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  1. #1

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    dachneigung Neubau für solar

    hi

    falls wir dann unser EFH mit Solar (warmwasser) machen würden.
    Welche Dachneigung währe sinnvoll?

    habe gelesen "Um maximale Erträge zu erhalten, sollten die Ausrichtung nach Süden sowie 30° Dachneigung für Photovoltaik und 45° Dachneigung für Solarthermie eingehalten werden."
    Da mich ja nur Solarthermie interessiert sollte ich also 45Grad nehmen. Ist das richtig? Hatte auch irgendwo gelesen, dass es für den Winter auch etwas steiler sein sollte, wg der niedrigeren Sonnenhöhe.
    Wohne ja in der Nähe von Osnabrück
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  2. dachneigung Neubau für solar

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich würde das Dach nicht danach bauen, ob der Solarkram vernünftig in der Sonne liegt, sondern nach Belangen, die sich auf die Nutzung unterm Dach beziehen. Und da sind 45°sicherlich eher angesagt, weil dadurch einfach eine größere Kopfhöhe erreicht wird.
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  4. #3

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    Die Frage ist erst einmal, was für eine Dachneigung darfst Du überhaupt bauen?
    Dann die Frage, welche Dachneigung benötigst Du für eine sinnvolle Nutzung der darunterliegenden Räume?

    Erst wenn diese Punkte geklärt sind würde ich mir über die Solarthermie Gedanken machen. Da gilt grob gesagt, je steiler um so besser. Im Sommer brauchst Du ja keine Erträge, und im Winter fällt die Sonne eher flach ein. Hilfreich könnte hier eine Simulation sein, die zumindest ansatzweise die unterschiedlichen Solarerträge bei den verschiedenen Dachneigungen aufzeigt.
    Wenn nur Deine beiden o.g. Varianten zur Auswahl stehen, dann würde ich mich für die 45° entscheiden.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Man kann aber die Kollektoren auch steiler aufstellen als es der Dachneigung entspricht!
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    welcher maximale Ertrag ist denn gemeint?
    Schlicht dass was man vom Dach holen kann ohne Berücksichtigung der Nutzbarkeit oder der maximal nutzbare Ertrag?

    Eine Simulationsberechnung wie von R.B vorgeschlagen wäre anzuraten.

    weiteres zum Thema Heizung findet sich hier( bspw. unter Modernisierung und Effizienz):
    http://www.delta-q.de/cms/de/
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  7. #6
    Avatar von susannede
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    Infos findest Du auch hier:

    http://www.sonnenhaus-institut.de/baukonzept.html

    - die Kollektoren müssen auch nicht zwangsläufig die Dachneigung bestimmen.
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  8. #7
    Avatar von alex2008
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    aja man heizt den Restbedarf mit Holz zu, ergibt natürlich recht niedrigen PE-Verbrauch
    Ein PH mit einer Holzheizung (auch dass gibts!) benötigt dann aber wohl immer noch weniger PE als so ein Sonnenhaus.

    Und die Kosten? Hier wird leider wie bei anderen erneuerbaren Energien (WP, Holz) Rosstäuscherrei betrieben.
    So ein dicker Speicher und viele Kollektoren kosten erst mal ne ganze Stange Geld. Will erst mal finanziert werden.
    Ewig hält die Anlagentechnik auch nicht, kommt dann mal die Abschreibung hinzu.
    Irgendwann brauchts dann auch wieder mal ein paar Kanister/Fässer mit Solarflüssigkeit - kostet ja auch nix gell!

    Ja und wieviel restlichen Bedarf muß man dann mit Holz zuheizen?
    Berechnete Angaben findet man ja aber was ist mit real gemessenen Verbräuchen?

    Für PH finden sich zig Studien mit aussagekräftigen Monitoringergebnissen
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  9. #8
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    hi

    schönen dank

    werd ca 45° grad machen
    und evtl brauch ich gar kein solar für kfw70 (oder wie das heißt), da ich nen kwl bekomme
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  10. #9

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    Doch brauchst du...nur KWL reicht nicht aus
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von susannede
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    die Buchvorschläge waren nicht nur, um die Zeilen zu füllen.
    Keine Ahnung kann man durch Einlesen beseitigen.
    Und die Bücher sind nicht teuer...

    @alex
    was Falsches gefrühstückt ?
    Wer redet denn von einem "dicken" Speicher ?
    Wirtschaftlich sind Speicher zur Deckung des WW-Bedarfs (um die 400 l) und sehr nachdenkenswert ist die Heizungsunterstützung.
    Da ist aber dann zuerst die Optimierung der Dämmung und die folgende Ermittlung des Heizwärmebedarfs angesagt.

    Und Solarthermie ist die umweltfreundlichste Erneuerbare.
    Ich weiß auch nicht, warum Du hier mit "Solarflüssigkeit" und anderen Angstmacher-Begriffen Stimmung machst.
    Passiv benötigt nicht unbedingt die alleinseiligmachenden Erkenntnisse aus Darmstadt.
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  13. #11
    Avatar von susannede
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    Wo sind denn meine Büchervorschläge geblieben ?
    z.B.
    Volker Quaschning
    -Regenerative Energiesysteme
    bzw.
    -Erneuerbare Energien und Klimaschutz
    Klaus Oberzig
    -Solarwärme
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