Ergebnis 1 bis 5 von 5

vergabe an den mittelpreisigen?

Diskutiere vergabe an den mittelpreisigen? im Forum Bauvertrag auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790

    vergabe an den mittelpreisigen?

    es gibt ein nicht auszurottendes gerücht - oder ist es kein gerücht?
    in einigen kantonen der schweiz und in südtirol soll der bieter den auftrag erhalten, dessen gebot dem arithmetischen mittel aller gebote am nächsten ist.

    so glaubhaft das auch immer vorgetragen wird, ich kann´s nicht glauben.
    weiss jemand was genaueres?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. vergabe an den mittelpreisigen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    11.2003
    Ort
    ----
    Beiträge
    562

    Schweiz

    schau mal da:

    Seite 6, Ziffer d:
    Die Wahl des günstigsten Angebotes.

    http://www.unifr.ch/zrhr/publikation...fungsrecht.pdf

    Gruß
    Klaus
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
    Registriert seit
    04.2005
    Ort
    Dresden
    Beruf
    Fensterbauer
    Beiträge
    4,520

    Wobei....

    günstigstes heißt nicht billigstes, sondern wirtschaftlichstes. Das heißt, eigentlich (nach dem Text) müsste eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über die Nutzungsdauer erfolgen (z.B. Bus, 10 Jahre, Wartungskosten, Kraftstoffkosten...), Dazu Nachweis Sachkunde, Referenzen, Prüfzeugnisse u.s.w.
    Schön wärs, wenn sich die öffentlichen AG dran halten würden - Träum..
    Interessant, auch den Rest der Publikation zu lesen. Übrigens gibts da nur wenige Abweichungen vom dt. Vergaberecht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Saarland
    Beruf
    architekt
    Beiträge
    4,217
    wurde uns schon im studium nahegelegt:
    << der teuerste und der billigste werden rausgestrichen >>
    nur wird sich das heute niemand mehr erlauben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Nu mal halblang...

    Ich kenne Fälle von öffentlichen Vergaben, bei denen der mindestfordernde >10% unter dem nächsten Bieter lag und auch schmerzhaft günstig war. Die Prüfungsanforderungen sind dann sehr hoch (Materialgleichwertigkeit, Mindestlöhne, Referenzen) und ggf. ist diese Firma schriftlich noch einmal nach der Auskömmlichkeit Ihrer Preise zu fragen.
    Und da ist auch schon der eine oder andere rausgeflogen.
    Das Problem ist, dass diese Firmen dann oft klagen und von Gerichten recht bekommen, weil irgendwer z.B. die Vergleichbarkeit der Materialien sehr eng gesehen hat. Macht der natürlich nie wieder.
    Mir ist unbegreiflich, dass Gerichte solche Klagen überhaupt annehmen, geschweige denn den Firmen Schadenersatz für entgangenen Gewinn zuerkennen.
    Und schon haben die Sachberarbeiter(innen) die Hosen voll und lassen jeden ran, nur um nicht verklagt zu werden. Rückrat ist halt keine Einstellungsvorraussetzung, leider.
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. Lohnkostenanteil beim Neubau
    Von Dino22 im Forum Baupreise
    Antworten: 127
    Letzter Beitrag: 12.10.2005, 00:46