?? Heißt, die Kommunwand im DG raus und durch Stahlbeton ersetzen oder wie soll ich das verstehen..die muss dann doch auch gedämmt werden...
    Ich denke, dass die Kommunwand im DG als 2x 36,5 ausgeführt werden hätte müssen um die gleiche Dämmung zu bekommen. Da jetzt nur 17,5er KOmmunwand, müsste doch nach innen gedämmt werden und nicht aussen...
    Sorry wenn ich einen Denkfehler habe, aber wie bekommt man sonst diese Giebelwände so gedämmt wie die anderen Aussenwände (kein WDVS, alles als 36,5 CorIso Ziegel) auch?
    Überbauen ist doch quatsch und nicht korrekt (oder ist das in so einem Fall erlaubt?), oder?
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Wilhelm Wecker Beitrag anzeigen
    Was sagt denn dazu im Brandschutzkonzept? Die Grundstücke werden doch offensichtlich real geteilt?
    ja, werden (sind) real geteilt. "Brandschutzkonzept" habe ich noch nicht gesehen; aber selbst wenn es brandschutztechnisch ok wäre, darf das doch nicht sein und viel interessanter, wie biegt man das wieder hin?
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