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  1. #1

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    Idee WW mit Internem, externen Wärmetauscher oder 2. Speicher?!

    Hallo zusammen.

    Mir sind einige Sachen bei der Brauchwasserbereitung über Speicher/Puffer unklar.
    Ja, ich habe mich schon länger in die Sache eingelesen, aber die Fragen blieben...
    1.)
    Es gibt normale Pufferspeicher mit Edelstahl o. Kupfer Wärmetauscher für das Warme Wasser.
    Was ist denn mit schwankenden Puffertemperaturen?
    Für den Heizungsvorlauf brauche ich ja mal 35C°, mal 70C°.
    Muss also immer eine Sockeltemperatur gehalten werden, und was passiert bei Vorlauftemperaturen von , sagen wir mal, 70C°.
    Es ist immer eine "Sicherung" vorgeschaltet, die bei >=50C° Kaltes Wasser zumischt?!

    2.)
    Es gibt auch zusätzlich Puffer mit einem und zwei Wärmetauschern.
    Einer für eine evt. Solaranlage, ein zweiter für die Heizung.
    Warum wird einmal das Heizungswasser direkt durch den Puffer geleitet, und ein anderes mal durch einen 2. Wärmetauscher?
    Macht das praktisch einen großen Unterschied?!

    3.)
    Externe Frischwasserstation.
    Diese brauch keinen Extra Verbrühschutz für WW, weil dieser schon eingebaut ist bzw. durch Pumpenleistung moduliert.
    Angeblich sind diese für Solar besser, weil kaltes Wasser nach unten geleitet wird.

    Ich frage mich ja jetzt, ob nicht eine Lösung mit Puffer & Extra WW Speicher besser ist?!
    Zuerst wird immer der WW SPeicher geladen, dann der Puffer.

    Ich finde es noch etwas komisch, dass teilweise 500-1000L Wasser auf z.B. 55C° Temperatur gehalten werden müssen, wenn man "mal" 60L
    WW (45C°) am Tag zieht.
    (Es kommt natürlich aufs Konzept an. Holz, Öl, oder Stromheizung, eine o. fünf Personen, mit ohne Solar. Aber Orientierungshilfen o. gibts da nicht, oder?)

    Danke schonmal für erhellende Erkentnisse!
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  2. WW mit Internem, externen Wärmetauscher oder 2. Speicher?!

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  3. #2

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja jetzt, ob nicht eine Lösung mit Puffer & Extra WW Speicher besser ist?!
    Zuerst wird immer der WW SPeicher geladen, dann der Puffer.
    Das ist auch mein Favorit, habe ich hier schon mehrfach geschrieben. Es gibt Konzepte bei denen man mit einem einzelnen Pufferspeicher auskommt, aber das bleibt immer ein Kompromiss.

    1.)
    Es gibt normale Pufferspeicher mit Edelstahl o. Kupfer Wärmetauscher für das Warme Wasser.
    Was ist denn mit schwankenden Puffertemperaturen?
    Für den Heizungsvorlauf brauche ich ja mal 35C°, mal 70C°.
    Muss also immer eine Sockeltemperatur gehalten werden, und was passiert bei Vorlauftemperaturen von , sagen wir mal, 70C°.
    Es ist immer eine "Sicherung" vorgeschaltet, die bei >=50C° Kaltes Wasser zumischt?!
    Ein Pufferspeicher dient normalerweise nur dazu das Heizwasser zu bevorraten. Dementsprechend wären wechselnde Temperaturen kein Problem. Soll daraus aber auch noch WW erzeugt werden, dann ist man gezwungen, den Pufferspeicher immer auf eine Mindesttemperatur zu laden. Ist diese zu hoch, dann muss am WW Ausgang die Temperatur auf ein erträgliches Maß gemischt werden.

    2.)
    Es gibt auch zusätzlich Puffer mit einem und zwei Wärmetauschern.
    Einer für eine evt. Solaranlage, ein zweiter für die Heizung.
    Warum wird einmal das Heizungswasser direkt durch den Puffer geleitet, und ein anderes mal durch einen 2. Wärmetauscher?
    Macht das praktisch einen großen Unterschied?!
    An sich bräuchte man nur eine Trennung zwischen Solar-und Heizkreis. Soll in dem Speicher aber WW bevorratet werden, dann muss auch der Heizkreis getrennt werden.

    3.)
    Externe Frischwasserstation.
    Diese brauch keinen Extra Verbrühschutz für WW, weil dieser schon eingebaut ist bzw. durch Pumpenleistung moduliert.
    Angeblich sind diese für Solar besser, weil kaltes Wasser nach unten geleitet wird.
    Das ist vom Grundprinzip korrekt. Die Detailausführung ist jedoch etwas komplizierter. Bei einer FriWa muss man immer auch daran denken, welchen Volumenstrom man benötigt. Man kann also nicht einfach die Pumpe modulieren, oder man muss den Speicher so extrem laden, dass man immer eine Regelreserve hat.

    Wie oben schon geschrieben, bleibt mein Favorit die 2 Speicher Lösung. Das ist zwar etwas aufwendiger, doch jeder Speicher macht nur das wofür er gedacht ist, und das aber richtig.

    Gruß
    Ralf
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