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  1. #1

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    Bauphase: provisorische Überfahrt Strasse / Grundstück erforderlich?

    Hallo Männer!

    Nächste Woche geht´s los mit meinem kleinen EFH-Neubau, auf einem Eckgrundstück in einem vor etwa 15 Jahren neu erschlossenen Baugebiet.
    Besonderheit des Eckgrundstücks: beide zur Strasse weisende Seiten grenzen ohne Bürgersteig unmittelbar an die alphaltierte Fahrbahn an.
    Strasse und unbefestigtes Grundstück werden durch ca. 5-6 cm breite und ca. 1,0 m lange Randsteine abgegrenzt.
    Der Tiefbauer empfiehlt, wenigstens eine Längsseite (etwa 20 m) für 1.000 EUR netto durch eine Art Kiesmörtelanschüttung (so hab ich ihn verstanden) zu schützen.

    Ich frage mich, ob diese Ausgabe wirklich nötig ist.

    Ich denke mir, dass ganz überwiegend leichte Transporter drüber fahren werden.
    Problematisch könnte es bei den paar Malen sein, wenn der Kipper-Lkw mit Sand für die Bodenplatte drüber muss, und später der Lkw mit den Mauerwerkssteinen.

    Laut Tiefbauamt sind die Randsteine 20-25 cm tief und zur Hälfte in ein Betonbett eingelassen.
    Das angrenzende Grundstück hat solide Tragfähigkeit (fester Wildwuchs).

    Was meint ihr: wie gross ist das Risiko, dass der eine oder andere Randstein beim Überfahren wegknickt?
    Komm ich womöglich billiger als die 1.000 EUR netto weg, wenn ich später ein paar Randsteine ersetzen lasse?
    Oder passiert wahrscheinlich eher nix?

    Danke sehr für Antwort!

    Gruss
    Bernd
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  2. Bauphase: provisorische Überfahrt Strasse / Grundstück erforderlich?

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  3. #2

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    ich mache es grundsätzlich immer. nachher hast mächtig stress, wenn etwas ist.

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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    wenn
    der eine oder andere Randstein beim Überfahren wegknickt
    dann bröselt auch der asfalt in schollen ab . und dann hast du ein groooosses problem , da wirst du die eingesparten paar € verfluchen .
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    Wenn die Bordsteine ersetzt werden müssen, wird dass evtl. nur durch ein durch die Kommune konzessionierten Unternehmer wenn nicht gar durch einen von der Kommune beauftragten Unternehmer geschehen.
    Dass kann dann vom Preis her recht heftig werden. Je nachdem wie viele Steine malträtiert wurden können da schon mehr als 1000€ zusammenkommen.
    Andererseits ist es fraglich ob eine rückseitige Verstärkung ausreichend ist. Meiner Erfahrung nach werden bei Tiefborden sowohl die Hinterkante wie auch die Vorderkante erheblich in Mitleidenschaft gezogen, da diese Steine wenn sie mit Anschlag (also höher als beide angrenzende Beläge) versetzt sind eigentlich kaum für überfahrten geeignet sind.

    Meine Empfehlung deshalb: Eine Überfahrtszone festlegen. Bei einem Überstand des Bordes bis 5cm könnte man die Vorderkante durch Ankeilen mit Asphalt (wahlweise Kaltasphalt) oder durch Holzbohlen /Dielen schützen. Besser noch durch beidseitig Bohlen welche mind. 1cm höher sind als der Bord.
    Diese Schutzmaßnahmen bieten allerdings nur bedingt eine Garantie für eine Nichtbeschädigung.

    Dass erneuern lassen des Bordes könnte hier durchaus günstiger sein.
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    werden durch ca. 5-6 cm breite und ca. 1,0 m lange Randsteine abgegrenzt.
    ich würde auf eine geplante betonbrücke beiderseits des kantenstein und da drübergreifend (so verstehe ich die beschreibung des TE ) und den preis ..
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    richtig teuer wird es wenn, technische einrichtungen wegen fehlender schutzmaßnahmen in mitleidenschaft gezogen werden, z. b. deckel, schachtköpfe etc.
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  9. #7
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten!

    Also, das Tiefbauamt sagte mir, dass ich ggf. die Instandsetzungsarbeiten vergeben müsse/dürfe (Auflage: Bau durch Fachfirma).
    Die Randsteine sind plan mit der Fahrbahn, das Gelände liegt teilweise bis 2 cm tiefer als OK Randstein.
    Die Idee mit den Bohlen incl. Überfahrtszone gefällt mir gut!
    Mal gucken, wo ich so Bohlen herkriege...
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