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  1. #1

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    Änderung der Heizung/Lüftung/Zisterne

    Hallo Experten,
    ich beabsichtige im Herbst ein Holzhaus mit Keller zu bauen.
    Haus ist bestellt, Wände U-Wert 0,138, Keller wahrscheinlich mit 42,5er Ziegel T10 ist Wohnkellermäßig geplant, wird aber die nächten 10 Jahre kalt bleiben.
    Der Bauantrag ist genehmigt.
    Damals gab ich folgendes an:
    LuWa-WP, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, solare Unterstützung und eine Zisterne.

    Nun frage ich mich, ob die Hälfte nich auch gereicht hätte. :-)

    Zisterne und Sonnenkolektoren sind zwar empfohlen, aber nicht vorgeschrieben.

    Aus finanziellen Gründen würde ich nun nur eine Pelletheizung einbauen.
    Das würde meiner Meinung nach für die Enev langen.
    1. Ist das noch möglich?
    2. Wird für den Keller ein Wärmebedarfsausweis benötigt?
    Gruß aus dem MKK, Hessen
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  2. Änderung der Heizung/Lüftung/Zisterne

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  3. #2

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    Wie kann das Haus ohne vorhandene ENEV-Berechnungen bestellt sein?
    Der Ersteller des nötigen Nachweises kann auch sagen, ob die Änderungen möglich sind. Für jeden Anderen ist es Kaffesatzleserei.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ok etwas detailierter.
    Das Haus hat 37,5er Wände, Fenster sind zur Sonne ausgerichtet UG 0,6, ist 9x10m und wird bis zur Installationsebene aufgebaut.
    Dach, Wände werden gedämmt,Fenster Tür. Der Rest wird von mir, bzw ortsansässigen Firmen gemacht.
    Bis jetzt habe ich nur die Statik.
    Nun hole ich mir Angebote für den Keller ein.
    Die Aussage des Statikers ist, daß für einen ungeheizten Keller kein Wärmebedarfsausweis erstellt werden muss.
    Den fürs Haus habe ich noch nicht, gehe aber aufgrund der guten Dämmung von 30%-40% weniger als vorgeschrieben aus.
    Von meinem Laienverständnis gehe ich durch die dicken Kellerwände auch von weniger Kältebrücken aus.

    KfW- Kredit wird nicht in Anspruch genommen.

    Ok, Heizung wird mit Wärmebedarfsberechner geklärt.

    Es geht mir allgemein um nachträgliche Änderungen.
    Zum Beispiel das Weglassen der Zisterne.

    Ich möchte mich nicht groß Verschulden und habe keine Lust mir Sachen zuzulegen, welche sich erst nach 30 Jahren amotisieren.

    Einen Küchenofen, wasserführend, Speicher, Pellets und FB-Heizung sind so meine Gedanken.

    Danke
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  5. #4

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    Zur Zisterne, Sammler des Regenwassers vom Dach, sagte uns vor einiger Zeit ein ehemaliger hessischer Bauamtschef: "...geht davon aus, dass irgendwann alle hessischen Gemeinden auf das Regenwasser eine Abgabe erheben werden, weil es die gesetzlichen und rechtlichen Vorgaben so verlangen...."; kann also sein, dass sich eine Zisterne dann doch rechnet. Bei genügend Platz im Garten wäre ein Teich die Alternative.
    Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung: hängt von vielen Einzelheiten und Kleinigkeiten ab. Im günstigen Fall badet man immer dann, wenn die Sonne auf die Kollektoren scheint und damit genügend warmes Wasser fast gratis liefert.
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von Neuer2012 Beitrag anzeigen
    Keller wahrscheinlich mit 42,5er Ziegel T10 ist Wohnkellermäßig geplant, wird aber die nächten 10 Jahre kalt bleiben.
    ungewöhnliche Kellerwand

    Zitat Zitat von Neuer2012 Beitrag anzeigen
    Nun hole ich mir Angebote für den Keller ein.
    Die Aussage des Statikers ist, daß für einen ungeheizten Keller kein Wärmebedarfsausweis erstellt werden muss.
    Den fürs Haus habe ich noch nicht, gehe aber aufgrund der guten Dämmung von 30%-40% weniger als vorgeschrieben aus.
    Entweder ist der Keller in thermischen Hülle, dann muß er in den EnEV-Nachweis rein, oder es ist außerhalb, dann bauliche Vorsorge treffen und Heizraum im Keller wird interessant.

    Mir bleibt der Eindruck, daß Du nicht genau weißt, was Du einkaufst und Dir nur die Werbe-higlights wie U-Wert der Außenwand oder des Fensterglases (nicht des ganzen Fensters!) bekannt sind.

    Daher Standardrat: hol Dir eigene Fachkompetenz zu Prüfung, das Risiko einer Fehlinvestition ist sehr hoch!

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6
    Themenstarter

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    So, wieder etwas schlauer.
    Die 42,5 er Wände müssen wegen der geringen Auflast sein, ansonsten wäre Beton angesagt.
    Evtl T12 oder sogar T14, ohne Dämmung.
    Energieausweis ist da.
    Endernergie: 18 kwh m2-a
    Primär : 46 kwh m2-a
    Hülle: Ht ist 0,31 Anforderung: 0,4
    bei 130m2Nutz/Wohnfläche
    450m2Gebäudevolumen
    308m2 beheiztes Luftvolumen.
    Strom Heizung 8,8
    Strom Warmwasser 2,6
    Hilfsgeräte 5,1

    Die Zisterne wird 10m3 werden.
    Lüftungsanlage ist auch geplant.
    Und ein Holzofen ohne Wasser im Wohnzimmer.


    Habe ich das richtig verstanden, das Sonnenkolektoren die Effizienz der LuWa-WP schmälern?

    Mir geht es um die Wirtschaflichkeit.

    Der Kamin 1oder 2zügig wird von mir später erstellt und daneben wäre auch noch Platz für das Pelletssilo vom Dach bis Keller.
    Was wäre für die Experten sinnvoller?
    Pellet oder WP?

    Grüße
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  8. #7

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    Bitte höre auf den Rat von fmw... und hole Dir einen Fachmann an Deine Seite. In der Internetfernberatung wird das nix.
    Die Wirtschaftlichkeit sollte Dir der Planer gegenüberstellen können. Ein späteres Pelletlager im Dach sollte frühzeitig in der Statik berücksichtigt werden!
    Der Holzofen wird das Wohnzimmer wahrscheinlich schneller überheizen als Dir lieb ist.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    Ja, Danke für die Tips.

    Ein senkrechtes Silo belastet die Bodenplatte und die ist ausreichend bewert.
    Der Planer bin ich.
    Das mit der Heizung wird erst nächtes Jahr aktuell sein.
    Somit habe ich noch alle Optionen.
    An Theoretiker, die ihre Planung aufgrund von Vermutungen weiterrechnen, habe ich schon sehr viel bezahlt.
    Von wegen : Es ist nicht auszuschließen ,daß.....
    Ich verlasse mich nun auf Leute die schon 25 Jahre Erfahrung in der Praxis haben.
    Zumindest erst mal im Kellerbau.
    Bei WP und Pelletofen, oder sogar noch mit solarer Unterstützung wird es schwieriger werden.

    Ein Heizungsbauer riet mir zur LuWa-WP und noch zu einem kleinen Pelletofen im Wohnzimmer für die Tage unter -5Grad C.
    Da im EG fast alles offen ist, ca 70qm2 und ich einen Kaminofen nicht missen möchte, plane ich diesen mit ein.
    Am besten als Küchenherd.

    Wasserführend scheint sich nicht zu lohnen.
    Die Größe wird der Heizungsbauer berechnen können.

    Und ein eventuelles Überhitzen , schöne 28 Grad im Wohnzimmer :-) , kenne ich vom jetzigen Wohnzimmer
    und dabei noch fußkalt :-)

    Wie die Wärmeverteilung der Lüftungsanlage sein wird, und ob die eventuell zu heiße Luft vom EG, imDachgeschoß sinnvoll genutzt wird,
    erfahre ich noch bis es gebraucht wird.

    Danke
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  11. #9

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    Zitat Zitat von papeFT Beitrag anzeigen
    Zur Zisterne (...): "...geht davon aus, dass irgendwann alle hessischen Gemeinden auf das Regenwasser eine Abgabe erheben werden, weil es die gesetzlichen und rechtlichen Vorgaben so verlangen...."; kann also sein, dass sich eine Zisterne dann doch rechnet.
    ... oder ggf. gerade nicht, da für das der Zisterne entnommene und im Haus verbrauchte Wasser (WCs etc.) i.d.R. der Abwasserbeitrag verlangt wird (der zumindest bei uns (gesplittete Abwassergebühr) weit über den Kosten pro m³ Frischwasser liegt).
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