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Anbau Anschluss an Haus mit Vollwärmeschutz

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  1. #1

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    Anbau Anschluss an Haus mit Vollwärmeschutz

    Hallo,
    wahrscheinlich eine Frage, die super klar zu beantworten ist, aber ich bin halt Laie.
    Wir bauen gerade an ein Haus mit Vollwärmeschutz (18 cm) einen Anbau an. Mein erstes verstehen war, dass die Ziegel des Anbaus mit einer dünneren Matte von den Ziegel des Albau getrennt bleiben (wegen Setzungsgefahr). Nun aber sehe ich bei der Umsetzung des Baus, dass der ganze Vollwärmeschutz an der Wand bleibt und dann kommt diese Matte und die neuen Ziegel. Wenn jetzt die Wand des Altbause innerhalb des umbauten Bereiches rausgenommen wird, schaue ich in der Schnittfläche auf linke Seite die neuen Ziegel, dann 18 cm Styropor und rechts die alten Ziegel. Das kommt mir irgendwie komisch vor. Müssten die Ziegel nicht direkt an das Mauerwerk (ja mit der Trennung), dort also der Styropor weg? Bisher hat der Bauunternehmer recht gute Ratschläge gegeben, und macht einen vertrauenserweckenden Eindruck aber irgendwie ist mir unklar, wenn ich das verputze, habe ich da mal eben ein Stück Styropor mit 18 cm umlaufend. Wie/Wo wird das Dach dann befestigt?
    Würde mich freuen, wenn mich da jemand aufklären kann.
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  2. Anbau Anschluss an Haus mit Vollwärmeschutz

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  3. #2

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    Aufklären können Dich Dein Architekt/Planer und Dein Statiker. Die wissen, was sie wie geplant haben.
    Idealer Weise legen sie das in Form von Ausführungszeichnungen vor.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Leider genau die Frage, ob das bis an die Mauer, oder bis an den Vollwärmeschutz herangeführt werden sollte bleibt in diesen Zeichnungen offen. Da ist einfach nur die Wand als Altbestand eingezeichent ohne genauere Definition. Da sich Architekt, Statiker und Bauunternhemer bereits bei der Frage, wer verpennt hat klarzustellen, dass die Altbestandmauer 24er Ziegel ist, nicht 36er und wir das dem Statiker sagen mussten (und dafür noch mal eine 2. Rechnung bekamen) würde ich dieses mal gerne wissen, wie es baufachlich am besten ist, bevor ich wieder zurm Spielball der 3 uneinigen Herren werde.

    Übrigens kein Billigbau mit Festpreis von weiss Gott wem, sondern gezielt lokal gesuchte Ausführende mit Einzelangeboten.
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  5. #4

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    Nun - wenn es ein WDVS ist und der Altbestand klar war, dann ist es Sache des Planers, ein Umgehen damit zu finden.
    Hat er das nicht getan, ist es Sache des Bauunternehmers, vor Beginn der Ausführungen mögliche Differenzen zwischen Planung und Bestand abzuklären.

    Für eine Schuldfrage ist aber weiter zu klären, bis wohin der Auftrag an den Architekten ging. Hatte er "nur" einen Auftrag bis einschl. Baugenehmigung, so liegt das Versäumnis ggf. beim Bauherren, der eben keine Ausführungsplanung hat erstellen lassen.
    Denn sofern es für die Standsicherheit und die übrige Planung keine Bedeutung hatte, konnte der Planer eine mehrschichtige Wand durchaus homogen darstellen, weil Entwurfspläne nicht als Grundlage für die Ausführung geeignet sein müssen!

    Dann wäre dem Maurer höchstens vorzuwerfen, dass er nicht stutzig geworden ist. Ob er dazu aber verpflichtet gewesen wäre, wage ich auch anzuzweifeln, denn er hätte ja auch entsprechende gewollte Ausführungen, die zwischen Planer und Bauherrschaft geklärt waren, voraussetzen können.

    Sollte der Kollege mit der LP 5 beauftragt gewesen sein und hier einen Fehler gemacht haben, wäre er eindeutig in der Pflicht.
    Zumindest in der Pflicht, zu erläutern, wie er bei einem bis an die innere Wandseite durchlaufenden Bestands-WDVS den Schallschutz, die Luftdichte, die Druckfestigkeit und ggf auch den Brandschutz hat sicherstellen wollen.
    Nach diesen Antworten kann dann über weitergehende Pflichten verhandelt werden!
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