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Estrich Mindestdicke mit Lüftungsrohren und FBH

Diskutiere Estrich Mindestdicke mit Lüftungsrohren und FBH im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Estrich Mindestdicke mit Lüftungsrohren und FBH

    Hallo Experten,
    wir bauen ein EFH mit KWL und FBH. Die Lüftungsrohre (8cm) sollten in den Decken verbaut werden. Statiker und/oder Installateur haben das für den Keller jedoch nicht eingeplant (vergessen/falsch verstanden?), sodaß diese Rohre auf dem EG-Fußboden verlegt werden mußten. Laut Installateur sollten dennoch 15 cm Bodenaufbau genug sein (3x meinerseits nachgefragt), dementsprechend wurden die Türen angefertigt. Fliesen+Kleber kosten 1,5cm, bleiben 13,5.
    Internet (z.B. hier 4,5 cm Mindestdicke bei FBH.
    Estrichleger: "haben auch schon mit 3,5 cm Estrich gemacht, muß halt Zusatz xy rein und AKS-Matten " (€€).
    Fliesenleger: "unter 4,5 cm hafte ich für alle Schäden, ist mir zu teuer, mache ich nicht. Und über den Lüftungsrohren muß auch Dämmung verlegt sein, sonst setzt es sich ungleichmässig = Risse. Alternative: 3,5 cm Estrich plus Entkopplungsmatten, deren Hersteller übernimmt dann die Garantie" (€€€€).
    Installateur: Ist im Urlaub.
    Estrichleger, nach Anhören des weiteren Verlaufs: Runzelt die Stirn "da müssen wir uns alle hier treffen".
    Frage: 1. Liegt der Fliesenleger richtig und 2. Welchen Anteil der Mehrkosten muß sich der Installateur anziehen?
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  2. Estrich Mindestdicke mit Lüftungsrohren und FBH

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  3. #2

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    kannst du eine detailzeichnung vom aufbau einstellen? wie breit sind die lüftungsrohre? die kombination mit fussbodenheizung muss detailliert geplant werden.
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  4. #3

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    Und ein Blick in DIN 18560-2 wird ergeben, dass oberhalb von Leitungen die vollständige Estrichdicke möglich sein soll. Und Estrich ist das Paket aus Dämmung und Estrich.

    svjm
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  5. #4
    Themenstarter

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    Es gibt noch keinen Aufbau (nur runde Rohre 8cm Außendurchmesser auf Beton), jeder erzählt von Möglichkeiten, wenn... Und der Estrichleger sagte erst bei der 3. Begehung, als ich ihn auf das Thema Gewährleistung und die Einwände des Fliesenlegers ansprach, daß sich da alle vor Ort treffen müssen. Es ist also noch nichts an Aufbau, Dämmung, Systemmatte etc. drin oder festgelegt, nur die maximal verfügbare Höhe von 5,5 cm zwischen Lüftungsrohren und Fliesen stehen fest. Die Rohre (EnevAir Tuboflex) sind z.T. quer durch den Raum gelegt.
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  6. #5

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    Toll, wenn die Planer mal wieder ihren Job nicht machen...

    Könnt ich jedes Mal mich drüber aufregen *grmpf*
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    Toll, wenn die Planer mal wieder ihren Job nicht machen...
    die planer installateur , fliesenleger , estrichleger und statiker treffen sich zwecks detailplanung doch am objekt ... ist doch toll ......
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo svijm, sollte die DIN 18560-2 hier zur Anwendung kommen, hieße das, daß dieser Bodenaufbau mit solchen Rohren gar nicht zulässig ist? Dann spielten ja die meisten Installateure Russisch Roulette? Das kann so doch auch nicht gemeint sein.
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  9. #8
    Lebski
    Gast
    Ne, das russische Roulette spielst du.

    Sowas können keine Handwerker planen, dafür gibt es Architekten.

    Zu deiner Frage: Doch, ist so gemeint in der DIN 18560-2
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  10. #9
    Themenstarter

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    Die DIN kann jedoch nicht dazu führen, eine energieeffiziente Technik nicht einbauen zu dürfen. Und erstaunlicherweise waren sich alle angesprochenen Firmen (bei der Ausschreibung) einig, daß man die Rohre prinzipiell im Fußbodenaufbau verlegen kann.
    Da muß es doch jetzt Möglichkeiten gaben, das Ganze vernünftig zum Halten zu bringen?
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  11. #10

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    Das ist ja auch alles nicht das Problem, die haben aber nicht die Höhe richtig angegeben...

    Es ist überhaupt kein Problem, das alles unterzubringen, selbst 100 mm dicke Rohre sind kein Problem.

    Aber nicht im Estrichaufbau sondern DRUNTER!

    Und nu stehst du da mit deinen Türen...können die nicht gekürzt werden?

    Murks akzeptieren wegen ein paar Türen?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Es ist überhaupt kein Problem, das alles unterzubringen, selbst 100 mm dicke Rohre sind kein Problem.

    Aber nicht im Estrichaufbau sondern DRUNTER!

    Und nu stehst du da mit deinen Türen...können die nicht gekürzt werden?

    Murks akzeptieren wegen ein paar Türen?
    Also Türen kürzen (3 bereits gefertigte Terassentüren) um mindestens 8cm, an der Treppe je eine Stufe 8cm zu niedrig (nach oben) bzw. zu hoch (nach unten) in Kauf nehmen usw... ?
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    Es gibt für so ziemlich alles Lösungen.

    Das muss aber geplant werden! Und das machen nicht Handwerker! Und auch nicht Foren.

    Wo ist denn dein Planer? Eingespart? Dann wirds spätestens jetzt Zeit, jemand zu beauftragen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Es gibt für so ziemlich alles Lösungen.

    Das muss aber geplant werden! Und das machen nicht Handwerker! Und auch nicht Foren.

    Wo ist denn dein Planer? Eingespart? Dann wirds spätestens jetzt Zeit, jemand zu beauftragen.
    Geplant haben wir mit Architekt. In der Ausschreibung für den Rohbau und der ersten Statik waren die Lüftungsrohre noch nicht im Beton, da das System und der Verlauf der Rohre noch nicht feststand. Schon mal frei geplant mit Lüftungsanlage gebaut? Das ist den wenigsten geläufig!
    Der Installateur legte dann in Absprache mit Anlagenhersteller, mir (Lage der Abkastungen) und Statiker den Rohrverlauf fest, die Statik der Betondecken sollte entsprechend angepaßt werden. Einwände??
    Als dann der Beton für die Kellerdecke kam, (Filigrandecken) kam, standen die Installateure mit den Rohren da und stellten fest, daß sie nicht in die Bewehrung paßten. Hektische Telefonate zwischen Baustelle, Chef (Installateur) und Statiker: Kellerdecke war nicht geändert worden. Was tun?
    Antwort Installateur (telefonisch): dann eben auf den Beton, mindestens 15 cm Bodenaufbau. So wurde es dann gemacht, beschwert hat sich erst jetzt der Fliesenleger.
    Welcher Planer hat eigentlich von jedem Detail am Bau die finale Ahnung und überwacht alles penibel? Ich dachte bisher ein Architekt käme dem am nächsten? Und daß der nicht jeden Handschlag am Bau überwachen kann, hielt ich bisher für O.K.? Im übrigen bauen wir mit ortsansässigen Firmen, die sich gegenseitig kennen, sehr gut zusammenarbeiten und gute Arbeit hinterlassen wollen. Der Bauleiter, der den Subunternehmern wg. Schadensbegrenzung hinterherläuft, ist hier also nicht üblich.
    Und wofür sind Foren denn da?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ist der Architekt noch im Spiel? Das ist wohl ein Ball, der bei ihm im Spielfeld gelandet ist...
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  17. #15
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Ist der Architekt noch im Spiel? Das ist wohl ein Ball, der bei ihm im Spielfeld gelandet ist...
    Momentan ist er nicht im Spiel, werde ich aber dazuholen. Wird aber am Problem der Gewährleistung/Kostenübernahme nichts ändern.
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