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  1. #1

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    zusätzliche Gipsschicht auf bereits verputzte und gestrichene Wand

    Hallo zusammen,

    ich baue gerade einen Kellerraum aus, der bisher seit 10 Jahren unser Abstellraum war.

    Die Innenwände wurden mit Ytong Steinen gemauert und verputzt. Die Art des Putzes kann ich nicht mehr sagen.

    Wir haben den Raum damals mit der Volksfarbe (A*p*n*) gestrichen.

    Jetzt ist es so, daß ich viele zusätzliche Schlitze für Leitungen machen musste. Nach dem Verschließen sind diese natürlich jetzt sichtbar.

    Daher dachte ich, ich trage komplett nochmals eine Schicht Gips auf. Ist dies überhaupt möglich, wie dick sollte die Schicht min. sein und sollte man die Wand irgendwie vorbehandeln ?

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Gruß maddin
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  2. zusätzliche Gipsschicht auf bereits verputzte und gestrichene Wand

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  3. #2

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    Zitat Zitat von maddin71 Beitrag anzeigen
    Jetzt ist es so, daß ich viele zusätzliche Schlitze für Leitungen machen musste. Nach dem Verschließen sind diese natürlich jetzt sichtbar.
    Nein, das ist alles andere als "natürlich"!
    Bei fachgerechtem Verputzen wären sie praktisch unsichtbar.

    Es fragt sich daher, wie jemand, der schon die leichtere Aufgabe (Verputzen von Leitungsschlitzen) nicht bewältigen konnte, nun plötzlich die weit schwerere Aufgabe (eine größere Fläche ansehnlich zu verputzen) schaffen will...

    Unabhängig davon ist zuerst festzustellen, womit ursprünglich verputzt wurde.
    Und Gips aller Art würde ich in einem Kellerraum überhaupt nicht haben wollen!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Julius,

    vielen Dank für deine nette Antwort....

    Da der alte Putz eine leichte Körnung hatte und man die Verspachtelungen schleifen muss, sieht man doch die Übergänge später immer.
    Dachte ich mir zumindest.....
    Ebenso wurde die Türzarge nachträglich eingebaut (nicht von mir, habe schon mit leichten Aufgaben so meine Schierigkeiten), und es gibt zwischen Putz und Türzarge mehrere Millimeter Luft, die man mit einer weiteren Putzschicht dann verschwinden lassen könnte.
    Dachte ich mir zumindest.....

    Da der alte Putz schon 10 Jahre alt ist und es die Stuckateurfirma nicht mehr gibt, kenne ich den Hersteller nicht.

    Ohne dir nahetreten zu wollen, ich wußte vorher schon, daß ich kein Stuckateur bin, aber du wohl auch nicht. Ich weiß jetzt zwar, daß ich sowohl leichte und schwere Aufgaben nicht bewältigen kann, aber Antworten auf meine Fragen habe ich von dir nicht bekommen.
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  5. #4

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    du kannst jetzt eine gips spachtelmasse nehmen, diese kann auch kunstoff vergütet sein, damit 1-2 mal vollflächig spachteln 2-4 mm reicht da aus, danach schleifen grundieren und streichen, fertig.
    aber vollflächiges spachteln ist nichts für leute mit 2 linken händen.
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  6. #5

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    Es ist nicht nötig, den Hersteller des Putzes herauszufinden. Nur die Gruppe (welche - chemische - Grundlage er hat), also z.B. Kalk-Zement-Putz.

    Ohne Dir nahetreten zu wollen - nimm einfach irgendwas und schmier es irgendwie drauf!
    Gipsbasierte Massen kleben wenigstens an fast allem, auch an Dispersionsfarbe.
    Fragt sich nur, wie lange...
    Aber dann kannst Du Dich ja wieder hier melden.

    Spätestens wenn der Schimmel blüht, weißt du dann auch, warum ich von der Verwendung gipshaltiger Materialien im Keller generell abrate.
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  7. #6

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    julius du hast auch keine ahnung oder?

    wenn dein keller trocken ist, ist gips kein problem, wenn es ein feutbiotop ist solltest du natürlich keinen gips nutzen^^
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo evilthommy,

    danke für deine Antwort, das ist zumindest mal eine Aussage.

    Doch ich werde zuerst mal eine große Fläche überschleifen und dann darüberstreichen, vielleicht sieht es doch nicht so schlecht aus und die Diskussion war überflüssig.

    Nur würde ich wirklich gerne wissen, warum ich keinen Putz mehr auftragen darf . Wegen der Farbe, weil diese nicht diffusionsoffen ist ?

    Es gibt doch so viele Putzarten....Ich dachte wirklich daß einer geeignet wäre.

    Ich dachte auch an (Kalk-)Rollputz, aber traue mich mittlerweile fast nicht mehr zu fragen, Julius sei Dank !

    Gruß maddin
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  9. #8

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    Zitat Zitat von evilthommy Beitrag anzeigen
    julius du hast auch keine ahnung oder?

    wenn dein keller trocken ist, ist gips kein problem, wenn es ein feutbiotop ist solltest du natürlich keinen gips nutzen^^
    Lerne zu lesen, dann klappts auch mit dem Verstehen!

    Weder ging es um meinen Keller noch darum, daß man dies sehr wohl machen kann.
    Nur empfehle ich es nicht. Das aber aus gutem Grund!

    Tipp: Risikobewertung üben.
    Keller haben nunmal dummerweise die Angewohnheit, nicht immer trocken zu sein und dies auch durchgängig zu bleiben.
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  10. #9

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    Wo Julius Recht hat hat er Recht.
    Da muß man nur mal bei einem trockenen Keller im Sommer bei schwülen Wetter aus versehen im Keller die Fenster über längere Zeit geöffnet haben und schon hat man da ein Feuchtbiotop.
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  11. #10

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    nochmal an maddin, du kannst zb keinen "r___band" nehmen, wenn du weist ws ich meine, weil es ein 1 lagiger putz ist und eine mindeststärke hat, sonnst platzt dieser ab. einen " fullspachtel " ist dafür dann eher geeignet, wenn dein untergrund auch ein gipsputz ist veränderst du ja auch nix in hinischt schimmel usw
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  12. #11
    Avatar von dquadrat
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    um allen ärger aus dem weg zu gehen, nimm eine verarbeitungsfertige dispersionsspachtel aus dem eimer. kein gips"problem", keine klumpen in der spachtel durch fehlerhaftes einrühren, keine masse die im eimer hart wird, imo einfacheres verarbeiten durch lange offenzeit, i.d.R. leichter zu schleifen.
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  13. #12
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    Hallo zusammen,

    danke für eure Antworten....

    mittlerweile konnte ich nachlesen, warum Gips für Kellerräume nicht so geeignet ist.

    Vielleicht war auch meine Fragestellung unglücklich mit der "neuen Schicht Gips", gemeint war eigentlich eine neue Schicht Putz.

    Daß mein Stuckateur damals einen Gipsputz verwendet hat, glaube ich nicht, ich vermute eher einen Kalk-Zement Putz.
    Mal sehen, was ich herausfinden kann.

    Wenn ich die Sache richtig verstehe, liegt die Problematik an der Dispersionsfarbe. Wenn ich einfach eine neue Schicht Putz darüberziehe, könnte sich Feuchtigkeit hinter der neuen Putzschicht auf der Farbe sammeln und anfangen zu schimmeln ?

    Gruß maddin
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  14. #13

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    warum den neuen putz ist die wand den so uneben, das dies nötig ist, putz nimmt man eiegntlich erst wenn man 1.5 cm aufputz
    kalkzement putz ist grau, gipsputz eher weiss daran kann man es erkennen, ausserdem ist zementputz recht hart
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  16. #14
    Themenstarter

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    Die Wand ist schon uneben, daher habe ich an einer Stelle 5 mm Luft zwischen Türzarge und Putz, obwohl diese unten und oben fast anliegen.

    Der alte Putz ist zementfarben und hat kleine weiße Kügelchen, ich denke mal Styropor. Diese sind auch oberflächlich und überstrichen worden, daher dachte ich das sei eine leichte Körnung.

    Anbei ein Bild : Name:  Kellerputz - Kopie.jpg
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    Gruß maddin
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  17. #15

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    Zitat Zitat von maddin71 Beitrag anzeigen
    Die Wand ist schon uneben, daher habe ich an einer Stelle 5 mm Luft zwischen Türzarge und Putz, obwohl diese unten und oben fast anliegen.

    Der alte Putz ist zementfarben und hat kleine weiße Kügelchen, ich denke mal Styropor. Diese sind auch oberflächlich und überstrichen worden, daher dachte ich das sei eine leichte Körnung.

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    Gruß maddin
    Also den Leichtputz den ich kenne hat kleinere Kügelchen, könnte vielleicht ein Isolierputz sein, mal sehen was die Spezis dazu sagen. Aber es wird dann wahrscheinlich ein Zementbasierender Putz sein mit eintspr. Leichtzuschlägen. Wenn ich selber verputze nehme ich immer Einlagen Leichtputz, da man den als Laie besser verarbeiten kann (der bleibt besser an der Wand und fließt nicht so schnell). Allerdings sehen meine Putzergebnisse auch damit immer recht mediteran aus
    Geändert von Rudolf Rakete (29.07.2012 um 13:41 Uhr) Grund: Doppelsmiley entfernt.
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